Newsletter Route der Industriekultur September 2026

Frankfurt am Main, 27. August 2026
www.krfrm.de
Liebe Freund*innen der Industriekultur Rhein-Main,

die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ stehen vor der Tür! Vom 5. bis 13. September laden wir Sie ein, gemeinsam den Aufbruch in die Moderne hautnah zu erleben. Unter dem Fokusthema „Auf dem Weg in die Moderne“ zeigt das Festival, wie neue Ideen, Technologien und Innovationen unsere Lebenswelt verändern. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Werksführungen, Workshops und Ausstellungen sowie Touren per Bahn, Schiff oder Rad: eine spannende Entdeckungsreise zu historischen Orten sowie Unternehmen und Institutionen, die exklusive Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben. Dabei eröffnen sich faszinierende Perspektiven auf Themen wie Mobilität, Energie, Arbeit, Produktion, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit.

Ein Highlight ist die 5. Woche der KUNSTSTOFFSTRASSE im Landkreis Darmstadt-Dieburg, auf deren Eröffnung wir in diesem Newsletter auch gesondert hinweisen. Das gesamte Programm zu den „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ können Sie hier 
einsehen und bequem durchsuchen.
 

Unser Ehrenamtsporträt rückt dieses Mal die Eisenbahnfreunde Wetterau in den Fokus, die mit vollem Einsatz dafür sorgen, dass der Eisenbahnverkehr wieder in Betrieb genommen werden kann.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und spannende Erlebnisse!
Ihr Team der „Route der Industriekultur Rhein-Main“
 
© Farbroboter Paint Buddy von Caparol, DAW SE, Sabine Arndt
 
Rhein-Main: Samstag, 5. September bis Sonntag, 13. September 
Tage der Industriekultur Rhein-Main 2026
Auf dem Weg in die Moderne
 
Den Aufbruch in die Moderne hautnah erleben: Die Tage der Industriekultur Rhein-Main laden dazu ein, den Wandel unserer Region zu entdecken. Unter dem Fokusthema Auf dem Weg in die Moderne zeigt das Festival, wie neue Ideen, Technologien und Innovationen unsere Lebenswelt verändern – gestern, heute und morgen.

Die Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Werksführungen, Workshops und Ausstellungen sowie Touren per Bahn, Schiff oder Rad: eine spannende Entdeckungsreise zu historischen Orten sowie Unternehmen und Institutionen, die exklusive Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben. Dabei eröffnen sich faszinierende Perspektiven auf Themen wie Mobilität, Energie, Arbeit, Produktion, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit. Ein Highlight ist die 5. Woche der KUNSTSTOFFSTRASSE im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

In diesem Jahr sind die Tage der Industriekultur Rhein-Main sind ein Beitrag zur World Design Capital 2026.

Hier geht's zum Programm

 
Ober-Ramstadt: Samstag, 5. September, 11 bis 13 Uhr 
Eröffnung der 5. Woche der KUNSTSTOFFSTRASSE
mit Ausstellungs-Führung
Event

Auf dem Weg in die Moderne: Vom traditionellen Kammmacherhandwerk zur modernen Kunststoffindustrie macht das Museum Ober-Ramstadt diesen Wandel der Region – verknüpft mit persönlichen Erlebnissen – lebendig.

Entdecken Sie die Geschichte an interaktiven Stationen und schlüpfen Sie in historische Rollen. Landrat Klaus Peter Schellhaas wird die „Woche der KUNSTSTOFFSTRASSE 2026“ eröffnen. Die Themenwoche bringt Menschen bei Betriebsbesichtigungen, Führungen und Ausstellungen ins Gespräch.

Im Anschluss gibt es Gelegenheit, die Sonderausstellung „100 Jahre Röhr Auto – Kunst trifft Technik“ und die Ausstellung zur Kunststoffgeschichte zu erkunden.

Ort/Treffpunkt: Oberer Eingang Museum, Museum Ober-Ramstadt, Otto-Weber-Anlage 1, Ober-Ramstadt
Kostenlos
Info: 
Website zur 5. Woche 2026 - KUNSTSTOFFSTRASSE

© Museumsverein Ober-Ramstadt 

© Hassia Mineralquellen
 
Bad Vilbel: Montag, 7. September, 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, Mittwoch, 9. September, 15 bis 17 Uhr, Donnerstag, 10. September, 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr
Hassia Mineralquellen.
Von der kleinen Gastronomie
Zum Wilden Mann zum größten deutschen Getränkehersteller
Führung

Bei der Führung „Auf dem Weg zur Moderne“ entdecken die Teilnehmenden die spannende Entwicklung von Hassia – von den traditionellen Anfängen bis hin zu einem modernen und erfolgreichen Unternehmen. Sie erleben, wie sich Technik, Produktion und Markenauftritt im Laufe der Zeit verändert haben und wie Tradition und Innovation bei Hassia miteinander verbunden werden.

