Newsletter Museen & Sonderausstellungen Mai & Juni 2024

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Frankfurt am Main, 17. Mai 2024
www.krfrm.de
Liebe Freund*innen der Museen & Sonderausstellungen,

im Mai können wir uns im Neuen Kunstverein Aschaffenburg auf „Hanuta für die Seele“ freuen. Währenddessen widmet sich im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum die neue Sonderausstellung der Geschichte der Computerspiele. Frankfurt am Main wird ab Ende Mai im Historischen Museum zur „Stadt der Fotografinnen“. Noch für kurze Zeit kann in der Schirn Kunsthalle Frankfurt in die Welt von Hip-Hop in der Kunst eingetaucht werden und das Dreieich-Museum ist noch bis 16. Juni „Redewendungen auf der Spur“.

Wir wünschen Ihnen spannende neue Eindrücke und viel Freude beim Erkunden der Museen in Rhein-Main.

Ihr Team von
Museen & Sonderausstellungen
Ausstellungen Mai & Juni 2024
© wiesbaden.de / Foto: Patrick Bäuml
Wiesbaden: bis 14. Juli 2024
Otto Ritschl - Bilder der späten Jahre 1960 bis 1976
im Kunsthaus Wiesbaden

Otto Ritschl gehört mit zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Kunst in Deutschland. Er stand im engen Austausch mit Alexej von Jawlensky, Ernst Wilhelm Nay, Willi Baumeister und Hanna Bekker vom Rath und war eine wichtige Figur im Wiesbadener Kulturleben.

Im Fokus der Ausstellung, die von einer Kabinettausstellung im Museum Wiesbaden begleitet wird, stehen 40 selten gezeigte und in dieser Zusammenstellung erstmalig präsentierte späten Gemälde Otto Ritschls. Ein facettenreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.
In Kooperation mit dem Museumsverein Ritschl e.V. und dem Museum Wiesbaden.

Ort: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, Wiesbaden
Informationen: 0611 319002, bildende.kunst@wiesbaden.de, www.wiesbaden.de/kunsthaus

Aschaffenburg: 19. Mai bis 6. Juli 2024
Hanuta für die Seele – Collagen
im Neuen Kunstverein Aschaffenburg im KunstLANDing

Stevens Ragone, Annette Reichhardt und Friends, Gunter Schwind

Bildwelten, die Geschichten erzählen: ironisch, skurril, absurd aber gleichzeitig ernsthaft. So entstehen eigene konstruierte Wirklichkeiten, die eine homogene Ausstrahlung haben. Das deutsche Künstlerduo Annette Reichardt und Stewens Ragone arbeitet seit 2005 an einem gemeinsamen Werk. Sie beide verbindet mit Gunter Schwind die Faszination und konsequente Arbeit am Thema Collage, die sie mit speziellen 3D- und Drucktechniken zu einem ganz eigenen Stil weiterentwickelt haben.

Vernissage: Sa. 18. Mai, 18 Uhr

Ort: Neuer Kunstverein Aschaffenburg im KunstLANDing, Landingstraße 18, Aschaffenburg
Informationen: 06021 299278, info@kunstlanding.de, www.kunstlanding.de

Ragone/Reichardt – Hanuta für die Seele, Collage © Wolfgang Claus
Hanau: 26.5.2024 bis 25. Oktober 2024
Vom elektrischen Rätselraten zum Online-Gaming
im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum

Ein Sonderausstellung zur Geschichte der Computerspiele. Von den ersten einfachen elektronischen Brettspielen über Konsolen und „Family-Computer“, Games im Taschenformat bis zum Online-Gaming. Im Begleitprogramm wird es Angebote für alle Altersgruppen geben: Ob Spieleentwicklung, Spielabende, Vorträge oder Programmier-Workshops. Als besonderes Highlight wird es auch ein onlinebasiertes Escape-Room-Game geben, in dem die Objekte lebendig werden.

Ort: Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum, Parkpromenade 4, Hanau
Informationen: 06181 86212, info@hpusm.de, www.hpusm.de


OXO (1952), das erste Computerspiel, dessen Name bekannt ist © By Unknown author, Public Domain

Ilse Bing, Selbstporträt mit Leica im Spiegel, Frankfurt 1931 © HMF/Moritz Bernoully
Frankfurt am Main: 29. Mai bis 22. September 2024
Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844–2024
im Historisches Museum Frankfurt

Wie kaum eine andere deutsche Großstadt zieht Frankfurt seit Erfindung der Fotografie Fotografinnen an, die nationales und internationales Wirken vorzuweisen haben: u. a. Ella Bergmann-Michel, Gisèle Freund, Ilse Bing, Abisag Tüllmann, Mara Eggert oder Barbara Klemm. Über den Dialog der Werke von rund 40 Fotografinnen bilden sich generationenspezifische, aber auch immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Kunstgattungen heraus; vom Bildjournalismus über die Architektur-, Mode- und Theaterfotografie bis hin zu künstlerischen Fotokonzeptionen. Der urbane Raum wird dabei als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt und ist zugleich Motor wie Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, Frankfurt am Main
Informationen: 069 212-35599, info@historisches-museum-frankfurt.de, www.historisches-museum-frankfurt.de

