Fair Fashion in Hanau und Eltville am Rhein

In zwei Workshops haben wir hinterfragt, wie die Textilindustrie funktioniert, unter welchen unmenschlichen Bedingungen dort produziert wird und wie wir nachhaltig konsumieren können. Zur Fast-Fashion-Mode gibt es Alternativen: Ausrangierte Stücke aus dem eigenen Kleiderschrank werden mit Kreativität und einigen Tricks zu neuen Lieblingsstücken.

In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Eltville, dem Weststadtbüro Hanau und dem Sozialunternehmen Stitch by Stitch, gefördert vom Fonds Soziokultur

Foto: Nicole von Alvensleben

Workshop in Eltville am Rhein

Wusstet Ihr, dass für die Herstellung eines T-Shirts etwa 2.700 Liter Wasser benötigt werden, bei Bio-Baumwolle 243 Liter? Zum Auftakt im Mehrgenerationenhaus Eltville gab es viele interessante Informationen zur Bekleidungsindustrie. Dann ging es ans Entwerfen, Kreieren, Ausprobieren, Nähen und Besticken. Die alte Jeans und die mitgebrachten Oberteile kommen durch Bänder, Schmuckperlen oder das Einnähen von Stoffresten richtig groß raus.

Foto: Birgit Eisenbeis/Jannik Frank

Workshop in Hanau

In Zeiten der Pandemie kann ein Nähworkshop auch schon einmal online stattfinden. Das Team von Stitch by Stitch demonstriert Nähtechniken wie das Umsäumen eines Stoffes, die Kamera-Crew fängt es groß im Bild ein, während jede*r zuhause das eigene Kleidungsstück bearbeitet. Zuvor haben alle gemeinsam online über die Auswirkungen der Modeindustrie auf Klima und Gesellschaft nachgedacht, über das Pro und Contra verschiedener Materialien, etwa über Chemiefasern, das ganze Plastik in unserer Kleidung und neue alternative Materialien.

Ergebnisse aus den Workshops