Online-Programm TDIK 2020

Viel Spaß mit dem Programm der Tage der Industriekultur Rhein-Main 2020

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Wir bedanken uns herzlich bei allen mitwirkenden Partnern und Veranstaltern

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit das Programm nach Ort, Wochentag und Veranstaltungstyp zu durchsuchen

Aschaffenburg

Erneuerbare Energie – Das Aschaffenburger Biomasseheizkraftwerk

Holz (Biomasse) ist einer der wenigen klimaneutralen Primärenergieträger. In einem Biomasseheizkraftwerk werden Holzhackschnitzel in Strom, Nah-, Fern- und Nutzwärme umgewandelt. Die Nähe zu den waldreichen Mittelgebirgen Spessart und Odenwald begünstigt kurze Transportwege und die konstante Verfügbarkeit des Rohstoffes. Durch die Fernwärmeleitung werden heute nahezu alle Gebäude in der Aschaffenburger Oberstadt mit regenerativer Heizenergie versorgt.

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Umwelt gestalten auf Aschaffenburger Streuobstwiesen

Bunte Blumenwiesen, seltene Tiere, blühende Obstbäume und knackiges Obst – das sind Aschaffenburgs Streuobstwiesen. Sie prägen entscheidend die Kulturlandschaft am bayerischen Untermain und bieten den Menschen ein stadtnahes Erholungsgebiet. Auf einem Rundgang über die städtische Streuobstwiese lernen die Teilnehmer*innen das Schlaraffenburger Projekt kennen und erfahren Wissenswertes über Erhalt und Pflege, ökologische Zusammenhänge, Tiere und Pflanzen. Am Ende besteht die Möglichkeit, Säfte zu verkosten.

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Industriekultur Aschaffenburg

Ein entscheidender Impuls für die industrielle Entwicklung von Aschaffenburg ergab sich aus dem Anschluss an das Eisenbahnnetz und dem Ausbau des Mains als Wasserstraße. Die Lage an der transeuropäischen Wasserstraße Rhein-Main-Donau macht die Stadt zu einer wichtigen Logistikdrehscheibe in Deutschland. Aschaffenburg war einst eines der traditionellen Zentren der deutschen Textilindustrie und der Buntpapierherstellung.

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Babenhausen

Regionale Lebensmittel Klimaneutral verarbeitet

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Blick hinter die Kulissen eines regionalen Catering-Service. Eine Besonderheit ist die ausschließliche Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern und der Ansporn Klimaneutral zu produzieren und zu verpacken. Inklusive Verkostung regionaler Produkte.

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Bad Homburg vor der Höhe

Virtueller Museumsbesuch in der Central Garage

Hier kommen Automobilisten, Motorradfahrer und Fans klassischer Automobiltechnik auf ihre Kosten. Gemütlich von zu Hause aus, können Besucher*innen eine Vielzahl von tollen Fahrzeugen hautnah erleben.

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Industriekultur Bad Homburg v. d. Höhe

Seit dem 19. Jahrhundert stärken zwei Stränge die wirtschaftliche Entwicklung Bad Homburgs v. d. Höhe: Einerseits der Ausbau des Kurbetriebs, andererseits die industrielle Entwicklung. Während der Kurbetrieb sich seit der Gründung der Spielbank im Jahr 1841 in der Entwicklung des städtischen Raumes sowie seiner Bau- und Gartenarchitektur äußerte, ereignete sich die industrielle Entwicklung weniger auffällig.

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Bad Nauheim

Kraftwerk im Jugendstil – Zwischen Ästhetik und Funktion

1906 entstand eine der eindrucksvollsten Kraftwerksbauten Deutschlands im Jugendstil als Teil der orierenden Badeanlage Bad Nauheims. Ein Dampf- und Kondensatnetz liefert heute noch die Wärme an Endkunden in der Region. Mitarbeiter*innen des Energieversorgers EAM erklären auf einem Rundgang durch das denkmalgeschützte Gebäude den Wandel vom Dampfkraftwerk zum modernen Heizkraftwerk mit integriertem Blockheizkraftwerk.

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Museumszugfahrten nach Münzenberg

Museumszugfahrten von Bad Nauheim/Nord über Griedel bis nach Münzenberg. Je nach aktuellen Einschränkungen mit Thekenwagenangebot. Näheres bitte auf der Webseite kurz vor dem Fahrtermin prüfen.

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Industriekultur Bad Nauheim

Nachdem sich im Dezember 1846 der „Große Sprudel“, bis heute das Wahrzeichen Bad Nauheims, seinen Weg an die Erdoberfläche gebahnt hatte, wurden um diesen herum Bade- und Kuranlagen errichtet. Medizinische Forschungen brachten im Laufe des 19. Jahrhunderts vielfältige Anwendungsmöglichkeiten von Badekuren mit Heilwasser zutage: Der Aufstieg zum international anerkannten Herzheilbad begann.

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Bad Vilbel

Industriekultur Bad Vilbel

Die wichtigsten Bodenschätze Bad Vilbels waren und sind die Mineralquellen. Sie haben nachhaltige Spuren im Stadtbild hinterlassen. Rund um das Alte Rathaus entwickelte sich die ursprüngliche Mineralbrunnen-industrie in einer in Deutschland einzigartigen Vielfalt. Dieses Gewerbe sicherte zahlreichen Einwohnern den Lebensunterhalt.

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Brunnen- und Bädermuseum

Bad Vilbel ist eine Stadt des Mineralwassers in seiner ganzen Vielfalt. Im Museum öffnet eine vollständig aufgebaute kleine Füllanlage ein Zeitfenster in das Jahr 1935. Zum Vergleich zeigen Fotografien den Stand der Technik der Jahre 1900 und 1955. Ein Film informiert über den heutigen Abfüllprozess.

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Bayrischer Untermain

Industriekultur am Bayerischen Untermain

Die industrielle Entwicklung des Bayerischen Untermains ist eng mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz und dem Ausbau des Mains als Wasserstraße verbunden. Der Bayerische Untermain zeichnet sich durch eine starke mittelständische Wirtschaftsstruktur aus, die von zahlreichen Logistik-Dienstleistern geprägt ist.

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Bingen am Rhein

Museum am Strom – Vom Elektrizitätswerk zum Museum

Im Ambiente eines E-Werks von 1898 lädt das Museum am Strom zur Begegnung mit Kultur und Geschichte am Rhein ein. Neben den Dauerausstellungen gibt es eine Abteilung zur Stadtgeschichte, welche die Stadtentwicklung dokumentiert. Das Museumsgebäude selbst, ehemals ein Elektrizitätswerk, spiegelt mit seiner neogotischen Gestaltung den Stolz der Stadt auf den technischen Fortschritt der Neuzeit. Führungen für kleinere Gruppen sind möglich.

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Besichtigung und Vorführung des Alten Binger Rheinkrans von 1487

Die Denkmalgesellschaft Bingen am Rhein öffnet den Alten Rheinkran von 1487 für das interessierte Publikum und informiert über die Geschichte und Technik des Krans. Bei der Vorführung des Krans werden Weinfässer und Salzsäcke vom Kranplatz zum Rheinufer verladen, ganz in der Tradition der Verlader, Kranknechte und Kranmeister der Stadt Bingen.

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Industriekultur Bingen am Rhein

Als Anlegestelle der Dampfschifffahrt auf dem Rhein seit 1828 und vor allem seit dem Anschluss an das rheinische Schienennetz im Jahre 1859 wurde Bingen zu einem wichtigen Scharnier des Fernverkehrs. Um 1900 konnten jährlich 500.000 mit Bahn, Schiff, ersten Autos oder Kutschen über und nach Bingen reisende Personen gezählt werden. Seit den 1970er Jahren verloren der Binger Eisenbahnknoten und der Industriehafen hingegen an Bedeutung.

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Museum am Strom – Digitale Tour

Für alle, die dieses Jahr nicht vor Ort dabei sein können: Das Museum am Strom stellt vier Abteilungen sowie ausgewählte Objekte aus den Sammlungen im Depot virtuell genauer vor. Darüber hinaus gibt es eine digitale Tour durch das Museum am Strom.

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Bischofsheim

Industriekultur Bischofsheim

Die Industriegeschichte der „Eisenbahnergemeinde” Bischofs-heim ist vor allem Eisenbahngeschichte. Der Bau der Rhein-Main-Bahn der Hessischen Ludwigs- Eisenbahn (1858, Aschaffenburg – Darmstadt – Mainz) und der Mainbahn (1862, Frankfurt – Mainz) mit der Mainzer Südbrücke, verwandelte Bischofsheim mit 1.000 Einwohnern in wenigen Jahrzehnten vom Bauerndorf zur Eisenbahnersiedlung.

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Brachtal

250 Jahre Industrialisierung zwischen Vogelsberg und Spessart

Die Industriekultur Steingut dokumentiert anhand der Fabrikanlage der Waechtersbacher Keramik, wie sehr die industrielle Revolution die Lebenswelten der Menschen verändert hat. Zu entdecken gibt es beispielsweise eindrucksvolle Kollektionen von Bildern, die den Zustand einzelner Objekte dokumentieren: Instagram – @industriekultur_steingut.