Ort: Besucherzentrum, Gießener Strasse 26, Bad Vilbel
Kostenfrei
Anmeldung erforderlich: besucherfuehrung@hassia-gruppe.com

 ©  Volker Gottwald, Idstein

Frankfurt am Main: Montag bis Freitag, 7. bis 11. September, jeweils 10 und 15 Uhr
Frankfurts Untergrund
Die historische Kläranlage Niederrad

Führung

Die 1887 in Betrieb genommene Kläranlage war seinerzeit die erste mechanische Anlage auf dem europäischen Festland. Ein Teil der unterirdisch liegenden Anlage besteht noch. Sie steht unter Denkmalschutz und wird im Rahmen der Führung ebenso wie eine historische Pumpe und Schieber gezeigt. Besucher*innen bekommen einen Einblick in die Geschichte der Reinigung der städtischen Abwässer.

Ort: Goldsteinstraße 238 (Hauptzufahrt), Frankfurt am Main
Kostenfrei
Anmeldung erforderlich:
 Stadtentwässerung Frankfurt am Main – Tage der Industriekultur 2026

© Stadt Rüsselsheim am Main

Rüsselsheim am Main: Sonntag, 13. September, 10 bis 16 Uhr
Klassikertreffen 2026
Event

Industriekultur trifft Oldtimer! Das Oldtimertreffen in Rüsselsheim am Main geht in die nächste Runde und startet mit frischem Schwung an einem neuen, spannenden Veranstaltungsort: rund um die Opel Schmiede! Die Opel Schmiede, die 1937 errichtet wurde, galt damals als modernste Gesenke-Schmiede der Welt. Zwar sind die haushohen Schmiedehämmer, mit denen einst Kurbelwellen geformt wurden, längst verschwunden. Doch die gewaltige Industriehalle fasziniert noch immer jeden, der sie betritt. Ihre gigantischen Ausmaße, die von Feuer und Stahl geschwärzten Wände und die besondere Atmosphäre lassen die industrielle Vergangenheit lebendig werden.

Für die Vergabe eines Oldtimer-Stellplatzes ist eine Anmeldung notwendig.

Ort: Mainzer Straße, Tor 25, Rüsselsheim am Main 
Kostenlos
Info und Anmeldung: Website zum Klassikertreffen 2026

© KulturRegion/Kristina Maurer
 
Hirzenhain: Sonntag, 13. September, 10 bis 17 Uhr
Von heißen Eisen und alten Werken:
Offener Tag im Kunstgussmuseum
Ausstellung und Rundgang

Das oberhessische „Eisendorf" Hirzenhain blickt auf eine faszinierende Indsutriegeschichte zurück, die über Generationen hinweg maßgeblich von der Firma Buderus geprägt wurde. Ein besonderes Zeugnis dieser Ära ist die Buderus Kunstgießerei, die von 1947 bis 2015 als eine der letzten ihrer Art Eisenkunstwerke von herausragender Qualität nach preußischem Vorbild schuf. Die Grundlage des bereits 1967 eröffneten Kunstgussmuseums bildet dabei die kostbare Sammlung des ersten Leiters und Chefmodelleurs Peter Lipp.

Heute erfährt das Museum dank leidenschaftlichem, ehrenamtlichem Engagement einen ambitionierten Neuanfang. Der Tag der offenen Tür lädt zu einer lebendigen Zeitreise in die regionale Industriegeschichte ein und bietet Besuchenden zugleich einen exklusiven Blick auf das neu entstehende Museumskonzept. Um 14 Uhr findet ein Rundgang statt.

