KulturRegion FrankfurtRheinMain

Kultur in der Region - Kultur für die Region

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich 53 Städte, Landkreise und der Regionalverband zur KulturRegion zusammengeschlossen. Über die Ländergrenzen hinweg vernetzt die gemeinnützige Gesellschaft seit 2005 die vielfältige lokale und regionale Kultur und fördert die interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern präsentiert sie Projekte und setzt Impulse zu wechselnden Themen. Dazu gehören auch die Garten- und die Industriekultur – denn Kultur ist das, was die Region und ihre Bewohner prägt.

Leitbild

Die KulturRegion ist das Kompetenzzentrum für nachhaltiges Vernetzen und Gestalten, qualitative Weiterentwicklung und attraktive Präsentation von Kultur in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Übersichtsflyer der KulturRegion

Presseinformation: Klamotten und Geschichten – KulturRegion schickt mobilen Kleiderschrank zu „Kleidung, Freiheit, Identität“ auf die Reise

04.08.2020:

Erste Station: 15.‒30. August, Wetterau-Museum, Friedberg (Hessen); Eröffnungstag: Samstag, 15. August, 14‒19 Uhr

Was verrät uns Kleidung über unsere Identität, unsere Geschichte, über verschiedene kulturelle Hintergründe und unsere Region? Das Projekt „Geist der Freiheit“ in der KulturRegion möchte das im Rahmen des Schwerpunktes „Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute“ 2020/21 herausfinden. Dazu reist der „Mobile Kleiderschrank“ von August 2020 bis Ende 2021 durch die Rhein-Main-Region und sammelt Geschichten und Impressionen vor Ort. Gemeinsam mit Museen, Archiven, Kulturvereinen, Bildungs- und Begegnungsstätten werden Kleidungsstücke, Geschichten, Debatten, Fragen, Bilder, Texte, Fotos an Haken, Bügeln, Kleiderstangen und Schrankwänden „aufgehängt“. Alle Interessierten sind eingeladen, den Schrank mit seinen neuen und alten Klamotten sowie verschiedenen Fundstücken unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen interaktiv zu entdecken. Mit dem Fokus auf „Elvis Presley und die Jugendkulturen“ bezieht der „Mobile Kleiderschrank“ vom 15. bis 30. August seine erste Station im Wetterau-Museum in Friedberg. Er öffnet danach ab September seine Türen und Schubladen im Bürgerbüro in Offenbach zum Thema „Kleidung und Erinnerung“.

Fotos: Max Brück vor dem mobilen Kleiderschrank; Foto: Lina Marie Matz
Elvis Presley mit dem jugendlichen Fan Claus-Kurt Ilge (1960); Foto aus der Fotosammlung Claus-Kurt Ilge, Ober-Mörlen

Hattersheim am Main – Ort der Industriekultur, Geschichte und Rosen

03.08.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Hattersheim ist seit 2005 Mitglied der KulturRegion.

32/53: Hattersheim am Main – Ort der Industriekultur, Geschichte und Rosen

Hattersheim war lange Zeit ein weltweit bedeutender Rosenlieferant und ist nicht nur als Standort der ehemaligen Sarotti Schokoladenfabrik ein spannender industriekultureller Ort. Eine mehr als 100 Jahre alte Tradition hatte der Stadt den Beinamen „Stadt der Rosen“ eingebracht.. Der Kelten-Park erinnert an den Fund einer bedeutenden keltischen Gräberfeldes. Mit der „essbaren Siedlung“ ist ein generationenübergreifendes, interkulturelles Beteiligungsprojekt nach dem Vorbild des „Urban Gardening“ entstanden. Der Main-Radweg R3 führt an den Uferwegen der Ortsteile Okriftel und Eddersheim entlang. Im Jahr 2020 feiert der Hattersheimer Stadtteil Eddersheim seine Ersterwähnung vor 875 Jahren. Mit dem Erwähnungsjahr 1145 ist er somit der jüngste Stadtteil – Hattersheim wurde 1132 erstmals urkundlich erwähnt, Okriftel bereits 1103. Im Rahmen des traditionellen Fischerfestes sollte dieses Ortsjubiläum mit einer Festwoche gebührend gefeiert werden, aufgrund von Corona wird die Jubiläumsfeier im kommenden Jahr nachgeholt.