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Darmstadt

Eine Zeitreise durch die Stromanwendung im Haushalt

Die Sammlung Historischer Elektrogeräte des Energieversorgungsunternehmens ENTEGA Darmstadt zeigt die rasante Entwicklung von elektrischen Haushaltsgeräten im vergangenen Jahrhundert. Objekte zu Stromerzeugung und Stromverteilung ergänzen den Rundgang durch die Zeitgeschichte.

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Industriekultur Darmstadt

Die Industrialisierung veränderte das Leben in der beschaulichen Residenzstadt radikal. Innerhalb von 50 Jahren hatte sich die Bevölkerungszahl auf über 70.000 Einwohner mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung spiegelt sich u. a. in der Entstehung der Industriegebiete für die expandierenden Unternehmen im Nordwesten der Stadt entlang der Bahnstrecke am Ende des 19. Jahrhunderts wider.

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Merck gestaltet Umwelt mit innovativer Fenster-Technologie (Merck Virtual Site Experience)

Besuchen Sie die Merck Virtual Site Experience, die virtuelle Entdeckungsreise im Dialog. Erleben Sie, wie innovativ und nachhaltig die moderne Fenstertechnologie von Merck ist. Kommen Sie mit uns ins Gespräch bei einem virtuellen Rundflug über das Werkgelände und einem Fachvortrag über Flüssigkristall-Fenster. Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig.

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Sonderführungen im Eisenbahnmuseum

Riesige Dampfloks, historische Waggons und ungewöhnliche Spezialfahrzeuge können Besucher*innen beim Rundgang durch das Eisenbahnmuseum Darmstadt–Kranichstein entdecken. Zudem gibt es Wissenswertes zum denkmalgeschützten Gebäude und Anlagen zu erfahren. Voranmeldung erforderlich.

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Dieburg

Nähmaschinen und Kokosmatten – Die Fabrik auf dem ehemaligen Gelände des Schlossgartens in Dieburg

Mit dem Rückbau des Dieburger Schlossgartens Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Bereich des Schlosses Stockau ein Mühlengebäude errichtet, das den Ursprung eines Fabrikgeländes mit der Produktion von Nähmaschinen und später Kokosmatten bildete. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Industriegelände zum Wohngebiet umgestaltet. Im Zuge der Ausstellung zum Dieburger Urkataster wird im Rahmen einer Kuratorenführung der Bereich mit dem Schwerpunkt Schlossgarten nochmals näher erläutert.

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Dreieich

Industrialisierung Sprendlingens

Klingt paradox, war aber so: Die Frankfurter Würstchen kamen unter anderem aus Sprendlingen. Anhand von zehn Beispielen wird die Industrialisierung Sprendlingens skizziert, die besonders nach dem Bau der Dreieichbahn im Jahr 1905 einen starken Schub bekam.

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Eltville am Rhein

Führung rund um den Steinbergkeller

Von überirdischen Trauben zum tiefgründigen Wein. Das Erbe der Zisterziensermönche. Die Teilnehmer*innen erfahren bei einem informativen Rundgang Näheres zum Steinbergkeller, der die Produktionsstätte der Hessischen Staatsweingüter und einer der modernsten Weinkeller Europas ist. Eine Kostprobe aus dem Lieblingsweinberg der Mönche inbegriffen.

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Erlensee

Ausgebucht: NS-Flughafen – Atomwaffenstützpunkt – Gewerbepark.

Vom Kasernengelände zur gewerblichen Konversionsfläche. Rundgang über den Fliegerhorst Langendiebach mit original erhaltenen Gebäuden als historischer Ort des Zeitgeschehens: Vom Bau des Flughafens (1936), über seine Bedeutung als Stützpunkte der US-Streitkräfte in der Konfrontationszone zwischen NATO und Warschauer Pakt, Besuch von Präsident J. F. Kennedy (1963), bishin zur Konversion in einen Logistik-standort (Seit 2013).

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Europa

Europäische Route der Industriekultur – Wegweiser zu Europas industriellem Erbe

Wo steht die erste Fabrik der Geschichte? Die größte Dampfmaschine, die je konstruiert wurde? Die einstmals modernste Zeche der Welt? Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Auf der Webseite erfahren Besucher*innen mehr über ERIH und das Routensystem aus Ankerpunkten, regionale Routen und europäische Themenrouten.

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Let’s Dance Again in 2020: Tanz-Event vor Industriekultur

2018 feierte WORK it OUT Premiere: im Jahr des Europäischen Kulturerbes. Überall auf dem Kontinent brachte das Mitmach-Event Europas Jugend zum Tanzen – in, auf und vor imposanten Industriekulissen. Auch 2020 wird wieder getanzt. Zum 3. Mal setzt WORK it OUT Industriekultur als attraktive Erlebnisorte in Szene. Gemeinsam bilden sie das größte Netzwerk zur Industriekultur in Europa: ERIH – European Route of Industrial Heritage.

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Flörsheim

Umweltgerechter Umgang mit Abfällen

Umweltgerechte Entsorgung und Verwertung von Abfällen, effektive Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltige Stromerzeugung – bei der rund zweistündigen Deponieführung erhalten alle Teilnehmer*innen einen detaillierten Einblick in den modernen Umgang mit Abfällen. Die Themen reichen von fachgerechter Abfallbehandlung und Abfalllagerung über die Vergärung von Bioabfall zur Erzeugung von grünem Strom bis hin zu Artenschutz und Artenvielfalt auf dem Deponiegelände.

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Frankfurt am Main

Lufthansa Cargo Drehkreuz Frankfurt

Europas größte Frachtfluglinie investiert nachhaltig in das Logistikzentrum am Heimatdrehkreuz Frankfurt. Neben der baulichen Modernisierung ist die Digitalisierung der Abläufe ein dominierendes Thema. So kann die Frachtairline eine komplett papierlose Frachtbuchung und -abfertigung bei Standardfracht anbieten. Weiteres Thema des Rundgangs im Logistikzentrum der Lufthansa ist die Modernisierung der Flotte mit der Boeing 777F.

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Geldmacher – Wer bestimmt, was Geld ist?

Eine numismatische Sonderausstellung, die durch die Geschichte der Frage nachgeht, wer Geld machen durfte bzw. darf.

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Frankfurt-Höchst - Störfälle und Krötenschutztunnel

Nichts hat die Umwelt im Frankfurter Westen mehr verändert als die Ansiedlung von Meister, Lucius und Co. vor mehr als 150 Jahren in Höchst am Main. Was damals eine kleine Farbenfabrik war wurde ein weltbeherrschender Konzern für chemische und pharmazeutische Produkte, heute wird dort unter anderem der Wasserstoff für Fahrzeuge der Hessischen Landesbahn „hergestellt“, als Abfallprodukt. Die Radtour erkundet das Land um den Stammsitz herum, heute ist es großenteils als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

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Industriekultur Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt zeichnet sich seit dem 19. Jahrhundert durch eine vielfältige Industrielandschaft von der chemischen Industrie über den Maschinenbau, Elektrotechnik, die Autoproduktion, Textilindustrie, Kosmetika bis hin zum Porzellan als ältesten Industriezweig aus. Frankfurt am Main nimmt eine zentrale Rolle als globaler Verkehrs-, Handels- und Internetknoten ein, dies zeigt sich u. a. an den hierfür charakteristischen Orten der Industriekultur in Frankfurt am Main.

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Behnisch, Paik und die Villa – Architektur, Kunst und Kommunikation

In dem einstündigen Rundgang werden das ehemalige und das aktuelle Museumgebäude sowie der Pre-Bell-Man von Nam June Paik unter die Lupe genommen. Neben der Baugeschichte und Ästhetik der Gebäude wird das Aushängeschild des Museums, die Skulptur des Fluxus Künstlers vor dem Museum hinsichtlich der Wirkung in den Stadtraum, seiner (doppelten) Entstehungsgeschichte und der Verknüpfung zur Sammlung vorgestellt. Danach individuelle Erkundung des Museums möglich.

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Führung durch die Klassikstadt

1910 errichtete der Landmaschinenbauer Mayfarth in der Orber Straße im Frankfurter Osten ein monumentales Fabrikgebäude. 100 Jahre später bietet hier die Klassikstadt Liebhabern von Oldtimern Stellplätze, Werkstätten und mehr. Bei einer Führung erfahren Interessierte alles Wissenswerte über die Geschichte des Gebäudes, über die ansässigen Händler und Werkstätten und über die automobilen Raritäten in der Boxengasse.

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Über sieben Brücken kann man gehen – alte und neue Wege über den Main

Mehr als 20 Brücken überspannen den Main von Offenbach bis Schwanheim. Sieben davon liegen im Kerngebiet zwischen den ehemaligen östlichen Wallanlagen und dem Hauptbahnhof. Geschichte und Architektur der Frankfurter Brücken und die Hintergründe für deren Entstehung sind sehr unterschiedlich. Allen gemein ist, dass Sie nicht nur der Überquerung des Mains dienten, sondern vor allem dem Transport von Menschen und Waren von Nord nach Süd und damit fester Bestandteil der Lebensader Frankfurts sind.

