Lorch am Rhein – Wandern, Wein und Kultur als Teil des Welterbes

13.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Lorch am Rhein ist seit 2019 Mitglied der KulturRegion.

29/53: Lorch am Rhein – Wandern, Wein und Kultur als Teil des Welterbes

Die Stadt Lorch am Rhein ist eine für ihren Weinbau bekannte Stadt im Rheingau. Auch die zertifizierten Wanderwege RheinSteig und WispertalSteig sowie die neuen „Wisper-Trails“ führen durch die Wein- und Kulturstadt. Lorch gehört zum Welterbe Oberes Mittelrheintal und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Das historische Hilchenhaus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts gilt als „schönster Renaissancebau am Mittelrhein“ und war einst der Adelssitz des Reichfeldmarschalls Johann Hilchen von Lorch. Seit der Sanierung 2014 ist es mit dem Rittersaal und dem Innenhof mit Bühne zu einer beliebten kulturellen Veranstaltungsstätte geworden. Hier findet eigentlich immer am 3. Wochenende im Juli das traditionelle Weinfest „Hilchenfest“ statt, bei dem Lorcher Winzer ihre hervorragenden Weine zu kulinarischen Köstlichkeiten sowie Musik und Tanz präsentieren. Aufgrund von Corona findet das Fest in diesem Jahr leider nicht statt.

Hier gibt es Informationen rund um Lorch am Rhein.

Fotos: Wikimedia Commons/Albrecht Meydenbauer

Büdingen – Mittelalterliche Altstadt und Jerusalemer Tor

06.07.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Büdingen ist seit 2014 Mitglied der KulturRegion.

28/53: Büdingen – Mittelalterliche Altstadt und Jerusalemer Tor

Am Ostrand der Wetterau befindet sich die Stadt Büdingen mit ihren vielen historischen Bauten. Überregional ist die Stadt durch ihre mittelalterliche Altstadt mit Schloss bekannt: winkelige Gassen, malerische Giebel, trutzige Wehranlagen, geheimnisumwobene Türme und Erker zeichnen ein aufregendes Bild. Die gut zwei Kilometer lange Bastion gehört zu den besterhaltenen Befestigungsanlagen Deutschlands, die wie kaum eine andere für den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit steht. Die teils noch vorhandene erste Stadtmauer wurde im ausgehenden Mittelalter von einem mächtigen Befestigungsring abgelöst, dessen Hauptzugang das doppeltürmige Jerusalemer Tor mit seiner filigranen Maßwerkbrüstung bildet. Als imposantes Bauwerk von Festungskunst gilt dieses Wahrzeichen Büdingens, da es unübertroffen Wehrhaftigkeit und Kunstfertigkeit verbindet. Es trennte die Stadt Büdingen von der eigens für Glaubensflüchtlinge angelegten Vorstadt und verdankt ihnen seinen heute gebräuchlichen Namen „Jerusalemer Tor“, da sie hier im 18. Jahrhundert Zuflucht und somit ihr „himmlisches Jerusalem“ fanden. Die Stadt verfügt über eine reiche Museumslandschaft, die mit dem Leben und der Kultur vergangener Tage vertraut macht. Dazu gehören das Sandrosenmuseum mit geologischen Kostbarkeiten der Vergangenheit von Wetterau und Vogelsberg, das 50er-Jahre-Museum und das Metzger-Museum. Gartenliebhaber*innen finden im Garten Kölsch und dem Rosengarten zwischen den Mauern der Büdinger Altstadt Anregung und Ruhe.

Hier gibt es Informationen rund um Büdingen.

Foto: Büdinger Tourismus und Marketing GmbH

Kunstprojekt "Window Shopping"

01.07.2020: Schaufenster-Ausstellung in Offenbach

Elf künstlerische Positionen beschäftigen sich von heute bis zum 12. Juli in der Offenbacher Innenstadt mit dem Fokusthema "Kleidung, Freiheit, Identität". Nadine Wagner, Viviane Niebling, Hannah von Eiff, Zarah Scheiderer, Emerson Martus, Sabrina Bock, Tessa Bode, Jihyun Choi, Chengtian Luo und Michael Schmidtmann haben ihre Arbeiten in Schaufenstern zwischen Schaufensterpuppen, Kleiderständern und Apothekenwerbung platziert. Sie intervenieren dort, wo sonst Mode und andere Waren zur Schau gestellt werden mit Fragen zu Produktion, Material, Stereotypen, Kommunikation und Wahrnehmung über Kleidung. Die Arbeiten sind in einer Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung entstanden und ebenfalls Teil der HfG-Interventionen bis zum 12. Juli.