Ort: Kunstgussmuseum Hirzenhain, Nidderstraße 5, Hirzenhain
Kostenlos


© WSA Main
 
Aschaffenburg: Samstag, 12. September und Sonntag, 13. September, jew. 11-12.30 Uhr und 13-14.30 Uhr 
Der Main, die Wasserstraße: Leitzentrale Aschaffenburg
Führung

Die Bundeswasserstraße Main ist 530 km lang, davon sind ca. 386 km für Gütermotorschiffe und Fahrgastkabinenschiffe nutzbar, und sie ist mit 34 Staustufen Teil der Verbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer. Die Leitzentrale Aschaffenburg mit ihren zwölf überwachten Schleusenkammern ermöglicht einen umweltfreundlichen Warentransport und mit den elf dazugehörigen Wasserkraftwerken eine klimaneutrale Stromgewinnung.

Bei der Führung durch die Leitzentrale Aschaffenburg des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Main werden Informationen über die Entwicklung, den Schichtbetrieb, die Funktion und die Nutzung der Wasserkraft gegeben.

Ort: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Obernauer Straße 136, Aschaffenburg
Kostenlos
Anmeldung: Teilnehmende auf 18 Personen begrenzt, Anmeldung via E-Mail: lz-aschaffenburg@wsv.bund.de

Gleisbau, © Eisenbahnfreunde Wetterau
Auf die Schienen, fertig, los!

Schritt für Schritt arbeiten sich die Eisenbahnfreunde Wetterau voran: Marode Holzschwellen werden gegen Betonschwellen ausgetauscht, Schienen geschliffen und Schotter aufgeschüttet. Während sie Gleise und Fahrzeuge instand setzen, arbeiten sie kontinuierlich auf ihr gemeinsames Ziel hin – die Wiederinbetriebnahme des Eisenbahnverkehrs.

In unserem Porträt werfen wir gemeinsam mit Vereinsvorsitzendem Stefan John einen Blick hinter die Kulissen und lassen die Engagierten erzählen, was sie antreibt und was sie sich für ihren Verein wünschen.

Zum Ehrenamtsporträt auf der Website der KulturRegion.

 
Aktuelles aus der KulturRegion
© KulturRegion / Illustration: Julia Kluge

Bad Soden/Eppstein/Idstein: Samstag, 12. September, 9.45 bis ca. 18 Uhr
Rathaustour von Bad Soden über Eppstein nach Idstein und zurück
Tagesexkursion mit Führungen und Besichtigungen

Auf dieser auch landschaftlich attraktiven Tour zu den Rathäusern in Bad Soden, Eppstein und Idstein wird erfahrbar, wie sich Räume der Demokratie im Laufe der Zeit verändern – und immer wieder neu an gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden. In Bad Soden führt Stadtarchivarin Dr. Christiane Schalles durch das Rathaus der späten 1950er Jahre, ein Bau des demokratischen sowie architektonischen Aufbruchs. Geprägt von wachsender kommunaler Verantwortung war das Gebäude jedoch rasch an seine Grenzen gekommen und steht – durch den Umzug der Verwaltung in eine neues Gebäude – nun kurz vor dem Abbruch (Eine der letzten Besuchsmöglichkeiten also!). Monika Rohde-Reith, Leiterin des Burgmuseums und Stadtarchivs, führt durch das Rathaus II in Eppstein, ein Gebäude mit einer ungewöhnlichen Geschichte. Ursprünglich wurde es als Schule errichtet und unter anderem von Robert Michel mit gestaltet. Seit 1968 dient der Bau als Rathaus und wurde um ein Bürgerhaus erweitert. So entstand ein Ort, der weit mehr ist als ein Verwaltungssitz: ein lebendiges Zentrum des Gemeinschaftslebens. Das Idsteiner Rathaus von 1698 schließlich führt noch weiter zurück: in eine Zeit vormoderner Herrschaft – und zugleich in die lange Geschichte seiner Aneignung durch die Stadtgesellschaft. Britta Vogel, Stadtarchivarin, macht anschaulich, wie sich das Gebäude über Jahrhunderte hinweg gewandelt hat: vom Sitz obrigkeitlicher Macht zu einem Ort öffentlicher Ordnung, gemeinsamer Entscheidungen und gelebter Bürgerschaft.


Start und Ende: Rathaus Bad Soden
Kosten: 13 € / 7 € für Studis, Schüler und Azubis
Anmeldung erforderlich: Anmeldung bei der VHS Main-Taunus-Kreis über diesen Link
Veranstaltet von: KulturRegion
 in Kooperation mit der vhs Main-Taunus-Kreis, den Städten Bad Soden, Eppstein und Idstein
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