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Ostend im Wandel – neues Leben rund um die EZB

Das Ostend ist seit über 100 Jahren in ständigem Wandel – das Hafengebiet tritt optisch immer mehr in den Hintergrund. Die Lagerhäuser und Kontore der großen Handelsgesellschaften sind verschwunden, der größte Teil der Industrie ebenso. Und dazwischen entstehen immer neue, immer größere Wohnanlagen. Wo bleibt da das Grün? Wir sehen uns das Offensichtliche an – den Hafenpark – und verborgene Idyllen wie den Frankfurter Garten und den Schwedlersee.

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Geschichte der Adlerwerke

Die Adlerwerke – 1886 zunächst als Fahrradmanufaktur gegründet – erlebten einen raschen Aufstieg vom mittelständischen Unternehmen bis zum größten Automobilhersteller Deutschlands bis zum Untergang ab 1987. Die Referenten Horst Koch-Panzner, Winfried Becker und Lothar Reininger laden ein zu einer Reise durch die wechselreiche Geschichte der alten Maschinenfirma.

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Siedlung Römerstadt

Oberbürgermeister Ludwig Landmann rief 1925 das Projekt „Das Neue Frankfurt“ ins Leben. Ein Heer von jungen Architekten, Gartenplanern und Grafikern, die später noch Berühmtheit erlangen sollten, zog es daraufhin nach Frankfurt. Unter Stadtplaner Ernst May entstanden zahlreiche Siedlungsprojekte, um neuen Wohnraum zu schaffen, darunter auch die Siedlung Römerstadt. Eine Zeitreise in die 1920er Jahre inklusive Besuch des Ernst-May-Hauses.

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Ausgebucht: Frankfurts Untergrund – die Kläranlage Niederrad

Die 1887 in Betrieb genommene Kläranlage war seinerzeit die erste mechanische Anlage auf dem europäischen Festland. Ein Teil der unterirdisch liegenden Anlage besteht noch. Sie steht unter Denkmalschutz und wird Ihnen im Rahmen der Führung gezeigt sowie eine historische Pumpe und Schieber. Darüber hinaus bekommen Sie einen Einblick in die Reinigung der städtischen Abwässer.

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Die Lindenwaldsiedlung in Griesheim

Auf dem Vorbild der Gartenstadt basiert die ab 1920 erbaute Lindenwaldsiedlung in Griesheim. Ein Rundgang beginnt in der Foockestrasse und führt zu einer weiteren zwischen zwei Torbögen liegenden Siedlung, dem Geissenberger Hof, der aber nicht vollendet wurde.

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Umwelt gestalten mit Rekonstruktion:

Die Neue Altstadt Frankfurt – Vom Heiligen Römischen Reich bis zum Hühnermarkt

Faszinierende Einblicke in den Werdegang der Neuen Altstadt erwarten die Interessierten. Schon jetzt ist sie ein Erfolgsmodell für guten Städtebau. Warum hat es seit dem Abriss des Technischen Rathauses so lange gedauert, bis sie wiedererstehen konnte? Beeindruckende Rekonstruktionen des größten zusammenhängenden Fachwerkbestandes Europas stehen neben diskussionswürdigen Neubauten. Eine wechselvolle Zeitreise durch die wiedererweckte Seele Frankfurts mit Architektur-dozentin Dr. Astrid v. Luxburg.

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Wohnen mit der Natur – die May-Siedlungen am Nidda-Tal – Ginnheim

1925 wurde Ernst May nach Frankfurt berufen. Sein Plan: neue Wohnsiedlungen auf beiden Seiten des NiddaTals zu gestalten und miteinander zu verbinden. Gleich nach Praunheim entstand hier die Siedlung Höhenblick in Ginnheim. Das Wesentliche: die Landschaft wurde einbezogen und alle Bewohner bekamen die Möglichkeit, im Grünen zu wohnen und das Grün sowohl zur Erholung wie zur Ernährung zu nutzen.

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Vom Altwarenhandel zum Recycling: Der Wandel des ambulanten Gewerbes in der Wohngemeinschaft Bonameser Straße

Wie sieht die Lebenswelt ambulanter Gewerbetreibender aus und wie hat sie sich historisch entwickelt? Mit der Industrialisierung nahm die Altmetallverwertung an Bedeutung zu. 1922 gab es ca. 25.000 Kleinhändler und 1.500 Händler. Über den Großhandel gelangte das Material in die Fabriken des Landes. Die Angst vor einer Rohstoff-Knappheit ist in der Industrie auch heute wieder ein Thema. Eine Führung gibt Einblicke in diese Lebenswelt, die viele Frankfurter*innen nur vom Hörensagen kennen. Führung mit Dr. Sonja Keil (Diakonisches Werk für Frankfurt und Offenbach) und einem Bewohner

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Besuch beim Ventil-Riesen

Eingangs erhalten die Teilnehmenden im Ausstellungsraum einen Einblick in die mittlerweile über 100-jährige Geschichte des Unternehmens. Anschließenden bekommen die Besucher*innen bei einem Rundgang über das weitläufige SAMSON-Werks-gelände Erläuterungen über die weltweit gefragten Produkte und deren Herstellung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den SAMSON-Ventilen, vom Endverbraucher vielleicht oft unterschätzt, sind sie dennoch weltweit bekannt und bewährt.

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Gutleut digital bitte

Der etwas andere (filmische) Stadtteilvortrag der Sie mit auf die Reise nimmt – Das „Gutleutviertel“ ist ein Biotop der Kulturen: Multikulturell von arm bis reich sind Einfamilienhäuser bis hin zu Großindustrie vertreten. Zwischen Autobahn, Zug und Wasser, nicht weit vom Flughafen eröffnen sich Geschichten zum Viertel der guten Leute. Eine Mischung aus Vortrag und Bewegtbild.

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Industriekultur Offenbach

Radtour mit Orlof Hügel und Horst Ahlheit zur Industriekultur Offenbachs. Die Tour führt u.a. zum Hafen, Hafenbahn, Industriebahn und ins Nordend. Die Tour startet in Frankfurt.

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Umwelt gestalten auf dem schönsten Wissenschaftscampus Europas: Die Riedberg „Science City“

Uni-Gästeprogrammgestalterin und Architekturdozentin Dr. Astrid Gräfin von Luxburg führt mit dem Leiter des Wissenschaftsgartens Robert Anton Interessierte kurzweilig durch das Areal der mit prämierten Architekturen, „Kunst am Bau“, grünen informellen Orten und Skulpturen angereicherten Wissenschaftsstadt. Einsichten in zeitgenössische gebaute Wissensphilosophie und in den neuen Botanischen Garten sowie traumhafte Ausblicke auf die Frankfurter Skyline erwarten die Teilnehmenden.

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Die Umgestaltung von Gewerbe zu Wohnen und Freizeit an der Hanauer Landstrasse

Gewerbeflächen entlang und rund um die Hanauer Landstraße werden seit Jahren umgewandelt, erst zu Büroraum, dann zunehmend für Freizeit- und des Wohnnutzung. Dazu gehören auch bisherige Hafenareale und Teile des Güterbahnhofs Ost. Dieser Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist, wird gezeigt und erläutert.

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Von Mühlen und Mäandern – eine Radtour entlang der Nidda

Bereits die Römer machten den Unterlauf der Nidda schiffbar und spätestens seit dem Mittelalter entstanden zahlreiche Mühlen mit ihren Wehren, um die Kraft des Wassers nutzbar zu machen. Seit der industriellen Revolution und dem Wachstum der Städte im 19. Jahrhundert erlangte dann der Hochwasserschutz eine wesentliche Bedeutung. Im Rahmen der Radtour entdecken wir Beispiele der Umweltveränderung aus verschiedenen Epochen.

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Die Arbeitersiedlung Riederwald

An der ab 1910 erbauten Riederwaldkolonie sind die einzelnen Bauphasen anschaulich abzulesen. Als Teil der Industriestadt Osthafen wurde sie gartenstädtisch angelegt mit Mehrfamilienhäusern an kleinen Plätzen und Alleen. Ab 1926 erfuhr die Siedlung unter Ernst May Erweiterungen im Stil des Neuen Bauens. Auf einem Rundgang werden die unterschiedlichen Baustile näher betrachtet.

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Go east – Das Ostend rund um die EZB

Das Ostend ist im Wandel: von einem Stiefkind der Stadtentwicklung zu einem absoluten Trendviertel. Industriecharme trifft nun auf innovative Stadtentwicklung: der Hafenpark, die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle, die Osthafen-Brücke und natürlich die Doppeltürme der EZB. Hören Sie viel Spannendes zur urbanen Vielfalt im Frankfurter Osten und genießen Sie einen der schönsten Blicke auf die Skyline.

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Ungeliebte Moderne? Die Nordweststadt

Großzügiges Grün mit lockerer Bebauung, ein 5.000 qm großer Teich, Frankfurts erster Abenteuerspielplatz, hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und ein Einkaufszentrum, das Shoppingbegeisterte aus der ganzen Region anzieht: Wir befinden uns in der Nordweststadt. Erdacht für 25.000 Bewohner, wurde sie vor 50 Jahren fertiggesellt nach den Entwürfen von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann. Die Teilnehmer*innen erfahren mit uns mehr über Idee, Planung und Bau und wie es sich hier lebt.