Foto: Jana Bissdorf

Aschaffenburg – Geschichtsträchtige Stadt mit buntem Kulturangebot

29.06.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Aschaffenburg ist seit 2005 Mitglied der KulturRegion.

27/53: Aschaffenburg – Geschichtsträchtige Stadt mit buntem Kulturangebot

Am bayerischen Untermain liegt die Stadt Aschaffenburg, die auf eine über tausendjährige Stadtgeschichte zurückblicken kann. Bauwerke wie das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg oder das klassizistische Gartenschloss Schönbusch vermitteln die ereignisreiche Geschichte. Touristen nutzen die idyllische Lage am Main für einen Aufenthalt während ihrer Radtour oder ihrer Schiffsreise mit Halt im Aschaffenburger Hafen. Neben bedeutendem kulturellen Erbe bietet die Stadt ein vielfältiges Kulturangebot, zu dem auch Ausstellungen im Schlossmuseum, Ausstellungshäusern und Galerien zeitgenössischer Kunst gehören. Im einzigartigen Ambiente des Nilkheimer Parks kann trotz Corona-Pandemie die Veranstaltungsreihe „Sommerbühne im Park“ stattfinden. Vom 25.6. bis 2.8.2020 wird jeweils Donnerstag bis Sonntag ein abwechslungsreiches Programm aus Kabarett, Musik, Kindertheater und mehr geboten. Die 21. Aschaffenburger Kulturtage, die bis zum 29.7. stattfinden, wurden stattdessen in den digitalen Raum verlegt, wo unter www.aschaffenburger-kulturtage.de Aufzeichnungen und Livestreams von Konzerten, Theater und Kabarett verfügbar sind.

Hier gibt es Informationen rund um Aschaffenburg.

Fotos: Till Benzin (Schloss Johannisburg) und Wikipedia/Panther40k (Hafen)

Newsletter GartenRheinMain

25.06.2020:

Den aktuellen GartenRheinMain-Newsletter können Sie hier im Webbrowser betrachten

Presseinformation: "Window Shopping" vom 1.-12. Juli im Offenbacher Stadtraum

25.06.2020:

Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach beteiligt sich in Kooperation mit dem Kulturmanagement der Stadt Offenbach mit der Schaufenster-Ausstellung »Window Shopping« an dem Schwerpunkt »Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute« des Projektes »Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes« der KulturRegion FrankfurtRheinMain. Die Ausstellung ist Teil der HfG-Interventionen, die vom 1. bis 12. Juli 2020 im Offenbacher Stadtraum und digital stattfinden.

Angelehnt an eine Ausstellung von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1997, setzen sich die Studierenden des Lehrgebiets Bühnenbild/Szenischer Raum von Prof. Heike Schuppelius, Nina Zoller und Michaela Kraft in »Window Shopping« mit Fragen zu Produktion, Material, Lesbarkeit, Bedeutung und Entwicklung der Kleidung als Kommunikationsmittel auseinander und untersuchen unseren täglichen Umgang mit diesen Themen.

Laufzeit der Ausstellung: 1. bis 12. Juli 2020
Dezentraler Ausstellungsrundgang: Mittwoch, 1. Juli, 17.30-19 Uhr
Studierende erläutern ihre Arbeiten vor den Schaufenstern

Pressegespräch (nur mit Anmeldung, da begrenzte Teilnahme):
30. Juni 2020, 11.30 Uhr, im Hof der Walterpassage, Frankfurter Straße 13-15, Offenbach am Main
Mit: Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach am Main, Prof. Heike Schuppelius, Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, Magdalena Zeller, Projektleiterin »Geist der Freiheit« der KulturRegion, Frank Achenbach, Geschäftsführer Offenbach offensiv e.V.
Anmeldung zum Pressegespräch: Romina Weber, Stadt Offenbach am Main

Veranstaltungskalender "Kleidung, Freiheit, Identität" Juli 2020 digital

23.06.2020:

„Kleidung, Freiheit, Identität“ heißt 2020/21 eine Programmreihe der KulturRegion im Rahmen des Projekts „Geist der Freiheit“, an der sich zahlreiche Veranstalter*innen in der Rhein-Main-Region beteiligen. In Ausstellungen, Workshops und Gesprächsveranstaltungen geht es um Mode und Gesellschaft gestern und heute, den Blick auf das Alltägliche, um Umbrüche in der Geschichte, um handwerklich-kreative Aspekte, regionale sowie globale Zusammenhänge.

