Pressemitteilung: Interaktive Karte der KulturRegion: 800 kulturelle Orte und Kulturangebote in der Rhein-Main-Region auf einen Blick

01.12.2016:

Welche Orte der Industriekultur, der Gartenkunst und der Geschichte von Freiheit und Demokratie sind in der Rhein-Main-Region zu entdecken? Wo sind Museen und Ausstellungen, Kinder- und Jugendtheater, Festspielorte zu finden? Die bedeutenden kulturellen Orte und Kulturangebote in der KulturRegion FrankfurtRheinMain auf einen Blick ermöglicht ab sofort die interaktive Karte auf der Website der KulturRegion unter www.krfrm.de. Von allen Endgeräten wie Computer-Desktop, Tablet oder Smartphone zugänglich, bietet sie einen schnellen und einfachen Zugriff.

Newsletter Route der Industriekultur Rhein-Main

01.12.2016:

Den aktuellen Newsletter zur Route der Industriekultur Rhein-Main können Sie hier im Webbrowser betrachten.

GartenRheinMain Newsletter

01.12.2016:

Den aktuellen Newsletter zu unserem Projekt GartenRheinMain können Sie hier im Webbrowser betrachten.

Nachdenken über Wohnungslose

25.11.2016: "Transit bewegt Rhein-Main" in Hattersheim

Um Wohnungslose Menschen, die unter widrigsten Bedingungen im ständigen Transit leben, und um den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen ging es bei einer Lesung und dem anschließenden Gespräch in der Wohnungsloseneinrichtung der Caritas St. Martin in Hattersheim. Jürgen Malyssek und Klaus Störch lasen aus ihrem Buch und brachten Songs zum Thema zu Gehör. Die anhaltende Gentrifizierung in den Städten mache die Menschen ohne Obdach oft zu Vertriebenen. Sie störten das Bild der Spaß- und Shoppingkultur, das sich die Städte unter dem Diktat der Ökonomie geben, so Jürgen Malyssek. Wem aber gehört der öffentliche Raum? Die Gesellschaft müsse lernen, mit Wohnungslosen und Bettlern zu leben. Sie seien mitten unter uns, aber doch oft unsichtbar und an den Rand gedrängt. Es gelte, Vorurteile und Ängste gegenüber Obdachlosen abzubauen. In der Begegnung mit ihnen sieht Klaus Störch, Leiter des Hauses St. Martin, auch eine Chance. Wohnungslose seien uns vielmals näher als mancher meine. Das Nachdenken über sie, "lässt uns immer als Bettler zurück".

Newsletter Starke Stücke

25.11.2016:

Den aktuellen Newsletter zum Projekt Starke Stücke können Sie hier im Webbrowser betrachten.

Szenische Lesung: Mit Elvis durch den Sprudelhof, 6. Dezember

23.11.2016:

Die Szenische Lesung „Auf den Spuren historischer Gäste: Mit Elvis durch den Sprudelhof“ - die letzte Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Transit bewegt Rhein-Main" - führt am Dienstag, 6. Dezember 2016 um 19.30 Uhr durch die Sprudelhöfe Bad Nauheims: Die einzigartigen Jugendstilanlagen verbinden sich mit Texten von Elvis Presley, der in Bad Nauheim während seiner Militärzeit wohnte. Stadtführerin Christa Zeidenitz führt durch die Sprudelhöfe, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem King in neuen Atmosphären begegnen, vorgetragen von Schauspieler Philipp Reinhardt. Die szenische Lesung durch mehrere Badehäuser hindurch wurde arrangiert von Theaterkünstler Leander Ripchinsky.

Foto: Badehaus 7 im Sprudelhof von Bad Nauheim: © BNST GmbH
Mit freundlicher Genehmigung der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH

Vorschau: Internationales Theaterfestival Starke Stücke für junges Publikum vom 2.-14. März 2017

21.11.2016:

Unter dem Logo des sympathischen Nashorns bringt das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ vom 2.-14. März 2017 Theatererlebnisse für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie auf die Bühnen der Rhein-Main-Region. Bereits zum 23. Mal zeigt das Festival knapp zwei Wochen lang herausragende Inszenierungen an über 30 Spielorten der Region von Friedrichsdorf bis Darmstadt und Hofheim bis Aschaffenburg. Künstler/-gruppen aus aller Welt sind bei „Starke Stücke“ zu Gast. In rund 85 Vorstellungen werden 18 Theaterproduktionen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Nigeria, den Niederlanden und der Schweiz zu sehen sein. Auf dem Festivalprogramm stehen vielfältige Theaterformen für verschiedene Altersgruppen: Die Bandbreite reicht von Tanztheater über Figurentheater und Schauspiel bis hin zu Musiktheater und Performances.

Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter im Rhein-Main-Gebiet
Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei den einzelnen Veranstaltern zu erwerben. Die Preise liegen bei familienfreundlichen 2 € bis 15 €
Informationen / Kontakte Kartenverkauf: www.starke-stuecke.net
Festivalbüro: KulturRegion FrankfurtRheinMain, Poststr. 16, 60329 Frankfurt am Main, Tel. +49 (0) 69-2577-1763, stst@krfrm.de

Pressenewsletter Veranstaltungsprogramm Dezember 2016

11.11.2016:

Das Veranstaltungsprogramm informiert monatlich über ausgewählte Veranstaltungen der KulturRegion FrankfurtRheinMain.

Fachtag zur Kulturellen Bildung in der Migrationsgesellschaft "Kultur mit Allen?!"

10.11.2016:

Gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen veranstaltet die KulturRegion Frankfurt RheinMain am 24. Januar 2017 im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt einen Fachtag mit dem Thema „Kultur mit Allen?! - Kulturelle Bildung in der Migrationsgesellschaft“.

AkteurInnen und ExpertInnen aus allen Kultur- und Bildungsbereichen, aus der interkulturellen Arbeit und der Verwaltung sind eingeladen, sich über Angebote Kultureller Bildung vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels auszutauschen. Wie sehen geeignete Begegnungsräume aus? Wie wird die Bildungsarbeit den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten gerecht? Und was ist der Schlüssel zu umfassender kultureller Teilhabe?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen und herausfinden, wie wir die Potenziale Kultureller Bildung stärker entfalten können.

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bis 10.01.2017 an unter http://lkb-hessen.de/anmeldung
Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro (inkl. Verpflegung).

Kann es zwei Heimaten geben?

07.11.2016: Nachdenkenswertes Podiumsgespräch zu „Menschen im Transit“

Die Reihe „Transit bewegt Rhein-Main" war am 3. November zu Gast in Büdingen, an einem Ort, dessen Geschichte über die Jahrhunderte von Migration geprägt ist. Im historischen Ratssaal, wo sich vor genau 250 Jahren Tausende Russlandauswanderer registrieren ließen, luden KulturRegion, Friedrich-Ebert-Stiftung und die Stadt Büdingen zu einem aktuellen Podiumsgespräch ein.

Hr-Moderator Tim Frühling (2.v.r.) sprach mit der Künstlerin Olcay Acet (r.), mit Buchautor Masoud Sadinam (l.) und mit der Pädagogin Prof. Elisabeth Rohr (2.v.l.) darüber, was es heute bedeutet, seine Heimat zu verlassen. Olcay Acet war als Kind der ersten Gastarbeitergeneration lange Jahre getrennt von ihren Eltern, die in Deutschland arbeiteten. In ihrem „Kunstprojekt Generation 1,5“ hat sie diese schmerzhafte Erfahrung aufgearbeitet. Masoud Sadinam floh mit seiner Familie aus dem Iran in der Hoffnung, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Auf die Bewilligung des Asylantrages musste er neun Jahre warten. Heimat ist für ihn ein subjektives Gefühl, aber ebenso müsse man von anderen als beheimatet angesehen werden. Elisabeth Rohr hat die Situation des Dazwischenseins näher erforscht. Migration heute sei viel transitärer als etwa vor 250 Jahren, oftmals gebe es ein Hin und Zurück. Es entstehe aber immer ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Vielen Menschen gelinge es, an einem neuen Ort dazuzugehören und dennoch verschiedene Erfahrungen zu integrieren. Eindrucksvoll spannten die Schauspieler Sylvia Oster und Gerd Ungermann den Bogen in die Geschichte. Als Russlandauswanderer erzählten sie von der großen Not und Ausweglosigkeit, die Menschen 1766 veranlassten, ihre Heimat zu verlassen – damals ein Abschied für immer.