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Lernwerkstatt Monte Scherbelino – Der wilde Müllberg Frankfurts

Lernwerkstatt zum Thema Müll und nachhaltige Entwicklung, zum Wert von Wildnis für Natur und Stadt: Familien setzen sich mit der Geschichte und Zukunft des Müllberges sowie den Belastungen dieses speziellen Ortes auseinander. Gefahren der Wegwerfgesellschaft, Perspektiven nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen und Abfallstoffen werden praktisch erfahrbar, Handlungsoptionen für den persönlichen Alltag, aber auch die Zukunft des Ortes als Lern-, Natur- und Freizeitraum werden diskutiert.

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Industriedenkmal „DIE FABRIK“ – Führung über das Fabrikgelände

Im Jahr 1881 ließ der Kaufmann P. P. Heinz in Frankfurt/Sachsenhausen „Die Fabrik“ errichten. Bis Anfang der 1970er Jahre wurden dort Maschinenöle abgefüllt und vertrieben. Dann begann 2004 mit der Gründung der „Peter Paul und Emmy Wagner-Heinz Stiftung“ eine neue Ära für das Fabrikgelände als Ort für Kunst und Kultur. Die Geschichte und die Entwicklung der Fabrik werden in Führungen über das Fabrikgelände und durch das denkmalgeschützte Gebäude vorgestellt.

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Arbeitersiedlungen in Frankfurt

Radtour mit Orlof Hügel und Horst Ahlheit zu den Arbeitersiedlungen Gallus, Griesheim.

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Wohnen mit der Natur – die May-Siedlungen am Nidda-Tal – Römerstadt

Gegenüber von Ginnheim entstand die weit größere Siedlung Römerstadt, perfekt angepasst an die landschaftlichen Gegebenheiten. Nicht nur die Häuser waren ausgeklügelt geplant, auch die Gartengestaltung wurde durch Leberecht Migge genau definiert. Und wer keinen eigenen Garten am Haus hatte, konnte im unter der Siedlung liegenden Kleingartenbereich Erholung und Ernährung finden.

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Frankfurts frühe Hochhäuser von den 1920er bis zu den 1950er-Jahren

Ab wieviel Metern ist ein Haus ein Hochhaus? Per Definition bereits ab 22 Meter über Geländeoberfläche. Von Wolkenkratzern spricht man bereits ab einer Höhe von 150 Metern. So wundert es nicht, dass in Frankfurt, der einzigen deutschen Stadt mit einer Skyline, die frühen Hochhäuser heute gar nicht mehr als solche Wahrgenommen werden. Entdecken Sie auf dieser Tour diese frühen Bauten aus Industrie und Wirtschaft. Daneben gab es aber auch schon frühe Wohnhochhäuser, als Bauten der Wirtschaftswunderzeit.

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mainarchitektour DAS NEUE FRANKFURT

Römerstadt versa Riedberg: Hohe Wohnqualität und Identität gebende Siedlungsplanung gestern und heute im Vergleich. Die 1927-29 unter Ernst May erbaute, als Arbeiterwohnsiedlung gedachte Trabantenstadt bietet einen bis heute gültigen Katalog voller Bausteine für qualitative Wohn- und Siedlungsplanung — eingebettet in viel Grün. Zum Vergleich wird ein am Riedberg ab 2005 erbauter Wohnblock vom Schweizer Atelier 5 aus Bern betrachtet, das von Le Corbusier geprägt wurde.

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Stadtteilcollage – Umwelt gestalten

Workshop – Die Umwelt in der wir leben lässt sich mittels kreativer Techniken bildhaft zusammenfassen. So können wir andere daran Teil haben lassen und ästhetisch darauf zurückblicken. Am Beispiel des Gutleutviertels erstellen wir eine Stadtteilcollage. Wer eine eigene erstellen möchte sollte digitale oder physische Fotos vorbereiten.

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Kunst und Umwelt

Im Industriegebiet Fechenheim hat Dirk Baumanns in einem ehemaligen Fliesenlager sein Atelier, in das die KunstGesellschaft zu einem Ausstellungsgespräch einlädt. Baumanns‘ Arbeiten handeln vorwiegend von dem Verhältnis Umwelt/Gesellschaft. Mit seiner Kunstaktion "Mona Greta" beteiligte er sich an den Klimastreiks 2019 und an Demonstrationen von Fridays for Future. Diese und andere Arbeiten und Skulpturen, die u.a. aus Plastikmüll und Fundstücken erstellt wurden, werden gezeigt und besprochen.

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Die Wurzelsiedlung im Gutleutquartier

Die an der Gutleutstrasse erbaute Wurzelsiedlung wurde 1920 als Mustersiedlung erbaut. Ein Rundgang beginnt in der Siedlung und führt weiter zum einstigen Gutleuthof, der dem Stadt-teil den Namen gab, zu einem ehemaligen Elektrizitätswerk und schließlich zum Sommerhoffpark am Main.

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mayführung: Wie Ludwig Landmanns Visionen Frankfurt prägten

Mit dem Ziel vor Augen, Frankfurt zu einem industriellen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum zu entwickeln, trat Ludwig Landmann 1924 sein Amt als Oberbürgermeister an. Damit einher gingen unzählige bauliche Veränderungen in der Stadtlandschaft. Wie sich diese im erweiterten Innenstadt-bereich darstellten, wird bei der Radtour erkundet, die vom Hauptzollamt, über die ehemalige ABG-Geschäftsstelle, die Messe, das Gewerkschaftshaus bis zum Elektrizitätswerk in der Gutleutstraße führt.

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Zwischen Naturschutz und Nachhaltigkeit – Vom GrünGürtel ins Gewerbegebiet

Eine Führung durch den Frankfurter Osten vom ehemaligen Altmainlauf im Seckbacher Ried bis zum Gewerbegebiet an der Borsigallee, das zum nachhaltigen Gewerbegebiet entwickelt wird. Der thematische Bogen spannt sich von der Landschafts-entwicklung des Gebietes, über ein Urban Gardening Projekt mit Geflüchteten bis zu nachhaltig wirtschaftenden Betrieben und einem „Grünen Kraftwerk“ für das Gewerbegebiet. Für Kinder gibt es ein anregendes Begleitprogramm. Am Ende der Führung besteht eine Einkehrmöglichkeit.

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Frankfurter Hauptfriedhof – Auf den Spuren berühmter Köpfe aus Industrie, Wirtschaft und Politik

Der Hauptfriedhof ist nicht nur Ort der Trauer, sondern auch Zeuge gelebter Geschichte. Berühmte Köpfe aus Industrie, Wirtschaft und Politik fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Was sie verbindet sind Visionen, aber auch Zufälle der Geschichte. Fast immer darauf bedacht zum Wohle Frankfurts und seiner Bürger zu handeln. Auch wenn so manches, was zu seiner Zeit fortschrittlich galt, heute nicht mehr zeitgemäß ist. Erfahren Sie mehr über diese Menschen und deren Leistungen im Kontext ihrer Zeit.

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Ungeliebte Moderne? Der Sonnenring

In unserer Reihe „Ungeliebte Moderne?“, möchten wir Ihnen Siedlungen der 1960er/70er Jahre vorstellen, die meist keinen guten Ruf besitzen; jenseits aller Vorbehalte, aber viele Qualitäten aufweisen. Der Sonnenring in Sachsenhausen des Architekten Günther Balser, ist ein solches Quartier. 1969-75 im Stil des Brutalismus realisiert, sind die ca. 300 Wohnungen mit Gemeinschaftseinrichtungen wie Schwimmbad und Sauna, heute sehr begehrt und mancher hat hier sein Traumdomizil gefunden.

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mainarchitektour MIT KAMM & KRONE Weltarchitektur mit Schatten

Das geschichtsträchtige, zur Weltarchitektur zählende IG-Farben Ensemble wurde 1928-30/31 von Hans Poelzig erbaut. Wie unterscheiden sich moderne mit Stein verkleidete Verwaltungsgebäude auf dem Unicampus Westend und mainbuildung (gmp Architekten, Hamburg) von diesem Klassiker? U.a. dieser Frage geht die vielschichtige Führung zu qualitativer Architektur und Stadtplanung gestern und heute im Vergleich nach.

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Fotoserie Industriekultur der Großmarkthalle Frankfurt

Fotoserie Umwelt gestalten

Frank Kambor, Fotograf und Mitglied der Künstlergemeinschaft „Atelier 19“ präsentiert zu den Tagen der Industriekultur 2020 zwei Bilderserien. Eine zum Thema „Umwelt gestalten“ und eine zum Thema „Industriekultur der Großmarkthalle Frankfurt“.

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IG Farben

Unterschiedlichste Geschichten lassen sich über das Areal des heutigen Campus Westend erzählen. Die Zeit der IG Farben ist nur ein Handlungsstrang, auch wenn das monumentale Gebäude von Hans Poelzig bis heute omnipräsent ist. Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise durch die Frankfurter und die deutsche Geschichte, die mit dem Besuch des Uni-Betriebes auf der Dachterrasse des Hörsaalzentrums im Hier und Jetzt endet.