Monatsprogramm Juli 2020

Hayner Burg in Dreieich – beliebter Festspielort mit Rosengarten und Museum

22.06.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Dreieich ist seit 2007 Mitglied der KulturRegion.

26/53: Hayner Burg in Dreieich – beliebter Festspielort mit Rosengarten und Museum

Inmitten der malerischen Altstadt von Dreieichenhain liegt die Hauptattraktion der Stadt Dreieich: die Burgruine Hayn, eine ehemalige Reichsburg aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist Ausflugsziel, Aushängeschild und Ort zahlreicher weithin bekannter Veranstaltungen wie der Burgfestspiele Dreieichenhain, die in diesem Jahr leider coronabedingt ausfallen müssen. Während der Festspiele bietet der Garten der Hayner Burg sonst in den Sommermonaten die Kulisse für Gastspiele von Kabarettisten, Sängern, Theatergruppen und vielem mehr. Glanzpunkt der Gartenanlage, die nach mittelalterlichen Vorbildern gestaltet worden ist, bildet der prachtvolle Rosengarten um den Bergfried. Die Existenz einer seltenen Wildrosenart auf dem Burggelände und die große Bedeutung der Rose in Kunst, Architektur und Dichtung des Mittelalters regten zur Anpflanzung von inzwischen über 100 alten und neuen Rosensorten an, die an verschiedenen Stellen innerhalb der Burganlage zu finden sind. Vor dem Dreieich-Museum und im Burggarten erwarten die Gäste in weiteren Beeten zahlreiche Pflanzen wie Duft- und Heilkräuter, Mohn, Schwertlilien und vieles mehr.

Hier gibt es Informationen zur Burg Hayn.

Foto: Corinna Molitor

Eltville – die Wein,-Sekt,- und Rosenstadt

15.06.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Eltville ist seit 2013 Mitglied der KulturRegion.

25/ 53: Eltville – die Wein,-Sekt,- und Rosenstadt

Am Fuß des Rheingaugebirges liegt auf einer 90 Meter hohen Terrasse Eltville am Rhein, Stadt des Weines, des Sektes und der Rosen. Fruchtbare Böden und sonnenverwöhnte Südhänge lassen Weine und Sekte in Spitzenqualität gedeihen sowie die Königin der Blumen: die Rose. Die besondere geografische Lage Eltvilles, die zahlreichen historischen Bauwerke der Altstadt und die autofreie idyllische Rheinuferpromenade laden zu abwechslungsreichen Spaziergängen sowie Wander- und Fahrradtouren ein. Nur wenige Kilometer von Eltville entfernt liegt das Kloster Eberbach. Die ehemalige Zisterzienserabtei beeindruckt nicht nur als architektonisches Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst, sondern auch durch den seit über 800 Jahren dort betriebenen Weinbau. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Kurfürstliche Burg, mit ihrem Burghof, Burggraben und dem Amtsgarten mit seinen prachtvollen Rosenbeeten, welche seit kurzem wieder für Besucher*innen geöffnet sind. Als kleiner Vorgeschmack lädt das Video der Gästeführerin Monika Albert und von Rosengärtner Manfred Orth ein, das Rosenmeer der Kurfürstlichen Burg Eltville schon vorab von zu Hause aus zu bestaunen. Wissenswertes zur Rosenstadt kombiniert mit Pflegetipps zur Blütenpracht vom Gärtner runden den kurzweiligen Film ab.

Hier gibt es Informationen rund um Eltville

Fotos: Stadt Eltville

Upcycling zum Thema „Kleidung, Freiheit, Identität“

12.06.2020: Workshop in Oberursel am Sa/So, 20./21. Juni, 9-16 Uhr

„Wegwerfen und Neukaufen" scheint zu einer selbstverständlichen Regel der Konsumgesellschaft geworden zu sein. Doch die Aufarbeitung von Abgelegtem ist nicht nur ökologisch nachhaltig, sondern bietet auch ungeahnte kreative Möglichkeiten. In diesem Kurs kommen endlich die Kleidungsstücke zum Einsatz, die schon lange nicht mehr getragen wurden, die verschlissen sind oder aktuell „unmodisch" zu sein scheinen. Hier kann etwa eine Jeans zur Handtasche oder ein Sommerkleid zum Schal werden. Grundkenntnisse des Nähens sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Im telefonischen Vorgespräch werden Ideen der Teilnehmer*innen, Schnittmuster und nötige Materialien besprochen. Die eigene Nähmaschine muss mitgebracht werden. Teilnahme: 96 €, Anmeldung bei der vhs hochtaunus.

Foto: pixabay/JamesDeMerses