© Andreas Bausch
Wiesbaden: 6. Juni bis 21. Juli 2024
Andreas Bausch, Stipendiat – TWO PIECES OF A BROKEN HEART
im Kunstverein Bellevue-Saal

Ausgehend von der Idee, dass jedes Wesen sein Gegenüber sucht, arbeitet Andreas Bausch an Bildkombinationen, deren Anziehungs- bzw. Abstoßungskräfte ein Auslöser sei: Während der Prozesse entsteht die unfertige Gestalt des Hier und Jetzt. Sie erscheint unaufhaltsam in Beziehung zur ursprünglichen Gesamtheit aller Dinge. Mit den Zusammenführungen kann eine umfassend geöffnete Qualität erlangt werden. Horizonte führen die Betrachter*innen ins Bildgeschehen, und seine maltechnische Methode ermöglicht es ihnen, die räumlich-zeitlichen Bewegungen unmittelbar zu erfahren.

Ort: Kunstverein Bellevue-Saal, Wilhelmstraße 32, Wiesbaden
Informationen: 0611 313839, vorstand@kunstverein-bellevue-saal.de, www.kunstverein-bellevue-saal.de

LETZTE CHANCE! Jetzt noch besuchen:
Zéh Palito, It was all a dream, 2022, Acryl on Canvas, 170x175 cm, Courtesy the artist, Simoes de assis, an Luce Gallery; © Mitro Hood
Frankfurt am Main: noch bis 26. Mai 2024
THE CULTURE. HIP-HOP UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST IM 21. JAHRHUNDERT
in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die SCHIRN widmet dem tiefgreifenden Einfluss von Hip-Hop auf die aktuelle Kunst und Kultur unserer Gesellschaft eine große, interdisziplinäre Ausstellung. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kulturelle Bewegung unter Schwarzen und Lateinamerikanischen Jugendlichen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graffiti und Breakdance ausdrückten. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das zahlreiche Innovationen in Musik, Mode, Technologie sowie bildender und darstellender Kunst vorangetrieben hat. Basierend auf den Ursprüngen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letzten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videos sowie Fashion und Vinyl von international bekannten Künstler*innen der Gegenwart gezeigt.

Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Römerberg, Frankfurt am Main
Informationen: 069 2998820, welcome@schirn.de, www.schirn.de
© Norbert Miguletz
Frankfurt am Main: noch bis 15. Juni 2024
Von hier aus. Eine Bestandsaufnahme

in der Kunststiftung DZ BANK

Maler*innen, Bildhauer*inen, Landart- oder Konzeptkünstler*innen bilden von jeher den größten Teil der Kunstschaffenden, die die Sammlung der DZ BANK prägen. Anders als Fotograf*innen geht es ihnen nicht um eine Wirklichkeitsabbildung, vielmehr verstehen sie ihr Schaffen als ein Experimentierfeld, in dem sie die Vielfalt fotografischer Materialien und Techniken anwenden, um ihren künstlerischen Ideen Gestalt zu geben. Dadurch haben sie die Freiheit, sich mit den Etappen der fotografischen Entwicklungsgeschichte zu befassen, und zwar von den Schattenbildern in Platons Höhlengleichnis über die Camera obscura und analogen Techniken bis hin zur digitalen Bildgenerierung. Die Sammlung der DZ BANK erzählt mit ihren Beständen von 1945 bis zur Gegenwart eben diese Befreiung der Fotografie zur künstlerischen Gattung. Die mittlerweile über 30-jährige Sammlungsgeschichte nimmt die Kunststiftung DZ BANK zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und stellt mit einer eindrücklichen Auswahl an Kunstwerken die Ideen des Fotografischen vor.

Ort: Kunststiftung DZ BANK, Platz der Republik, Frankfurt am Main
Informationen: 069 768058800, info@kunststiftungdzbank.de, www.kunststiftungdzbank.de

© Pixabay
Dreieich: verlängert bis 16. Juni 2024
Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur.
im Dreieich-Museum


Warum haben Menschen Lampenfieber, geben Fersengeld oder kaufen die Katze im Sack? Diesen und anderen Fragen geht die kunterbunte Mitmachausstellung „Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur“ im Dreieich-Museum auf den Grund.

Ort: Dreieich-Museum, Fahrgasse 52, Dreieich
Informationen: 06103 84914, info@dreieich-museum.de, www.dreieich-museum.de

Aktuelles aus der KulturRegion

GartenRheinMain-Fokusreihe „Mit allen Sinnen“
Samstag, 8. Juni, 19 Uhr
„At the River – Melodien zu und in der Natur“

Konzert

Direkt neben den Naturschutzwiesen interpretieren Deborah Lynn Cole (Sopran) und Jens Barnieck (Piano) in diesem sommerlichen Konzert in den Auen des Bächleins Aar Naturbeschreibungen bekannter amerikanischer und deutscher Melodien.

Ort: Garten der Evang. Kirche, Mühlfeldstr. 28, Taunusstein-Hahn
Info: GartenRheinMain, grm@krfrm.de

© Kreuzschnabel/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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