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Historisches Museum Frankfurt – Adler Autobahn

Die Adlerwerke gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den größten Autoherstellern in Deutschland. Die Adlerwerke produzierten u.a. Fahrräder und Schreibmaschinen, Motorräder und Autos. Als das Auto 1937 auf den Markt kam, sorgte es wegen seiner Stromlinienform für Aufsehen. Es lag nahe, das Auto mit den damals gerade gebauten Autobahnen in Verbindung zu bringen. Mit 58 PS brachte es der Wagen auf 125 km pro Stunde. Trotz Bewunderung wurde er kein Verkaufsschlager.

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Historisches Museum Frankfurt – Weekend T50L

Mit diesem Radio lernte der italienische „Gastarbeiter“ Giu seppe Bruno Deutsch. Mit 16 Jahren, im Juli 1962 verließ Giuseppe Bruno seinen Heimatort Butera auf Sizilien. Sein Ziel war Frankfurt, wo bereits sein Vater lebte. Im Gepäck hatte er Träume von einem besseren Leben. Giuseppe Bruno wollte Deutsch lernen, seiner Erinnerung nach, wollte aber niemand mit ihm sprechen. Deshalb beschloss er, ein Radio zu kaufen.

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Historisches Museum Frankfurt – Drei Schalttafeln

Elektrische Messgeräte aller Art gingen von Bockenheim aus in die ganze Welt. Die Firma E. Hartmann & Co. seit 1884 in der Stadt Bockenheim westlich von Frankfurt ansässig spezialisierte sich auf die Herstellung elektrischer Messgeräte für physikalische Größen. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1901, stieg das Produktionsvolumen durch die serielle Herstellung von Schalttafelgeräten. Nach dem Ersten Weltkrieg waren etwa 3.000 Menschen bei Hartmann & Braun beschäftigt.

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Historisches Museum Frankfurt – Frankfurter Küche

Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entwickelte für das Neue Frankfurt die erste Einbauküche der Welt. Sie wurde über 10.000-mal eingesetzt. Bei der Gestaltung setzte Schütte-Lihotzky auf kubische Formen, die sich für eine Massenanfertigung eigneten. Ein besonderer Aspekt war die Farbgebung der Frankfurter Küche. Während die ersten normierten Küchenmöbel noch mehrheitlich weiß waren, standen die erbsengrüne Frankfurter Küche und anders farbige Modelle in der Bauhaus-Tradition.

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Online-Ausstellung: Frankfurt in den 1960er Jahren

In den 1960er Jahren veränderten sich Deutschland und die Welt rasant. Zahlreiche Ereignisse und Entwicklungen bleiben unvergessen und prägen die Gesellschaft bis heute: der Mauerbau, die Kubakrise, die Ermordung Kennedys, die 68er-Bewe-gung, der Vietnamkrieg, die Mondlandung – die Liste ist lang und muss unvollständig bleiben. Bundes- und weltpolitische Umbrüche zeigten sich in Frankfurt wie unter einem Brennglas.

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Institut für Stadtgeschichte – digitale Angebote zur Frankfurter Geschichte

Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main bietet in abwechslungsreichen Online-Beiträgen einen spannenden Einblick in die Vergangenheit z.B. die Stadtentwicklung Frankfurts seit der Industrialisierung.

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Streifzüge durch die Geschichte des Frankfurter Bahnhofsviertels

Die YouTube-Reihe des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main nimmt die Entwicklung des Frankfurter Bahnhofsviertels in Animationsvideos bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Blick.

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Virtuelle Ansicht: Peter-Behrens-Bau

Der Architekt Peter Behrens brachte in seinen expressionistischen Bau unterschiedliche Baustile ein, die dennoch ein bis ins Detail stimmiges Gesamtkunstwerk ergaben. Im Zentrum des Gebäudes liegt das Treppenhaus von imponierender Größe, dem Behrens durch die Stalaktitenform der acht vom Boden bis unter die Decke mit ihren drei vieleckig gebrochenen Oberlichtern reichenden, farbig gefassten Pfeilern eine fast sakrale Feierlichkeit verlieh. Die auf den Backsteinen aufgetragenen Primärfarben und die Lichtführung wurden immer wieder als Sinnbild der Farbwerke gesehen und als „Umbautes Licht“ bezeichnet. Alle Interessierten können sich in einer virtuellen Ansicht ein Bild vom Meisterwerk expressionistischer Architektur machen.

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Friedberg

Industriekultur Friedberg

Die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Rhein-Main Region spiegelt sich in der Friedberger Industriekultur: Der Friedberger Bahnhof entwickelte sich schnell zum Hauptbahnhof der Wetterau. Auch die 1882 entstandene Zuckerfabrik war von großer Bedeutung. Die industrielle Verarbeitung der Zuckerrüben revolutionierte die Wetterauer Äcker. Wichtige Bauwerke sind u. a. das Rosentalviadukt, der Wasserturm auf dem Wartberg und die Alte Post.

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Friedrichsdorf

Industriekultur Friedrichsdorf

Weltbekannt wurde Friedrichsdorf durch seinen Zwieback. Die Friedrichsdorfer exportierten ihr Dauergebäck nicht nur ins europäische Ausland, sondern bis nach Übersee. Um 1900 existierten rund ein Dutzend Zwiebackfabriken gleichzeitig. Deren Schornsteine prägten nicht nur die Silhouette, sondern legten einen süßen Duft über die Stadt. Der Physiklehrer und Tüftler Philipp Reis machte 1861 in Friedrichsdorf eine geniale Erfindung: das Telefon.

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Gernsheim

Peter Schöffer und die Entfaltung der beweglichen Lettern

Peter Schöffer (geb. in Gernsheim um 1425 - 1503 Mainz) war der wichtigste Mitarbeiter von Johannes Gutenberg und Gründer des Verlagswesen und der Frankfurter Buchmesse. Mario Derra schuf eine großformatige Holzschnittserie zum Leben und Wirken des Kalligraphen, Verlegers und Leiters der Druckoffizin in Mainz. Der Übergang von der handwerklichen zur industriellen Buchproduktion zu Beginn des 19. Jhdt. wird in den farbigen Holzschnitten gemeinsam mit historischen Buchdruck-pressen gezeigt.

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Ginsheim-Gustavsburg

Hochwasserschutz am Rhein einst und jetzt

Geführte Radtour zu den Deichbauten von 1838 bis 2012 inklusive Führung durch die Rheinschiffsmühle Ginsheim. Rast im Hofgut Langenau auf der Rheininsel. 23 km, ebene Strecke.

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Unternehmen im TIGZ – Aktiv bei der Mitgestaltung ihrer Stadt

Mit Kurzvorträgen, Videos und Fotos berichten Unternehmen aus dem Gustavsburger Technologie- und Gründungszentrum (TIGZ) über ihre Beiträge zur Gestaltung der Stadt: Der Architekt lässt ein Denkmal der Industriekultur im neuen Glanz erscheinen. Die Grafikerin gestaltet eine Gedenkstätte für ehemalige Zwangsarbeiter*innen der MAN. Die Verlegerin gibt eine Zeitung für die Mainspitze heraus. Der Moderator und Videofilmemacher bringt Reportagen aus der Stadt regelmäßig ins Fernsehen.

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Schiffsmühle Ginsheim – einmalig in Europa

Die Führung durch eine rekonstruierte Schiffsmühle, ausgestattet mit voll funktionsfähigen Originalgeräten, vermittelt einen Eindruck von der Arbeit in einer schwimmenden Getreidemühle um 1900.

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Industriekultur Ginsheim-Gustavsburg

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg liegt am Zusammenfluss von Rhein und Main. Die Entstehung des Stadtteils Gustavsburg ist eng mit dem Bau der Eisenbahnbrücke und der Ansiedlung des MAN-Werkes im 19. Jahrhundert verbunden.

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Glashütten

Eine Waldglashütte aus dem 15. Jahrhundert

In unmittelbarer Nähe des römischen Limes, am Oberlauf des Emsbaches, haben um die Mitte des 15. Jahrhunderts Glasmacher im dichten Wald ihre Arbeitsöfen errichtet. Hier fertigten sie Glaswaren an, die damals reißenden Absatz fanden. Ihr ehem. Arbeitsplatz ist archäologisch untersucht und mit seinem Hauptofen und vier Nebenöfen konserviert. Weitere Informationen und originales Fundmaterial runden die Begehung ab.

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Glauburg

Wandel der Mobilität im Modell; Dampf-Diesel-Elektro

Wir möchten den Wandel der letzten 70 Jahren auf unserer Modellbahn-Schauanlage zeigen. Auf der Anlage im Erdgeschoss zeigen wir den Wechsel von Dampf auf Dieseltraktion und im Obergeschoss von Diesel zu Elektro. Den Besuchern können wir gerne die Änderung der Antriebssysteme mit Auswirkung auf die Umwelt im Modell zeigen und erläutern.

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Gross-Gerau

„Ihr Leit, loßt Eich gut belehre, kaaft Eier Sach in Gere“ – Einkaufen und Handel in Groß-Gerau seit 1900

Groß-Geraus Innenstadt war bis in jüngere Zeit von einer außerordentlichen Dichte des Angebots aus Handel und Handwerk gekennzeichnet. Mit der Automobilisierung und der Marktentwicklung hat sie wie andernorts einen Teil dieser Alleinstellung an große Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ verloren. Die Mehrzahl der Läden waren Familienbetriebe, die zum Teil über Generationen existierten und dabei das Gesicht der Stadt sowie einen wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens prägten.