Weitere Informationen: Rosarium und Hattersheim am Main

Fotos: KulturForum Hattersheim e. V. und Wikimedia Commons/Karsten11

Newsletter Route der Industriekultur Rhein-Main

29.07.2020:

Den aktuellen Newsletter der "Route der Industriekultur Rhein-Main" können Sie hier im Webbrowser betrachten

Frankfurt am Main – Internationale Finanzmetropole und buntes kulturelles Zentrum

28.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Frankfurt am Main ist seit 2005 Mitglied der KulturRegion.

31/53: Frankfurt am Main – Internationale Finanzmetropole und buntes kulturelles Zentrum

Ein buntes, vielseitiges kulturelles Zentrum sowie internationale Finanz- und Messestadt: Frankfurt ist die Metropole der Rhein-Main-Region. Ebenso gilt die Stadt mit der Paulskirche als Wiege der deutschen Demokratie. Historische Sehenswürdigkeiten sind umgeben von viel Grün und gemütlichen Ebbelwoi-Kneipen. Als Teil des kulturellen Sommerprogramms findet noch bis zum 9. August von Donnerstag bis Sonntag das Sommerwerft-Festival am östlichen Mainufer statt. In diesem Jahr werden Open-Air Theater, Song und Poetry Slam neben weiteren Performances auch per Livestream online übertragen. Montags bis mittwochs ziehen die Künstler*innen als „Sommerwerft mobil“ mit Aufführungen durch die Frankfurter Stadtteile und Orte in der Region.

Hier gibt es mehr Informationen zu Frankfurt.

Foto: Barbara Walzer

Digitaler Veranstaltungskalender "Kleidung, Freiheit, Identität" für August 2020

22.07.2020:

„Kleidung, Freiheit, Identität“ heißt 2020/21 eine Programmreihe der KulturRegion im Rahmen des Projekts „Geist der Freiheit“, an der sich zahlreiche Veranstalter*innen in der Rhein-Main-Region beteiligen. In Ausstellungen, Workshops und Gesprächsveranstaltungen geht es um Mode und Gesellschaft gestern und heute, den Blick auf das Alltägliche, um Umbrüche in der Geschichte, um handwerklich-kreative Aspekte, regionale sowie globale Zusammenhänge.

Monatsprogramm August 2020

Newsletter GartenRheinMain August 2020

22.07.2020:

Den aktuellen GartenRheinMain-Newsletter können Sie hier im Webbrowser betrachten.

Darmstadt – Wissenschaftsstadt und pulsierendes Kulturzentrum

20.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Darmstadt ist seit 2007 Mitglied der KulturRegion.

30/53: Darmstadt – Wissenschaftsstadt und pulsierendes Kulturzentrum

Wie kaum eine andere Stadt vereint Darmstadt Geist und Forschung, Kunstsinn und Innovationskraft mit dem Charme der Residenzstadt inmitten einer modernen Forschungslandschaft. Der Aufbruch begann mit dem Bau der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe, deren Ausstellungen Weltruf genießen und das einzigartige Jugendstilensemble mit der aktuellen Kunstszene verknüpfen. Sobald die Welterbekonferenz nachgeholt werden kann, erfreut sich die Mathildenhöhe hoffentlich einem UNESCO-Welterbetitel. Auch die „Waldspirale“ des berühmten Friedensreich Hundertwasser mit ihrer farbenfrohen und revolutionären Architektur ist sehenswert. Das Dach des 1998 bis 2000 mit Recycling-Beton errichteten zwölfstöckigen Gebäudes ist mit Linden, Buchen und Ahornbäumen bepflanzt. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen die im zweijährigen Turnus stattfindenden und eigentlich für 18. Juli bis 1. August geplanten „Darmstädter Ferienkurse“ für zeitgenössische und experimentelle Musikformen und Komposition auf den Sommer 2021 verschoben werden.

Fotos: Ulrich Mathias und Alex Deppert

Lorch am Rhein – Wandern, Wein und Kultur als Teil des Welterbes

13.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Lorch am Rhein ist seit 2019 Mitglied der KulturRegion.

