Route der Industriekultur Rhein-Main

Rund 1.000 Orte von lokaler und überregionaler Bedeutung...

...bilden die Route der Industriekultur Rhein-Main. Von Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe, Klärwerke, Arbeitersiedlungen bis zum Technologiepark − das Projekt bringt die vielen lebendigen Zeugnisse des produzierenden Gewerbes der Region wieder in das öffentliche Bewusstsein. Die jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur sind eine feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender. Sie machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. Die Route der Industriekultur beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen, technischen, architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen der Industriekultur − in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Tag des Offenen Denkmals am 13. September / Letzter Tag der „Tage der Industriekultur Rhein-Main“

11.09.2020:

Noch bis Sonntag, 13. September finden die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ statt. An diesem Tag wird auch der „Tag des offenen Denkmals“ erstmals Corona-bedingt vor allem digital ausgerichtet. Es wird spannend sein herauszufinden, ob Online-Angebote die besondere Atmosphäre der Kulturdenkmäler ebenfalls vermitteln können. Die digitalen Angebote sollen für alle Interessierten noch bis Ende des Monats im Internet verfügbar bleiben. Die KulturRegion bietet während der Tage der Industriekultur neben digitalen Angeboten viele Vor-Ort-Besichtigungen an, die unter Corona-Schutzmaßnahmen und mit eingeschränkten Teilnehmerzahlen stattfinden. So konnten einige Besucher*innen bereits bleibende Eindrücke bei der Besichtigung eines Betriebsgeländes oder alten Gebäudes vor Ort gewinnen. Auch das Betreten eines sakralen Baus im Stil des französischen Brutalismus, wie die Kirche St. Konrad in Offenbach, oder des Kraftwerks in Bad Nauheim beeindruckten ebenso wie das Gelände der Firma Samson auf besondere Weise.

Programm „Tag des Offenen Denkmals“: Link

Online-Programm der Tage der Industriekultur: www.krfrm.de/tdik2020

Fotos: KulturRegion und Jürgen van Santen