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Hanau

Vom Drahtwerk zum Radwerk – Die Wiege der Hanauer Industriekultur

Edelmetall und Kronjuwelen, Tabak und Etiketten, Weltkonzerne neben pittoresken Arbeitersiedlungen und moderner Bauhaus- Architektur. Museumsleiter a. D. Richard Schaffer-Hartmann führt vom ehemaligen Drahtwerk zum Deutschen Goldschmiedehaus über die Bijouteriefabrik Kreuter, Papierfabrik Fues, vorbei an der Heraeus Holding zum Hanauer Hafen und am Main entlang zur neuen Kulturstätte RadWerk nach Klein-Auheim, die mit Fahrradgeschichte und Café Kuchenstil zum Verweilen einlädt.

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Maschinentag im Museum für Industriegeschichte Hanau-Großauheim

In der Industrialisierung war die Dampfmaschine ein Must-have des technischen Fortschritts. Wozu brauchte man sie überhaupt? Kann die kleine Maschine genauso dampfen wie die große? Womit wird der Kessel beheizt? Solche und ähnliche Fragen beantwortet ein Besuch im Museum Großauheim und seinem Technikpark. Um 13, 14 und 15 Uhr wird eine Führung angeboten. Traktoren, Höhensonne, Reifen von Dunlop, Tier-bronzen von August Gaul und vieles mehr sind darüber hinaus ganzjährig im Museum zu besichtigen.

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Führung im historischen Karussell Wilhelmsbad

Im Jahre 1779 ließ Erbprinz Wilhelm IX. von Hessen-Kassel im Kurpark Hanau Wilhelmsbad ein Karussell errichten. Erfahren Sie bei der Führung wissenswertes zur Geschichte des Wilhelmsbader Karussells sowie Erklärungen zur einzigartigen Technik und zur erfolgten Sanierung.

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Saubere Lösungen von Evonik
+++Die Werksführung musste coronabedingt leider abgesagt werden.+++

Die Besucher*innen lernen im Industriepark Wolfgang anhand einer biologischen Kläranlage, wie Abwässer mithilfe von Mikroorganismen die gelösten Stoffe im Abwasser durch ihre Stoffwechseltätigkeit in feste, absetzbare Stoffe umgesetzt werden. Während der Exkursion können sich die Teilnehmer*innen zudem über die Herstellung von Batterie-Separatoren informieren und lernen, warum eine modere Lithium-Ionen-Batterie auch bei mechanischer Beschädigung heute als sicher gilt.

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Hafenführung

Präsentation des Hanauer Hafens in Bildern mit anschließender Führung entlang des Hafenbeckens und des Flusshafens über verschiedene Werksgelände der im Hafen ansässigen Firmen.

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RadWerk – Kulturstätte am Main

Das RadWerk Klein-Auheim wurde im Jahr 2019 mit einem ungewöhnlichen Konzept eröffnet. Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim, die Schlepperfreunde Klein-Auheim, die Eisenbahnfreunde Hanau, Günthers Ratladen und das Café & Genuss bieten ein einzigartiges Besichtigungs- und Erlebnis-angebot für Jung und Alt. Die Präsentation der Orts- und Industriegeschichte mündet in der weltgrößten Sammlung an Bauer-Fahrrädern und -Mopeds, die einst in Klein-Auheim für Deutschland und die Welt produziert wurden. In einer Sonderausstellung werden Fahrräder mit verschiedenem Antrieb, vom Kettenantrieb mit und ohne Gangschaltung über Kardanantrieb und dann erste Versuche von Fahrrädern mit Motor bis hin zu den aktuellsten E-Bikes gezeigt. Zum Testen stehen auf dem Außengelände einige historische Fahrräder und aktuelle E-Bikes zur Verfügung.

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Geführte Besichtigung des historischen Eisenbahnbetriebswerks Hanau mit kleinem Rahmenprogramm für Kinder

Das denkmalgeschützte Bahnbetriebswerk besteht aus zwei Rundlokschuppen mit Drehscheiben, einem Rechteckschuppen mit Werkstatt sowie einem Verwaltungsbau. Baubeginn waren die Jahre 1904-1907. Hier wurden früher die Dampflokomotiven der „Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft“, später der „Deutschen Reichsbahn“ und schließlich der „Deutschen Bundesbahn“ mit Kohle und Wasser versorgt, repariert und gewartet. Heute beherbergt das mittlerweile über 100-jährige Bahnbetriebswerk die Fahrzeuge der Museumseisenbahn Hanau e. V.

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Industriekultur Hanau

Mit der dampfbetriebenen Mainschifffahrt ab 1842 und dem Bau der Eisenbahnlinien entwickelte sich ein regionaler Verkehrsknoten. In Hanau entstanden Fabriken der Munitions- und Zigarrenherstellung, der Holz- und Gummiverarbeitung sowie das Druckgewerbe als Zulieferer für Banderolen und Etiketten. Auf der nördlichen Mainseite wuchs Großauheim mit metallverarbeitenden Betrieben zu einem vielfältigen Industriestandort.

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Hattersheim am Main

Industriekultur Hattersheim am Main

Es waren die Verkehrswege, welche die wirtschaftliche Entwicklung Hattersheims stark beeinflussten. Die Eisenbahn in ihrer Bedeutung für den Warentransport sowie die Flößerei und Binnenschifffahrt brachten die Rahmenbedingungen für die Industrialisierung der Stadt. Hattersheim am Main und Okriftel entwickelten sich nach 1945 zu überregional bedeutenden Industriestandorten.

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Hessen

Industriekultur in Hessen

Hessen zeichnet sich seit über 200 Jahren durch eine innovative und leistungsfähige industrielle Entwicklung aus, die neben Unternehmen von Weltrang wie Henschel, Buderus, Leitz, Opel und Merck mit Hunderten weiterer Industriefirmen in Nord-, Mittel- Ost- und Süd-Hessen verbunden ist. Die Webseite bietet eine Übersicht zu den vier Initiativen, die das Thema Industrie-kultur in Hessen bespielen.

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Hofheim am Taunus

Schmucke Füße: Flip-Flops à la handmadeART: Echte Unikate individuell und nachhaltig kreiert. Workshop im Stadtmuseum Hofheim

Der im historischen Stadtkern etablierte Markt für Kunst, Design und Genießer präsentiert junge Manufakturen und Künstler*innen aus der Hand Made-Szene inmitten malerischer Gebäude. Hinter der Kulisse des Stadtmuseums gestalten Besucher*innen nachhaltiges Schuhwerk in Form von handgearbeiteten, hochwertigen Flip-Flops. Gefertigt wird unter fachkundiger Anleitung der Hofheimer ecoKids aus ausrangierten Isomatten, Fahrradschläuchen und Lederresten. Um Voranmeldung im Stadtmuseum wird gebeten.

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Kelsterbach

Ausgebucht: Wie Nutzung unsere Umwelt gestaltet – Radtour von Kelsterbach nach Raunheim

Start ist am Bahnhof Kelsterbach. Von hier fahren wir zur Konversionsfläche der AirportCity West, auf der früher Kunststoffe hergestellt wurden. Danach geht es zum Pinta Beach und Wakeport Rhein-Main, ein Beispiel für die Transformation eines Badesees in einen Aqua Fun-Park. Den Abschluss bildet das Gewerbegebiet Airport Garden in Raunheim mit der Besichtigung des in ein Büro- und Konferenzzentrum umgebauten Fabrikgebäudes der ehemaligen Lederfabrik Rudolf Ihm mit Einkehr in der Cafeteria.

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Königstein im Taunus

Königsteiner Gesundheitsindustrie – Themenführung mit Stadtarchivarin Dr. Alexandra König

Als die Städte in der Zeit der Industrialisierung anwuchsen und sich die Bedingungen in den dicht besiedelten Vierteln verschlechterten, wuchs das Verständnis für die Heilkraft einer naturbelassenen Umwelt. Wasser- und Lufttherapien wurden erprobt. In der kühlen, reinen Luft am Südhang des Taunus entstanden Sanatorien für Lungenkranke, denn die Luftkur war das probate Mittel gegen die grassierende Tuberkulose. Die Führung zeichnet die Entwicklung der Luftkur des 19. Jahrhunderts bis heute nach.

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Kaiserliches Offizierserholungsheim mit Teatime: Moderne Technik – Englisch-Deutsche Landhauskultur

Kaiser Wilhelm II., Enkel der englischen Queen Victoria, ließ 1909 in Falkenstein ein komfortables Offizierserholungsheim mit moderner Technik errichten: Entgegen allgemeiner Meinung war der Kaiser sehr technikbegeistert und liebte den englischen Landhausstil in der Architektur. Das heutige 5-Sterne-Hotel Falkenstein Grand offeriert mit Dr. Rüdiger Graf und Dr. Astrid Gräfin von Luxburg europäische Geschichte in historischen Salons, im Siesmayer-Park sowie hohe handwerklich-technische Qualität.

