Rüdesheim am Rhein – Teil von UNESCO-Welterbe und Weinstadt

14.12.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Rüdesheim am Rhein ist assoziiertes Mitglied der KulturRegion.

51/53: Rüdesheim am Rhein – Teil von UNESCO-Welterbe und Weinstadt

Die international bekannte Weinstadt Rüdesheim am Rhein liegt am südlichen Tor zum Mittelrheintal und gehört zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Stadt der Burgen, Parks und Denkmäler hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Museen, für die sich ein Besuch teils dann erst nach den Corona-Zeiten wieder anbietet. Eine Schifffahrt oder eine Fahrt mit der Seilbahn (beides wieder ab März 2021 möglich) durch den romantischen oberen Mittelrhein lohnen sich ebenfalls. Die Drosselgasse mit ihren unzähligen Weingasthäusern und Gartenschänken wird als Herz der Rüdesheimer Altstadt bezeichnet. Der im 14. Jahrhundert als Wachturm mitten im Rhein zwischen Bingen und Rüdesheim erbaute Mäuseturm diente bis 1974 als Schifffahrtssignalstation im Rhein. Die über 700 Jahre alte Anlage der Burg Rheinstein wurde als erste Burg in der Rheinromantik des 19. Jh. wiederaufgebaut. Vom Niederwald-Denkmal, das die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870–1871 symbolisiert, bietet sich eine herrliche Fernsicht ins Rhein- und Nahetal.

Hier gibt es weitere Informationen rund um Rüdesheim.

Fotos: Wikimedia Commons/Bbb und Rolf Kranz

Digitale Kulturangebote im Newsletter der KulturRegion

09.12.2020:

Die Schließung von Kultureinrichtungen und die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen, bedingt durch die Ausbreitung des Corona-Virus, trifft auch die Kultur in der KulturRegion FrankfurtRheinMain hart. Viele kulturelle Akteur*innen reagieren in dieser schwierigen Situation kreativ und stellen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, Beiträge digital und online zur Verfügung.

Newsletter der KulturRegion

Presseinformation: 15 Jahre KulturRegion

09.12.2020:

15 Jahre kulturelle Vielfalt vernetzen, bündeln und für die Menschen in Rhein-Main zum Erlebnis machen

Die gemeinnützige KulturRegion feiert am 21. Dezember 2020 ihr 15-jähriges Jubiläum. Entstanden aus der Idee einer Bewerbung der Region FrankfurtRhein-Main als Kulturhauptstadt, hat sie sich zu einem kraftvollen regionalen Kulturnetzwerk entwickelt. Gestartet mit 21 Mitgliedern Ende 2005, sind heute 53 Städte, Landkreise und der Regionalverband Teil des bundesländerübergreifenden Netzwerks. Ihrem Slogan „Kultur in der Region – Kultur für die Region“ folgend, bringt die KulturRegion die kulturellen Potenziale in der Region zusammen, präsentiert sie und setzt Impulse. Das Resultat lässt sich sehen: Erfolgreich vermittelt sie ein breites, stetig wachsendes Kulturangebot von Industrie- über Gartenkultur, von Freiheitsgeschichte bis hin zu Angeboten der Kulturellen, Politischen und Ökologischen Bildung.

Zum Jubiläum gibt die KulturRegion das Jubiläumsheft "15 Jahre KulturRegion" heraus.

Ingelheim am Rhein – Tor zu Rheinhessen

07.12.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Ingelheim am Rhein ist seit 2014 Mitglied der KulturRegion.