29/53: Lorch am Rhein – Wandern, Wein und Kultur als Teil des Welterbes

Die Stadt Lorch am Rhein ist eine für ihren Weinbau bekannte Stadt im Rheingau. Auch die zertifizierten Wanderwege RheinSteig und WispertalSteig sowie die neuen „Wisper-Trails“ führen durch die Wein- und Kulturstadt. Lorch gehört zum Welterbe Oberes Mittelrheintal und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Das historische Hilchenhaus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts gilt als „schönster Renaissancebau am Mittelrhein“ und war einst der Adelssitz des Reichfeldmarschalls Johann Hilchen von Lorch. Seit der Sanierung 2014 ist es mit dem Rittersaal und dem Innenhof mit Bühne zu einer beliebten kulturellen Veranstaltungsstätte geworden. Hier findet eigentlich immer am 3. Wochenende im Juli das traditionelle Weinfest „Hilchenfest“ statt, bei dem Lorcher Winzer ihre hervorragenden Weine zu kulinarischen Köstlichkeiten sowie Musik und Tanz präsentieren. Aufgrund von Corona findet das Fest in diesem Jahr leider nicht statt.

Hier gibt es Informationen rund um Lorch am Rhein.

Fotos: Wikimedia Commons/Albrecht Meydenbauer

Büdingen – Mittelalterliche Altstadt und Jerusalemer Tor

06.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Büdingen ist seit 2014 Mitglied der KulturRegion.

28/53: Büdingen – Mittelalterliche Altstadt und Jerusalemer Tor

Am Ostrand der Wetterau befindet sich die Stadt Büdingen mit ihren vielen historischen Bauten. Überregional ist die Stadt durch ihre mittelalterliche Altstadt mit Schloss bekannt: winkelige Gassen, malerische Giebel, trutzige Wehranlagen, geheimnisumwobene Türme und Erker zeichnen ein aufregendes Bild. Die gut zwei Kilometer lange Bastion gehört zu den besterhaltenen Befestigungsanlagen Deutschlands, die wie kaum eine andere für den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit steht. Die teils noch vorhandene erste Stadtmauer wurde im ausgehenden Mittelalter von einem mächtigen Befestigungsring abgelöst, dessen Hauptzugang das doppeltürmige Jerusalemer Tor mit seiner filigranen Maßwerkbrüstung bildet. Als imposantes Bauwerk von Festungskunst gilt dieses Wahrzeichen Büdingens, da es unübertroffen Wehrhaftigkeit und Kunstfertigkeit verbindet. Es trennte die Stadt Büdingen von der eigens für Glaubensflüchtlinge angelegten Vorstadt und verdankt ihnen seinen heute gebräuchlichen Namen „Jerusalemer Tor“, da sie hier im 18. Jahrhundert Zuflucht und somit ihr „himmlisches Jerusalem“ fanden. Die Stadt verfügt über eine reiche Museumslandschaft, die mit dem Leben und der Kultur vergangener Tage vertraut macht. Dazu gehören das Sandrosenmuseum mit geologischen Kostbarkeiten der Vergangenheit von Wetterau und Vogelsberg, das 50er-Jahre-Museum und das Metzger-Museum. Gartenliebhaber*innen finden im Garten Kölsch und dem Rosengarten zwischen den Mauern der Büdinger Altstadt Anregung und Ruhe.

Hier gibt es Informationen rund um Büdingen.

Foto: Büdinger Tourismus und Marketing GmbH

Kunstprojekt "Window Shopping"

01.07.2020: Schaufenster-Ausstellung in Offenbach

Elf künstlerische Positionen beschäftigen sich von heute bis zum 12. Juli in der Offenbacher Innenstadt mit dem Fokusthema "Kleidung, Freiheit, Identität". Nadine Wagner, Viviane Niebling, Hannah von Eiff, Zarah Scheiderer, Emerson Martus, Sabrina Bock, Tessa Bode, Jihyun Choi, Chengtian Luo und Michael Schmidtmann haben ihre Arbeiten in Schaufenstern zwischen Schaufensterpuppen, Kleiderständern und Apothekenwerbung platziert. Sie intervenieren dort, wo sonst Mode und andere Waren zur Schau gestellt werden mit Fragen zu Produktion, Material, Stereotypen, Kommunikation und Wahrnehmung über Kleidung. Die Arbeiten sind in einer Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung entstanden und ebenfalls Teil der HfG-Interventionen bis zum 12. Juli.

Foto: Jana Bissdorf