Geisenheim- Das Weindorf im Rheingau

30.03.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Geisenheim ist seit 2014 Mitglied der KulturRegion.

14/53: Geisenheim – Das Weindorf im Rheingau

Wahrzeichen der reizvoll im Rheingau gelegenen, traditionellen Weinstadt sind der Rheingauer Dom sowie die etwa 700 Jahre alte Linde vor dem Rathaus. Das international bekannte Weindorf Johannisberg, ein Stadtteil von Geisenheim, gilt mit seinem Schloss und dem gleichnamigen Rebenhügel als Geburtsort der Spätlese. Aus der Königlichen Lehranstalt für Obst- und Weinbau ging übrigens die moderne Hochschule Geisenheim hervor, an der man Wein-, Gartenbau, Getränketechnologie und Landschaftsarchitektur studieren kann. Auch der Maschinenbau hat hier eine lange Tradition. Die alte Werkshalle der Maschinenfabrik Johannisberg Geisenheim ist eine ehemalige Produktionshalle verschiedener Druckmaschinenhersteller, die in die ganze Welt geliefert haben. Das bedeutende Zentrum des Maschinenbaus im Rhein-Main-Gebiet steht heute unter Denkmalschutz. Aber auch die Kultur kommt in Geisenheim nicht zu kurz: Am dritten Wochenende im Juli (17.-20.) lädt die Hochschulstadt Geisenheim zu ihrem traditionellen Lindenfest ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Musikprogramm, ein Kreativmarkt und eine einladende Partymeile. Am Sonntag können sich die Besucher neben dem Auftritt der Weinmajestäten und besonderen Kinderaktionen am Sonntag auch auf eine Stadtführung der besonderen Art freuen.

Bilder: Erlebnisfänger

Presseinformation: Jahresprogramm GartenRheinMain 2020 mit Fokus auf (G)Artenvielfalt

25.03.2020:

Veranstaltungen von April bis Dezember 2020

GartenRheinMain rückt 2020 mit dem Jahresthema „(G)Artenvielfalt“ die heimischen Tiere und Pflanzen in den Fokus. Natürliche Lebensräume werden im Zuge von Siedlungserweiterungen, Veränderungen in der Landwirtschaft und Verkehrsschneisen immer weiter zerstört und verändert. Diese Eingriffe haben große Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Das gerade erschienene Programmheft „(G)Artenvielfalt“ bündelt von April bis Dezember über 600 Veranstaltungen für Erwachsene, Familien und Kinder zu „grünen Themen“– darunter Parkfeste, Gartenmärkte, Workshops, Seminare, Führungen, Vorträge, Wanderungen und Radtouren.

Das Programmheft liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus und ist in der Geschäftsstelle der KulturRegion erhältlich. Es steht zudem auf der Webseite www.krfrm.de zum Herunterladen bereit. Hier sind auch weiterführende Informationen im Veranstaltungskalender und der interaktiven Karte, u.a. zu Orten der regionalen Gartenkultur, abrufbar. Im Mai veröffentlicht die KulturRegion die Neuauflage der „Parkporträts“ im Magazinformat, die zum Erkunden von rund 120 öffentliche Gärten und Parks in der KulturRegion in Text und Bild einlädt.

Foto: Palmengarten der Stadt Frankfurt a. M./Tom Wolf;
Libelle: adobe stock, Subbotina Anna

Veranstaltungen fallen aus / Erreichbarkeit der Geschäftsstelle der KulturRegion

23.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Lage wegen des Corona-Virus fallen leider voraussichtlich bis auf weiteres alle kommenden Veranstaltungen aus. Bitte fragen Sie im Zweifel, z.B. bei Veranstaltungen in Gärten und Parks, beim jeweiligen Veranstalter*in nach. Unsere "Route der Industriekultur Junior" wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Gesprächslesung "Angezogen - Mode und Gesellschaft in Bewegung" mit Barbara Vinken am 1. April in der Deutschen Nationalbibliothek wird verschoben. Das "Blütenfest" im MainÄppelHaus am 19. April findet nicht statt.

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle der KulturRegion wird - soweit weiter möglich - besetzt sein und telefonisch erreichbar bleiben. Schicken Sie uns Ihr Anliegen am besten per E-Mail an info@krfrm.de.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit!

Seligenstadt- Die „Einhardstadt” am Main

23.03.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Seligenstadt ist seit 2007 Mitglied in der KulturRegion.

13/53: Seligenstadt – Die „Einhardstadt” am Main

Seligenstadt, vor den Höhen des Spessarts an einem Bogen des Mains gelegen, ist eine historische Stadt mit einem vitalen, modernen Stadtwesen. Ihre Geschichte ist eng mit dem Leben und Wirken des Gelehrten Einhard, einem engen Vertrauten und späteren Biographen Karls des Großen verbunden. Einhard erhielt die Ortschaft 815 als Geschenk für seine Verdienste am Hofe. Um 830 begann er mit dem Bau der nach ihm benannten Basilika, bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Auch die benachbarte ehemalige Benediktinerabtei mit großzügigem Klostergarten, der Marktplatz und die historische Altstadt sind besonders sehenswert. Seligenstadt liegt an der Deutschen Fachwerkstraße und der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute.

Im historischen Ambiente der ehemaligen Benediktinerabtei richtet der Verein Klatschmohn Seligenstadt e.V. jährlich seinen historischen Zunft- und Handwerkermarkt aus. Er spielt in der Zeit der Kaufmannszüge, in denen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert Verbände von Kaufleuten mit ihren Pferdefuhrwagen aus allen Himmelsrichtungen zur Frankfurter Messe zogen um dort ihre Waren feilzubieten. Besucher*innen können beim abwechslungsreichen Markttreiben in die Welt der Handwerkskünste, der fahrenden Händler, Scholaren, Spielleute und Gaukler eintauchen. Dieses Jahr sollte der Markt Mitte Mai stattfinden, musste aber leider abgesagt werden und wird auf einen Termin im Mai oder Anfang Juni 2021 verschoben.

