Pressemeldungen

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Presseinformation: Cross-Over-Modenschau auf der Bahndrehscheibe. KulturRegion setzt Programmreihe "Kleidung, Freiheit, Identität" bis Jahresende fort

11.08.2021:

„Mobiler Kleiderschrank“ weiter auf Tour

Die Cross-Over-Modenschau am 29. August auf der Bahndrehscheibe in Darmstadt setzt einen spannungsreichen Akzent in der bis Dezember fortgesetzten Programmreihe „Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute“ der KulturRegion. „Alles uniform?! Historische Eisenbahn trifft auf Textildesign“ zeigt, was an kulturellen Spielarten zwischen Dampflock und moderner Alltagsmode möglich ist. Das Thema Uniform und Uniformelemente − wie Schnitte, Stoffe, Knöpfe, Streifen oder Embleme − beschäftigt und inspiriert aktuelles Design. Anlässlich der neueröffneten Uniform-Ausstellung des Eisenbahnmuseums und im Rahmen der diesjährigen „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ verwandelt sich die Drehscheibe auf dem Areal der Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein in einen Laufsteg. Gezeigt werden Entwürfe von Mona Homm (Usingen), Bärbel Kostron (Rödermark) und dem Darmstädter Label Eigenart. Musikalische begleitet wird die Modenschau vom Duo Fast & Fesenko.

Die Frage, wie Machtverhältnisse und Identität(en) bei dem täglichen Griff in den Kleiderschrank zum Ausdruck kommen, steht im Zentrum der Veranstaltung „Kleidung, Körper und Konflikte: Mode zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung“ am 29. September in Kooperation mit den Museen der Stadt Hanau. Im Rahmen der Interkulturellen Woche spricht die Kulturwissenschaftlerin und Kostümbildnerin Berit Mohr darüber, wie die Art, wie wir uns kleiden, unser Äußeres verändern und den eigenen Stil pflegen, die Entwicklung der eigenen Identität begleitet.

Das gemeinsam mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt geplante Podiumsgespräch „Kleidung, Freiheit, Identität. Mode in der Migrationsgesellschaft“ widmet sich am 28. Oktober in Frankfurt am Main den wandelnden und wandernden Moden, Erfahrungen zwischen Anpassung und Empowerment sowie der Frage, ob Mode integrieren kann.

Über Mode im Spannungsfeld zwischen religiösem Regelwerk und partikularen Identitäten beschäftigt sich dann das Online-Gespräch in Kooperation mit der vhs Aschaffenburg „Jüdische Mode vom Kaftan bis zum T-Shirt“ am 15. November mit Dr. Naomi Lubrich, Direktorin des Jüdischen Museums der Schweiz.

Rund 40 weitere digitale und Vor-Ort-Veranstaltungsformate stellen von August bis Dezember 2021 die verschiedenen Zusammenhänge zwischen Kleidung, Freiheit und Identität ins Zentrum. Dabei geht es um den Blick auf das Alltägliche, um Umbrüche in der Geschichte, um praktische und kreative Aspekte, Handwerk und Design, um die Auseinandersetzung mit Identität und Rollenbildern und um Fragen der Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit Museen, Kulturvereinen, Initiativen, Galerien, Volkshochschulen und Bibliotheken bündelt das Projekt „Geist der Freiheit“ in einem Online-Programm Ausstellungen, Workshops und Gesprächsveranstaltungen in der ganzen Region.

Begleitend zur Programmreihe reist der „Mobile Kleiderschrank“ weiter durch die Rhein-Main-Region. Von Station zu Station fragt er immer wieder aufs Neue, was uns Kleidung über unsere Identität, unsere Geschichte und über verschiedene kulturelle Hintergründe verrät. Zu sehen ist er seit dem 1. August in Geisenheim und wird dann unter anderem noch in Königstein i. Ts., Büdingen, Dreieichenhain und im Exilarchiv in Frankfurt Halt machen.

Das Programm „Kleidung, Freiheit, Identität“ steht digital unter www.krfrm.de zur Verfügung.

Pressekontakt:
KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de

Julia Wittwer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 069 2577-1780, presse@krfrm.de

Magdalena Zeller, Projektleiterin „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“
Tel.: 069 2577-1777, Magdalena.Zeller@krfrm.de

Mode-Foto unten:
© Foto: Bärbel Kostron