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Kreis Offenbach

Industriekultur Kreis Offenbach

Der Kreis Offenbach zeichnet sich durch eine rasche Industrialisierung und stetige Erneuerung seiner wirtschaftlichen Entwicklung aus, die zudem eng mit den Städten der Rhein-Main Region verbunden ist. Beispielhaft sind technische Bauten, wie die Ziegelei in Hainburg sowie die in den 1930er-Jahren errichteten Wassertürme in Jügesheim, Mühlheim und Seligenstadt. Wichtige Industrien waren und sind die Leder- und Textilindustrie.

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Kronberg im Taunus

Lebendige Designgeschichte in der BraunSammlung

Einen bedeutenden Platz in der Geschichte des deutschen Industriedesigns nehmen die Produkte der Firma Braun aus Kronberg ein. In der ständigen Ausstellung wird die über 90-jährige Geschichte der Marke Braun dokumentiert. Dieses geschieht anhand von Originalprodukten, Filmen und Interviews. Die Ausstellung dokumentiert, wie Geräte mit Innovationen in Design und Technik geschaffen wurden, die funktionsgerecht, ästhetisch, klar und unaufdringlich sind.

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Main-Taunus-Kreis

Industriekultur Main-Taunus-Kreis

Für die handwerkliche und industrielle Entwicklung war in Eppstein, Hofheim und Kriftel vor allem die Lage am Schwarzbach und dessen Wasserkraft ausschlaggebend. Aus Mühlenbetrieben unterschiedlichster Art entwickelten sich Orte industrieller Fertigung. Dabei tritt in Hofheim besonders die Lederindustrie hervor. In Eppstein prägt die aus kleinen Anfängen entstandene Stanniolfabrik noch heute das Stadtbild.

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Miltenberg

Rohstoff Holz: Rücken und Pflügen mit dem Pferd, Waldnutzung, unsere Bäume

Unser Wald wird seit Urzeiten von uns Menschen genutzt als Energiespeicher, Wasserspeicher, Sauerstofflieferant, Schutzraum und vieles mehr. Die Gestaltung des Waldes unterliegt nicht zuletzt dem Klimawandel mit all seinen Auswirkungen auf den Wald. Alfred Dauber zeigt mit seinem Pferd Urmel das Pflügen und das Holzrücken. Friedrich Schöffler, Revierleiter im Miltenberger Stadtwald, erklärt das Baumfällen und die Waldpädagogin Dorothea Zöller erzählt über die Bäume, ihre Bedeutung und Nutzung.

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Brauhaus Faust Miltenberg – Erlebnisführung

Nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe dürfen laut bayerischem Reinheitsgebot für die Bierherstellung verwendet werden. Doch wie wird Bier gebraut, und warum sind die Unterschiede in Geschmack und Qualität so groß? All dies und vieles mehr erfahren Sie beim Faust Brauerei-Erlebnis. Entdecken Sie das Geheimnis der Faust Bier-Spezialitäten, und freuen Sie sich auf zwei erlebnisreiche Stunden.

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Mühlheim am Main

Der Mensch als Helfer der Umwelt

Die Kläranlage des Abwasserverbandes Untere Rodau ist für zwei Städte und mehrere Industriebetriebe auf das mechanisch-biologische Klären ausgelegt. Was nach mehreren Stufen des Klärprozesses als sauberes Wasser herauskommt, wird dann in den Main eingeleitet. Zusammen mit Geschichtsverein Mühlheim wird über Technik, Funktion, Historie referiert und bei einem Rundgang präsentiert.

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Neu-Isenburg

Vom Alten Ort zur Neuen Welt. Die Umgestaltung Neu-Isenburgs

Ursprünglich die Wurstfabrik Luft, die die allseits bekannten Frankfurter Würstchen hergestellt hat, gehörte das Gelände ab 1922 der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein. 93 Jahre später wurde der Standort Neu-Isenburg im Rahmen der Abschaffung des 1918 durch Kaiser Wilhelm II. errichteten Branntweinmonopols aufgelöst. In Zukunft wird ein neuer Stadtteil von Neu-Isenburg das Gelände jedoch wiederbeleben. Das Gebäude mit seinem Tor wird restauriert und als Kindertagesstätte umfunktioniert.

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Oberursel

Oberursel im Wandel Mühlen – Industrie – Wohnen

Oberursel ist als Stadt der Mühlen bekannt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich diese 42 Mühlenstandorte zu teils bedeutenden Industriebetrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten viele Firmen den technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr standhalten und mussten ihre Produktion einstellen. Was sollte mit den Fabrikgebäuden geschehen? Die Mehrzahl wurde abgerissen. Heute prägen an diesen Orten moderne Wohnviertel das Gesicht der Stadt am Urselbach.

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Ausgeucht: Mit innovativen Flugantrieben in die Zukunft

In der Motorenfabrik Oberursel werden seit ihrer Gründung 1892 fast ununterbrochen Verbrennungsmotoren und, seit 1913, auch Flugantriebe gebaut. Das Werksmuseum an diesem heutigen Rolls-Royce Deutschland Standort bietet eine Entdeckungsreise in diese facettenreiche Werksgeschichte. Den Blick in die Zukunft erlauben dabei eine Themenausstellung und ein Vortrag über künftige Technologien und zu umweltfreundlichen Antriebssystemen für die Luftfahrt, mit denen sich Rolls-Royce intensiv befasst.

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Vom Umgang des Menschen mit der Natur – am Beispiel des Urselbaches

Inwieweit die Naturkraft Wasser die Gründung, das Wachstum und die Industrialisierung Oberursels gefördert hat, zeigt die Führung entlang des Mühlenwanderwegs. Anhand von Unternehmensbeispielen werden sowohl die positiven als auch die negativen Einflüsse auf Flora und Fauna, sowie der Alltag am Industriestandort Oberursel aufgezeigt. Beim anschließenden Besuch im Vortaunusmuseum wird am Beispiel Oberursels erläutert wie sich das Umweltbewusstsein der Menschen im Laufe der Geschichte gewandelt hat.

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Offenbach am Main

Deutsches Ledermuseum

Die Vielfalt von Leder – einer der ältesten Werkstoffe – wird in den Ausstellungen des DLM durch Alltags- wie Luxusobjekte erfahrbar. Was dient den Menschen bis heute zum Schutz wie auch zum Schmuck? Bis heute wurden mehr als 30.000 Objekte aus allen Kulturen und Epochen zusammengetragen. Damit ist das DLM das weltweit einzige Museum, das ausschließlich alles rund um den Werkstoff Leder sammelt und präsentiert.

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Langlebige Feuerzeuge aus Offenbach

Firma Mylflam zeigt Feuerzeuge u. Galanteriewaren vergangener Tage. Eine Auswahl der Marken Rowenta, Kremer&Bayer und Georg&Heinrich Böhme werden präsentiert. Hauptbestandteil der Feuerzeuge war Messing. Die Produktionsabläufe sind mit Fotografien dokumentiert. Es gibt auch wieder einen Verkauf für den guten Zweck: ca. 60 Jahre alte und unbenutzte Feuerzeuge aus den Restbeständen der Firma Mylflam.

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Brutalismus Bauten – Auf den Spuren einer verpönten Architektur

„Béton brut“ roher Beton, auch Brutalismus genannt, zeigt sich oftmals in seiner ganzen brutalen Schönheit. Verschmäht und vielerorts abgerissen, zählt er zum Architekturstil der Moderne und fand vor allem von den 1960er bis in die 1980er-Jahre in Deutschland Anwendung. Der Brutalismus ist eine Architektur, die nicht nur ein Spiegel Ihrer Zeit, sondern auch vielfach einsetzbar und lebendig war – zugleich licht und anmutig auch wenn der ein oder andere Bau zu recht zum Abriss freigegeben ist.

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Hafen Offenbach im Wandel

Aus dem ehemaligen Industriehafen ist ein grünes, lebendiges Stadtviertel entstanden. Die Planer*innen des Projekts haben von Anfang an viel Wert auf die hohe Qualität der Architektur und auf ein ausgewogenes Verhältnis von Bebauung und Freiflächen gelegt. Ulrich Lemke, Architekt und Projektleiter des Hafens, führt Interessierte vom Hafenplatz – vorbei an Hafenschule und Blauem Kran – zu den Hafenbrücken und bringt ihnen das urbane, aber naturnahe Viertel näher.

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Eisenbahn-Erinnerungen

Die Dampflok: Symbol der industriellen Revolution. Sie verbreitete sich zugleich mit den Fabriken. Heute ist sie – wie viele Fabriken und ihre Arbeiter – verschwunden. Doch an manchen de-industrialisierten Orten machen Loks und Wagen eine Wandlung durch: jetzt befördert sie Touristen statt Güter. Peter Menne zeigt im Waggon Photographien, die Geschichten von Verfall und Umnutzung erzählen. Er stellte bereits im Kunstverein Offenbach, im Ledermuseum und im Haus der Stadtgeschichte aus. Der Waggon ist ein offener Ort, offen für unterschiedliche Kunstrichtungen und Veranstaltungen. So wird zur an den Ausstellungstagen nahtlos vom Ausstellungsort bei Tag zum Musikort bei Nacht gewechselt. Finissage: Sonntag 13.9, 16 Uhr.

