Jüdisches Museum präsentiert sich zum 30-jährigen Bestehen neu

02.03.2018:

Am 9. November 1988, zum 50. Jahrestag des Pogroms von 1938 wurde das Jüdische Museum zum Aufarbeiten und Gedenken der schrecklichen Ereignisse eröffnet.

In diesem Jahr begeht das Jüdische Museum somit sein 30-jähriges Bestehen und stellt sich dabei neu auf: die neue konzipierte Dauerausstellung im Museum Judengasse und der aktualisierte Webauftritt eröffnen ganz neue Perspektiven und sollen nicht mehr nur der Aufarbeitung des Holocaust dienen sondern auch Einblicke in das jüdische Alltagsleben, ihre Kunst und Musik geben. Interaktive Stationen, Workshops, Onlineausstellungen und Audioführer laden zum Entdecken und Mitmachen ein.

Das Ausstellungshaus im Rothschild-Palais wird derzeit saniert und um einen Neubau erweitert. Die Wiedereröffnung ist für 2019 geplant, das Richtfest wird nächsten Mittwoch, am 7. März, gefeiert. Ab 18. März werden Bilder des jüdischen Impressionisten Jakob Nussbaum (1873-1936) im Hessenpark Neu-Anspach ausgestellt.

Foto: Museum Judengasse