50/53: Ingelheim am Rhein – Tor zu Rheinhessen

​​Die Rotweinstadt Ingelheim am Rhein: Karl der Große hatte eine Vorliebe für Burgunder und veranlasste daraufhin im Gebiet um Ingelheim den Anbau von Rotwein. Ende des 8. Jahrhunderts ließ er außerdem eine Kaiserpfalz im Stil einer römisch-antiken Villa errichten, die heute noch in Teilen erhalten ist. Das Gelände dieser Kaiserpfalz wurde aufwendig archäologisch und touristisch erschlossen. Mit einer Führung oder einem multimedialen eGuide kann das Gelände entlang eines historischen Rundwegs erkundet werden. Alle wichtigen Informationen rund um das Baudenkmal, ein anschauliches Modell und originale Fundstücke wie die Ingelheimer Goldmünze Karls des Großen sind im Museum bei der Kaiserpfalz (sobald wieder geöffnet) zu finden. Von dem bis 1912 erbauten Bismarckturm aus bietet sich ein Panoramablick über Obstbäume, Weinberge und reinhessische Bauwerke und über den Rhein in den Rheingau. An vielen Ecken Ingelheims treffen Tradition, Weinbau und Kulturgeschichte auf eine lebendige, vielfältige Stadt, die auch Raum für Spitzenforschung sowie eine moderne Wohn- und Arbeitswelt bietet.​ Aus unserem Projekt Geist der Freiheit können wir zudem berichten, dass im März 2021 die interkulturelle Stadtführung zum Thema Bademoden nachgeholt wird, die in 2020 aufgrund der Pandemie leider nicht stattfinden konnte.

Fotos: Rainer Oppenheimer, Stadtverwaltung Ingelheim, Wikimedia Commons: Momo

Miltenberg - Mittelalter am Main

01.12.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Miltenberg ist seit 2007 Mitglied der KulturRegion.

49/53: Miltenberg – Mittelalter am Main

Miltenberg, 1237 erstmals urkundlich erwähnt, besitzt ein besonders fotogenes Stadtbild. Die Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die sich diesseits und jenseits des Mains abspielte: Weinbau, Weinhandel, Schifffahrt, Fischerei, Holz- und Steinindustrie bildeten neben Handel und Handwerk die wichtigsten Wachstumsmotoren. Die günstige Lage an der alten Handelsstraße Nürnberg-Frankfurt und das Stapelrecht bescherten Miltenberg schon früh wirtschaftliche Blütezeiten. Das mittelalterliche Stadtbild ist bis heute gut erhalten und lässt bspw. am Marktplatz oder mit dem „Gasthaus zum Riesen“, der ältesten Fürstenherberge Deutschlands, die frühere Bedeutung der Stadt erahnen. 1876 entstand die Bahnlinie Aschaffenburg-Miltenberg, zeitgleich der repräsentative etwas außerhalb gelegene Alte Bahnhof. Das preisgekrönte Museum.Stadt.Miltenberg, das sich über drei Fachwerkhäuser und 45 Räume erstreckt, führt durch die Geschichte der Stadt und seiner Region. Wenn es gemeinsam mit dem Museum.Burg.Miltenberg nach den Pandemie-Beschränkungen wieder öffnen darf, werden moderne Kunst neben Ikonen gezeigt, eingebettet in historische Mauern.

Hier gibt es weitere Informationen rund um Miltenberg.

Fotos: Wikimedia Commons/Sven Teschke und Muck

Friedberg – Reich an Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zu Elvis Presley

23.11.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Kreisstadt Friedberg ist seit 2005 Mitglied der KulturRegion.

48/53: Friedberg – Reich an Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zu Elvis Presley

Friedberg galt im Mittelalter als eine der bedeutendsten Städte in Hessen, was sich bis heute am gut erhaltenen Stadtbild ablesen lässt. Das höchste und größte öffentliche Gebäude der Stadt ist die heutige evangelische Stadtkirche „Unserer Lieben Frau“, eine mittelalterliche Hallenkirche mit imposanten Turm- und Dachaufbauten. In der Altstadt, in unmittelbarer Nähe hierzu, befindet sich mit der Mikwe, einem Ritualbad aus dem Jahr 1260, ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Kultur. Sie ist zudem die größte vollständig erhaltene mittelalterliche Mikwe in Deutschland. Im Wetterau Museum sind kulturgeschichtliche Exponate und archäologische Funde aus Friedberg und der Wetterau ausgestellt, die die regionale Geschichte von den Kelten und Römern bis zu Erinnerungen an den von 1958 bis 1960 dort stationierten Elvis Presley darstellt.

