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Sehr geehrte Interessent*innen,
liebe Freundinnen und Freunde des freien Geistes,
am 18. März wird bundesweit erstmals der Tag der Demokratiegeschichte begangen, zahlreiche Veranstalter in der Region beteiligen sich daran. Das Datum steht für den Kampf um Demokratie über mehrere Epochen, von der Gründung der Mainzer Republik 1793 über die Märzrevolution 1848, die Niederschlagung des Kapp-Putsches 1920 bis zur ersten freien Volkskammerwahl der DDR 1990. Über diese Jahrestage hinaus vermag der konzertierte Aktionstag der Demokratiegeschichte insgesamt zu größerer Beachtung verhelfen, weitere Infos zum Programm gibt es hier.
Eine gute Zeit wünscht
Ihr Team von „Geist der Freiheit“
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Asylnotunterkunft mit Zelten im Hessenpark, 1992 © Kreisarchiv Hochtaunuskreis/Hoyer
Bad Homburg v. d. Höhe: Donnerstag, 5. März, 19 Uhr
Alte Heimat – neue Heimat
Vortragsabend zu Migration als Thema in Archiven und Museen
Die Veranstaltung greift das Motto des bundesweiten Archivtages am 7./8.3. auf. Peter Maresch (Kreisarchiv HTK) befasst sich mit den Spuren, die Migration in Archivbeständen hinterlässt. Anschließend berichtet Jens Scheller (Freilichtmuseum Hessenpark) über Bauprojekte und Ausstellungen zur Migrationsgeschichte im Hessenpark wie etwa die Ausstellung zu Vertriebenen oder einen aufgebauten Flüchtlingscontainer als Schauobjekt. Außerdem wird eine kleine Archivalienausstellung zum Thema gezeigt.
Ort: Ludwig-Erhard-Forum, Landratsamt
Kostenfrei, Anmeldung per Mail kreisarchiv@hochtaunuskreis.de oder Tel. 06172/999-4611 oder -4613
Veranstaltet von: Kreisarchiv des Hochtaunuskreises
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Die Frauenrechtlerin Martha Wertheimer arbeitete bis 1933 für die Offenbacher Zeitung.
© Jüdisches Museum Frankfurt
Offenbach am Main: Sontag, 8. März, 15 Uhr
Frauenbilder - die weibliche Seite Offenbachs
Museumsführung zum internationalen Frauentag
Es ist wenig bekannt, dass die schriftliche Geschichte Offenbachs mit einer Frau beginnt. Frau Ruotlint schenkte dem Salvatorstift in Frankfurt einen Ort namens Ovenbach. Sie war nur die erste einer Reihe von bemerkenswerten Frauen, die die Geschichte von Offenbach mitgestalteten. Gemeinsam mit Astrid Jäger geht es auf Spurensuche.
Ort: Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61
Kosten: 5 €
Veranstaltet von: Haus der Stadtgeschichte
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© Wikimedia/Gregor Helms
Idstein: Sonntag, 8. März, 15 Uhr
Damengesellschaft
Auf Spurensuche nach historischen Frauenfiguren in Idstein
Der Stadtspaziergang anlässlich des Frauentages führt durch die Altstadtgassen und erzählt von Frauengeschichten aus der Geschichte Idsteins, die über Jahrhunderte von Männern geprägte wurde.
Treffpunkt: Tourist-Info, König-Adolf-Platz
Kosten: 5 €, Karten bei der Tourist-Info im Killingerhaus, tourist-info@idstein.de
Veranstaltet von: Tourist-Info Idstein
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© Rise and shine cinema
Heusenstamm: Sonntag, 8. März, 15 Uhr (Einlass 14 Uhr)
Ein Tag ohne Frauen
Kino-Nachmittag zum Weltfrauentag
Der Dokumentarfilm (2024) von Pamela Hogan zeigt, wie im Jahr 1975 fast 90 Prozent der isländischen Frauen die Arbeit niederlegten – sowohl die Erwerbsarbeit als auch die unbezahlte Care- und Hausarbeit. Sie brachten das Land für einen Tag zum Stillstand. Der Protest gilt als Meilenstein der Gleichberechtigung. Inzwischen belegt Island im jährlich veröffentlichten Gleichstellungsindex des Weltwirtschaftsforums regelmäßig den ersten Platz.
Ort: Sitzungssaal im Rathaus, Im Herrngarten 1
Kosten: 5 €
Veranstaltet von: Frauenbüro Heusenstamm
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Friedberg: Montag, 9. März, 18 Uhr
Antifeminismus und Rechtsextremismus: Demokratie in Gefahr
Vortrag und Diskussion
Der Antifeminismus der Rechtsextremen ist nicht nur Frauenfeindlichkeit. Er ist Teil eines antidemokratischen Projektes. Dr. Dorothee Beck (Philipps-Universität Marburg) verdeutlicht, dass Antifeminismus ein wichtiger Teil des rechten Kampfes um Macht und Meinungen ist. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Austausch und Diskussion. Im Rahmen des Wetterauer Frauenfrühlings.
Ort: Seniorenbegegnungszentrum, Am alten Jugendzentrum 2
Kostenfrei, Anmeldung per Mail frauenzentrum.wetterau@t-online.de
Veranstaltet von: DGB Wetteraukreis und Frauenzentrum Wetterau e.V. in Kooperation mit dem Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises
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Frankfurt am Main: Montag, 9. März, 18 Uhr
Backlash: Wenn Emanzipation auf Widerstand trifft
Diskussion anlässlich des internationalen Frauentags
Antifeminismus ist kein Randphänomen – er begegnet uns in Politik, Medien und Alltag. Selina Alin (Amadeu-Antonio-Stiftung) und Linda Kagerbauer (lila_bunt e. V.) beleuchten, wie sich antifeministische Narrative verbreiten und wie Gesellschaft und Demokratie darauf reagieren können. Anschließend Diskussion über Strategien und Auswirkungen antifeministischer Bewegungen und Wege, um Gleichstellung und Solidarität zu stärken.