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Fechenheim und die Cassella

Vor 150 Jahren wurde von Leo Gans und dem Chemiker August Leonhard die „Frankfurter Anilinfabrik Gans und Leonhard“ gegründet, aus der später die weltbekannte „Cassella“ hervor - ging. Vor allem sie, wie auch die Landmaschienenfabrik Mayfarth, Naxos oder die Diskuswerke haben die Entwicklung Fechenheims vom Fischerdorf zum heutigen Stadtteil Frankfurt entscheidend mitgeprägt.

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Hafen Offenbach und Mainufer – Vom Industriehafen zum urbanen Wohnquartier

Entlang des Mainufers zwischen Kulturwaggon und dem blauen Kran im neuen Hafenviertel verschaffen sich die Teilnehmer*innen einen historischen Überblick über die Gestaltung und Entwicklung des 1902 eröffneten Industriehafens und der Hafenbahn als strategische Industrieachse, gegenüber den Bahnhöfen und den Industrien von Chemie, Leder und Metall. Die Desindustrialisierung der letzten 50 Jahre führte zu einer Umgestaltung des Mainufers und der Hafeninsel zu einer neuen urbanen Lebensqualität.

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Wertstoffhof Offenbach der ESO Stadtservice GmbH

Täglich liefern bis zu 500 Bürger unterschiedlichste Abfälle auf dem Offenbacher Wertstoffhof der ESO Stadtservice GmbH an. Von Elektrogeräten über Grünschnitt bis zu Lacken oder Sperrmüll, wird hier fachgerecht gelagert, was von Spezialfirmen abgeholt, weiterverarbeitet und ggf. recycelt wird. Die Führung der Volkshochschule schaut hinter die Kulissen der Annahmestelle mit den zahlreichen Containern, der Halle, einer stationären Sammelstation für Schadstoffe und einem umfangreichen Fuhrpark.

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Industriekultur Offenbach am Main

Durch die Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge entstanden im 18. Jahrhundert textilverarbeitende Manufakturen in Offenbach. Die Nähe zur Handelsstadt Frankfurt begünstigte die Einrichtung von Produktionsstätten. Als Offenbach 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt kam, förderte die Regierung die Entwicklung zur „Fabrikstadt“ durch Gewährung weitgehender Gewerbefreiheit, ein wichtiger Standortvorteil gegenüber anderen Städten.

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Bedeutung des Hauptbahnhofs für die Industriekultur in Offenbach

Die Initiative HBFOF erzählt die Geschichte mit besonderem Blick auf den Offenbacher Bahnhof als dem Ort, an dem neue Arbeitskräfte in Offenbach angekommen sind und Pendler aus dem Umland zusammenkamen. In der Expressgutabfertigung wurden kleinere Maschinen- oder Ersatzteile mit den Personenzügen mitgeschickt, die spätestens über Nacht ihre Ziele erreichten. Im Erzählcafé werden die Geschichten und Materialien, die bisher zusammengetragen wurden, geteilt und gerne neue Geschichten gehört.

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Die materielle Infrastruktur der Digitalisierung in Rhein-Main

An Digitalisierung und Internet sowie die Globalisierung haben wir uns so gewöhnt, dass wir nicht wahrnehmen, wie die Hardware, die Infrastruktur unsere städtische Umwelt prägt. Das Zentrum der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ist auch ein Knotenpunkt der Globalisierung und des Internets. Thesen, Fotos und Video.

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Rhein-Main

Interaktive Karte zur Route der Industriekultur Rhein-Main

Die interaktive Karte beinhaltet lokal und regional bedeutsame Orte der Route der Industriekultur Rhein-Main. Digital aufbereitet stellt sie die kulturelle Vielfalt der Region visuell dar. Dabei schafft sie zugleich spannende inhaltliche Verknüpfungen. Informative Texte und Bilder geben ein Kurzporträt der erfassten Orte wieder.

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Stiftung Deutsches Design Museum – Historisches Fotoarchiv

Mitte der 1950er-Jahre begann der Rat für Formgebung, die ebenso dynamische wie kontinuierliche Entwicklung des deutschen Industriedesigns zu dokumentieren. Ein wertvolles Gebrauchsarchiv für alle Interessierte entstand. Mit dem Angebot wird ein einzigartiges Fotoarchiv erhalten, weiter erforscht und für kommende Generationen sichtbar gemachen.

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Zeitsprung Rhein-Main

Eisenbahnbau, Industrialisierung, das Wachstum der Vorstädte und demografische Verschiebungen – bedeutende Veränderungen haben in den vergangenen zwei Jahrhunderten die Region geformt. Nicht zuletzt das rasante Bevölkerungswachstum führte zum jetzigen Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main. Zeit-sprung Rhein-Main zeigt anhand von Kartenauszügen, die der Regionalverband FrankfurtRheinMain bereitstellt, dieses Werden und Wachsen der Region.

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Fotogruppe mo·nu·mente DIGITAL

Die Fotogruppe mo·nu·mente hat es sich zur Aufgabe gemacht, historisch interessante Bauwerke der Route der Industriekultur fotografisch zu dokumentieren. Damit soll der Schatz an lebendigen Zeugnissen der Industriegeschichte des Rhein-Main- Gebietes stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht und zugänglich gemacht werden. Auf der Webseite werden 26 gemeinsame Projekte präsentiert, u. a. eine umfangreiche Arbeit zur Jugendstilanlage „Sprudelhof“ in Bad Nauheim.

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Rodgau

Musik im Turm

Lasst den Turm erklingen. Ein rauschendes Klangerlebnis rund um den Wasserturm. Schon von Weitem zeigt der Wasserturm, dass es nicht mehr weit nach Rodgau ist. 1938 fertig gestellt, seit 1978 außer Dienst, sollte er eigentlich abgerissen werden. Doch engagierte Bürger leisteten Widerstand und überzeugten Stadt und Wasserverband, ihn zu erhalten. So steht er heute als Denkmal der Industriekultur und dient als Treffpunkt für gesellige Ereignisse.

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Rüsselsheim am Main

Industriekultur Rüsselsheim am Main

Die Industriegeschichte Rüsselsheims ist vor allem durch die atemberaubende Entwicklung des Opel-Werks von einer kleinen Schlosserwerkstatt zu einer Fabrik von 2,5 km² Umfang geprägt. Nach Rüstungsproduktion und Bombardierung von Werk und Stadt im Zweiten Weltkrieg entstand in Rüsselsheim seit 1951 das modernste Automobilwerk Europas. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in den 1970er-Jahren auf über 40.000 an.

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Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Das Stadt- und Industriemuseum gibt einen Einblick in die verschränkte Entwicklung von Stadt und Industrie bis in die Gegenwart. Technik- und Sozialgeschichte miteinander verbindend, veranschaulicht das Museum u. a. die Entwicklung der Firma Opel, die 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim gegründet wurde und erst Nähmaschinen, aber auch Fahrräder (1886–1937) und ab 1899 Automobile herstellte.

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Stadt- und Industriemuseum – Lieblingsstücke

Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf stellen ihre Lieblingsstücke aus der Ausstellung in Einfacher Sprache vor. Die Erklärungstexte können in den kurzen Videos auf der Webseite angehört und dazu die Objekte aus verschiedenen Perspektiven ausgiebig betrachtet werden. Nach und nach können Sie so die Lieblinge aus der Dauerausstellung aus sicherer Entfernung kennenlernen. Mit dabei, eines der schönsten Objekte der zeitgeschichtlichen Abteilung: Ein schicker Opel Olympia Rekord.

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Schwalbach am Tanaus

Ungeliebte Moderne? Die Limesstadt

Berühmt berüchtigt wurde die Wohnstadt durch den schwarzen Riesen, der inzwischen heller geworden ist. Mit ca. 3.500 Wohnungen, gehört sie zur zweitgrößten Siedlung im Rhein-Main-Gebiet. Entworfen von Hans Bernhard Reichow, betont sie die Verbindung von Stadt und Natur. Großzügige Grünflächen, Fuß- und Radwege, ein Schwimmbad und Sportanlagen finden sich hier. Begleiten Sie uns auf dem Streifzug durch die Siedlung, die ähnlich wie ihre große Schwester Nordweststadt, allgemein unterschätzt wird.

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Sulzbach am Main

Vom Heilwasser zum Mineralwasser

Führung durch die historische Kurpark-Anlage des ehemaligen Kurbads Bad Sodenthal, das Ende des 19. Jahrhunderts wegen seiner Mineralquellen bekannt und beliebt war. Nach Einstellung des Badbetriebes wurde ab 1950 das Heilwasser in Flaschen abgefüllt und vertrieben, woraus später das „Soden-thaler Mineralbrunnen“ Werk entstanden ist. Im Rahmen der Führung wird auch das kleine Museum zum Thema Sodenthaler Mineralquellen besichtigt.

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Vorderer Taunus

Industriekultur Vorderer Taunus

In den drei alten städtischen Siedlungen Königstein, Kronberg und Oberursel herrschte schon in vorindustrieller Zeit ein reges gewerbliches Leben, das vielfach den Nährboden für die im 19. Jahrhundert entstehende Industrie darstellte. Hierbei spielten vor allem die aus dem Taunus nach Süden fließenden Gewässer als Energiequelle eine wichtige Rolle.

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