Hier gibt es weitere Informationen rund um Friedberg.

Fotos: Wikimedia Commons (H. DuCern, K.Augustin/Svens Welt, Neptuul)

Dieburg - Als kulturelles Zentrum mit Schloss Fechenbach auch beliebt bei Wallfahrern

16.11.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Dieburg ist seit 2009 Mitglied der KulturRegion, verlässt sie zum Jahresende, bleibt ihr aber über die Mitgliedschaft des Landkreises Darmstadt-Dieburg weiterhin erhalten.

47/53: Dieburg – Als kulturelles Zentrum mit Schloss Fechenbach, auch beliebt bei Wallfahrern

Dieburg ist sowohl Bildungs- und Hochschulstadt als auch kulturelles Zentrum. Der Marktplatz und die angrenzenden Gassen mit zahlreichen restaurierten Fachwerkhäusern bilden seit dem 12. Jahrhundert das Zentrum. Sie bieten bei Einkaufsbummeln, Märkten und Veranstaltungen ein einzigartiges Flair. Nur wenige Schritte davon entfernt, befindet sich malerisch inmitten eines Parks gelegen das Museum Schloss Fechenbach. Das aufwändig sanierte Schlösschen stellt die knapp 2.000-jährige kulturgeschichtliche Entwicklung der Stadt für Kinder und Erwachsene anschaulich dar. Die obere Etage bietet ein feudales Ambiente für die Dieburger Schlosskonzerte. Der Schlossgarten, eine barocke Parkanlage vor den Stadttoren, beeindruckte sogar Goethe. Nicht nur die Dieburger Fastnacht zieht alljährlich tausende Besucher an, auch die Tradition der Wallfahrt wird seit Jahrhunderten gepflegt. Die Dieburger Wallfahrtskirche gehört zu den kulturhistorisch wertvollsten Gebäuden der Stadt und setzt sich aus Bauteilen verschiedener Epochen zusammen.

Hier gibt es weitere Informationen rund um Dieburg.

Fotos: Museum Schloss Fechenbach, Wikimedia Commons/Tilmann2007 und Photopippo

Ortenberg - historische Altstadt, Burgruine und das Museum für Musikinstrumente laden ein

09.11.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Ortenberg ist seit 2015 Mitglied der KulturRegion.

46/53: Ortenberg – historische Altstadt, Burgruine und das Museum für Musikinstrumente laden ein

Ortenberg begeistert mit seiner historischen Altstadt und den zahlreichen sanierten Fachwerkbauten. Der berühmte Ortenberger Altar, ein dreiteiliges Altarbild aus dem 15. Jahrhundert, ist im Landesmuseum in Darmstadt ausgestellt. Eine Kopie befindet sich in der Ortenberger Marienkirche. Für seine hochmittelalterliche Burganlage, deren Kern die Burgruine mit imposantem Bergfried bildet, ist der Stadtteil Lißberg bekannt. Bemerkenswert ist auch das hier ansässige Musikinstrumentenmuseum, denn es ist das einzige seiner Art in Hessen. Es spiegelt die Entwicklung der einzelnen Musikinstrumentengattungen anhand der berühmten Kupferstiche aus „Syntagma Musicum“ von Michael Praetorius wider. Ein besonderer Schwerpunkt des Museums liegt bei den Borduninstrumenten, Drehleiern und Dudelsäcken, wovon das Lißberger Museum seit einigen Jahren die weltgrößte Sammlung vorzuweisen hat. (Die aktuellen Öffnungszeiten sollten coronabedingt vorab erfragt werden.) Aber auch für diejenigen, die es eher in die freie Natur zieht, hat die Stadt etwas Besonderes zu bieten: Ortenberg liegt am 94 km langen Vulkan-Radweg zwischen Altenstadt und Schlitz, der sich weitgehend auf der ehemaligen Trasse der Oberwaldbahn durch eine offene Wald- und Wiesenlandschaft schlängelt.

Hier gibt es weitere Informationen rund um Ortenberg.