Bilder: Stadt Seligenstadt

Offenbach – Zwischen Industrie und Historie

16.03.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor. Die Stadt Offenbach ist seit 2005 Mitglied der KilturRegion.

12/53: Offenbach – Zwischen Industrie und Historie

Moderner Dienstleistungsstandort, historische Gebäude, wie die Isenburger Residenz, imposante Industrierelikte: Offenbach am Main ist eine Stadt im Hier und Jetzt, dabei so lebendig wie traditionsbewusst. Straßenzüge aus der Gründerzeit und selbstbewusste Industriebauten aus der Zeit der einst florierenden Fabrikstadt prägen das Stadtbild. Große Bedeutung hat neben der Sammlung des deutschen Ledermuseums auch das Klingspor Museum, welches dieses Jahr, wie viele andere, eine Ausstellung dem Hölderlin-Jahr widmet. Im Klingspor Museum wird vorraussichtlich ab 20. April - nach der Corona-Pause - die Ausstellung „Wahrlich! es ist Himmelsvorgenuß. Buch- und Schriftkunst zu Friedrich Hölderlin” zu sehen sein (eigentliche Eröffnung war am 17. März geplant, jetzt bleibt das Museum aber bis zum 20. April geschlossen). Außerdem lässt sich dann wieder die seit Ende letzten Jahres neu eingerichtete Dauerausstellung im Museum begutachten. Sie beleuchtet die Geschichte hinter dem Namen Klingspor und seiner Bedeutung für die Schriftkunst.

Weitere Informationen und Informationen zu Öffnungszeiten unter www.klingspormuseum.de

Bilder: Klingspor Museum

26. "Starke Stücke"-Festival wegen Corona-Virus abgesagt

13.03.2020:

Nach langem Abwägen und in enger Abstimmung mit allen beteiligten Veranstaltern, Kommunen und Landkreisen in der KulturRegion, muss das 26. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ wegen des Corona-Virus‘ abgesagt werden. Sämtliche Veranstaltungen müssen leider ausfallen. Das nächste Festival findet vom 4.-15. März 2021 statt.

"Starke Stücke"-Eröffnung heute in Friedrichsdorf entfällt. Einschränkungen im Festival-Programm

13.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit dem Corona-Virus müssen die für heute geplante Eröffnungsfeier des Starke Stücke-Festivals in Friedrichsdorf und die damit verbundene Aufführung von "The Superhero Piece" leider entfallen.

Wegen Vorsichtsmaßnahmen der Behörden fallen zudem alle Vorstellungen in Aschaffenburg, Bad Homburg, Friedberg, Eschborn, Flörsheim, Hattersheim, Hofheim a. Ts., Kronberg i. Ts. und Obertshausen sowie alle Vorstellungen des Space Maze Game im Zoo Gesellschaftshaus aus. Einzelne Kompanien können zudem wegen Reisebeschränkungen nicht auftreten.

Welche Stücke erfahren Sie aktuell auf der "Starke Stücke"-Website und direkt beim jeweiligen Veranstalter.

Regionalverband öffnet Internetportal über Streuobst

13.03.2020:

Viele Menschen in der Region engagieren sich für den Erhalt von Streuobstwiesen. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain will die zahlreichen Streuobst-Aktivitäten in der Region bündeln, vernetzen und verbessern, um diese für das Rhein-Main-Gebiet typische Kulturlandschaft besser zu schützen und zu erhalten. Wird Hilfe zum Beispiel bei der Pflege der Streuobstwiese oder ein Kelterer gesucht, bietet ein neues Internetportal alle nötigen Informationen. Unter streuobstfrm.de hat der Regionalverband zahlreiche Informationen gebündelt sowie Nachrichten und Ansprechpartner rund um diese Form des Obstanbaus zusammengestellt.

Weitere Informationen

Museen und Ausstellungen geschlossen

13.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Situation sind die meisten Museen und Ausstellungsorte derzeit geschlossen. Weitere Infos dazu bei den Ausstellungsorten direkt.

Wehret den Anfängen

11.03.2020: Entfällt leider - Theateraktion vor dem Frankfurter Hauptbahnhof am 14. März

---Die Veranstaltung muss leider entfallen---

„Geist der Freiheit“ ist Partner einer öffentlichen Theateraktion des Vereins Weimarer Republik e. V., die an den Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und damit an die Verteidigung der Demokratie vor 100 Jahren erinnert. Die Aktion findet in mehreren deutschen Städten statt, in Frankfurt am Main am Samstag, 14. März 2020, von 10.30 bis 11 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes. Der Lüttwitz-Kapp-Putsch um General von Lüttwitz war der erste große Aufstand gegen die Weimarer Republik von rechts. Reaktionäre Armee-Teile und Freikorps-Anhänger versuchten am 13. März 1920, die Regierung zu stürzen und vertrieben sie aus Berlin. Die Republik regierte mit einem großangelegten Generalstreik, bei dem sich unter anderem Beamten- wie Arbeiterschaft und SPD gegen die Faschisten stellten. Der breite Widerstand und die fehlende Unterstützung durch die Reichswehr zwangen die Putschisten schließlich nach vier Tagen zur Aufgabe. Der Mut der Menschen damals, den nicht wenige mit ihrem Leben bezahlten, kann Vorbild sein, auch unsere heutige Demokratie gegen Bedrohungen aller Art zu verteidigen. Die Aktion ist kostenfrei, weitere Infos unter www.weimarer-republik.net.