Ort: Stadthaus am Markt 1
Kostenfrei, Anmeldung online
Veranstaltet von: vhs Frankfurt und FES
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Die amerikanischen Besatzungsbehörden genehmigten 1947 die Eröffnung der Burg-Lichtspiele.
© www.burglichtspiele-gustavsburg.com
Ginsheim-Gustavsburg: Montag, 9. März, 18.30 Uhr
Zwischen Links- und Rechtspopulismus: Frankreich in Zeiten eskalierender Instabilität
Vortrag von Landry Charrier
Der Politikwissenschaftler Landry Charrier gibt einen Einblick in die aktuelle politische Situation in Frankreich. Er analysiert den Aufstieg populistischer Strömungen und zieht Vergleiche zur politischen Lage in Deutschland. Charrier lehrt in Deutschland und Frankreich, ist Co-Produzent des Podcasts „Franko-viel“ und Redakteur der deutsch-französischen Zeitschrift dokdoc.eu. Im Anschluss lädt der Verein für Städtepartnerschaften zu einem Umtrunk mit französischen Weinen ein.
Ort: Burg-Lichtspiele, Darmstädter Landstraße 62
Kostenfrei
Veranstaltet von: Verein für Städtepartnerschaften e. V. und Stadt Ginsheim-Gustavsburg
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© Stadt Hanau/Moritz Göbel
Hanau: 18. März bis 17. April 2026
Deine Orte der Demokratiegeschichte
Ausstellung in der Innenstadt
15 großformatige Bild- und Texttafeln informieren in der Hanauer Innenstadt über Orte und Themen unserer Demokratie und ihrer Geschichte. Wie prägt der öffentliche Raum die Demokratie? Wie ist der demokratische Verfassungsgedanke in Deutschland gewachsen, welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen für die Verfassung? Welche Rolle spielen Zivilgesellschaft und politische Bewegungen für die Demokratie? Wo treten überall Menschen für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein?
Orte: Schlossplatz, Altstädter Markt, Freiheitsplatz, Neustädter Marktplatz, Französische Allee
Kostenfrei
Veranstaltet von: Stadt Hanau
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Ausstellung mit Fotos von Maximilian Gödecke © Arbeit an Europa e. V.
Wiesbaden: 18. März bis 31. Mai 2026
Erzähl’ mir von Europa!
Wanderausstellung des European Archive of Voices
Über 50 junge Europäer*innen aus rund vierzig Ländern interviewten Großeltern und Urgroßeltern. Ziel war es, Geschichten jener Generation zugänglich zu machen, die Europa nach 1945 wieder aufgebaut hat. Die porträtierten Europazeug*innen teilen persönliche und zeitgeschichtliche Erinnerungen. Entstanden ist ein vielstimmiges Panorama der Geschichte und Zukunft der europäischen Idee, mit Fotografien und Hörstation.
Ort: Stadtmuseum am Markt, Marktplatz 3
Kostenfrei
Veranstaltet von: Stadt Wiesbaden
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© pixabay/gmvoelkl
Alzenau: Donnerstag 19. März, 19 Uhr
Cathryn Clüver Ashbrook: Der amerikanische Weckruf
Lesung, Diskussion und Musik
Im Saal der Fraunhofer Gesellschaft spricht die renommierte Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook über ihre Publikation „Der amerikanische Weckruf“. Während die Vereinigten Staaten 250 Jahre Verfassungsstaat feiern, setzt Präsident Trump seinen autoritären Umbau fort. Ashbrook zeigt auf, wie die amerikanische Demokratie gezielt ausgehöhlt wird. Sina Merkel (Querflöte) und Yixuan Qiao (Gitarre) übernehmen den künstlerischen Teil des Programms.
Ort: Fraunhofer IWKS Alzenau, Brentanostraße 2a
Kosten: 20 €, ermäßigt 10 €, Reservierung per Mail tickets@forumkulturalzenau.de
Veranstaltet von: Forum Kultur Alzenau
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Einweihung der neuen Synagoge in Dieburg, 1929 © Museum Schloss Fechenbach
Dieburg: Freitag, 20. März, 18 Uhr
Neue Forschungen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Dieburg
Vortrag von Rahel Blum
Rahel Blum (Mitarbeiterin am Projekt Synagogen-Gedenkbuch Hessen) stellt ihre Ergebnisse zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Dieburg seit den Anfängen im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit vor. Für das Synagogen-Gedenkbuch wurden etwa 400 hessische Synagogen, ihre Geschichte, Architektur, Ausstattung sowie die Geschichte der jüdischen Gemeinden und ihrer Einrichtungen wissenschaftlich erforscht und dokumentiert.
Ort: Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8
Kostenfrei
Veranstaltet von: Museum Schloss Fechenbach
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Newsletter der KulturRegion FrankfurtRheinMain
Die Newsletter der Projekte „Route der Industriekultur Rhein-Main“, „GartenRheinMain“, „Starke Stücke“ und „Museen & Sonderausstellungen“ finden Sie unter folgendem Link: www.krfrm.de/alle-newsletter
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