Fotos: Wikimedia Commons/Sven Teschke und Ana Al'ain

Befreit uns Mode von Geschlechterstereotypen?

06.11.2020: Online-Gespräch zu "fashion und gender"

Etliche Teilnehmer*innen verfolgten am Donnerstagabend gespannt eine Online-Diskussion von Historischem Museum Frankfurt und "Geist der Freiheit", die das aktuelle Zusammenspiel zwischen Mode und Gender in den Blick nahm. Die Expert*innen Prof. Susanne Stark (Hochschule Bochum/Marketing), Laura Sodano (PR-Beraterin/Vogue) und Prof. Markus Schroer (Uni Marburg/Soziologie) machten in der Runde mit Moderatorin Magdalena Zeller dabei unterschiedliche Perspektiven deutlich. Susanne Stark erläuterte die Ansätze von Gender- und Ungendered-Marketing. Gerade die jungen Generationen lehnten ein Schubladendenken eher ab, zusätzlich rückten ethische Aspekte beim Kleiderkonsum in den Vordergrund. Laura Sodano analysierte genderneutrale Kollektionen aus den Bereichen Streetwear und Haute Couture und beobachtete, dass bei genderneutraler Kleidung immer noch die Verhüllung der Körper zentral sei. Markus Schroer stellte fest, dass man von eindeutigen Trends für Alle momentan nicht sprechen könne. Die Runde einigte sich darauf, dass Unisex-Angebote eine größere Offenheit, Diversität und Ausdrucksfreiheit mit sich bringen, dass aber auch andere parallele Entwicklungen in der Mode gesehen werden müssen, wie die Bestätigung von Geschlechterstereotypen in der Kindermode und der Trend zu Nachhaltigkeit.

Online-Workshop zu Fairer Kleidung

04.11.2020:

Freedom fits - Faire Kleidung?! Was kann ich tun?
Nachhaltiger Konsum und Nähworkshop als Online-Veranstaltung über Zoom am

Fr, 6.11. 15:00-17:00 Theorie (Kennenlernen + Theoretische Einführung in Faire Kleidung + Austausch)

Sa, 7.11. 11:00-16:00 (Mittagspause von 13:00-14:00) Praktisches Arbeiten (Upcyclen, Nähen, Sticken)

Wer sich auch schon gefragt hat,wie und von wem die eigene Kleidung hergestellt wird, erfährt im Workshop, wie er*sie nachhaltig mit Kleidung umgehen und Mode fair erwerben kann. Professionell begleitet wird das Angebot von Modedesignerinnen, Schneiderinnen sowie einer Fachfrau für faire und nachhaltige Mode, des Frankfurter Sozialunternehmens „Stitch by Stitch“ (www.stitchbystitch.de). Gemeinsam wird der Herstellungskette von Kleidung nachgegangen, um Informationen zu Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie zu erhalten und sich mit nachhaltigen Materialien auseinanderzusetzen.
Und die Teilnehmer*innen werden selbst gestalterisch tätig: Es gilt, Kleidungsstücke (aus Baumwolle, kein T-Shirt, kein Jersey, keine Hose) aus dem Kleiderschrank auszuwählen, die nicht mehr getragen werden. Daraus wird ein lässiges Oberteil entworfen und recycelt. Auch Reststücke von Stoffen können in ein neues Oberteil eingearbeitet werden. Durch Schmucktechniken bekommt das Oberteil eine weitere persönliche Note. Beim Nähen gibt es fachliche und technische Unterstützung vom „Stitch by Stitch“ Team.

Technik: Benötigt wird ein internetfähiges Gerät (Computer, Laptop, Tablet, Smartphone). Nach der Anmeldung wird eine ZOOM-Einladung als Link geschickt, über den am Seminar teilgenommen werden kann. Gegebenenfalls sollte die dazu nötige Software oder App heruntergeladen werden.

Gruppeninfo: Geeignet ab 13 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Info und Anmeldung: Email: jutta.stocksiefen@krfrm.de (KulturRegion FrankfurtRheinMain)
Kosten: Kostenfrei