Nichts symbolisiert den Aufbruch in die Moderne so deutlich wie der Wandel in der Industriekultur. Wo einst Kohle, Stahl und Naturmaterialien das Fundament legten, formte ein neuer Werkstoff die Zukunft: der Kunststoff. Er veränderte nicht nur Produktionsprozesse, sondern unser gesamtes alltägliches Leben, das Design und die Technologie. Kunststoff machte Erfindungen „formbar“ und die Massenproduktion möglich und kostengünstig.
Die 5. Woche der KUNSTSTOFFSTRASSE schließt sich thematisch damit dem Fokusthema „Auf dem Weg in die Moderne“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain vom 5. bis 13. September 2026 an:
Die historische Entwicklung von der Pionierleistung der Knopfmacher, Kammmacher und Cellba-Puppen damals bis zum hoch-effizienten Kunststoff-Bauteil der Medizintechnik oder Automotive ist in den teilnehmenden Museen, aber auch bei Betriebsbesichtigungen und einer Präsentation zum nachhaltigen Umgang mit dem Werkstoff Kunststoff erlebbar.
Denn der Weg in die Moderne ist nicht zu Ende: mit innovativen Recyclingverfahren dem bewussten Umgang mit Ressourcen nähern wir uns in Zeiten der Transformation der Kreislaufwirtschaft.
Bei den Veranstaltungen können Teilnehmende während der Themenwoche mit Expertinnen, Unternehmern und Fachleuten ins Gespräch kommen und erleben, wie die Produktion, aber auch Material und Menschen sich verändert haben.
© KUNSTSTOFFSTRASSE 2026, 4wd media
© Ingmar Kurth, G.F. Heim Söhne
© Georg Wittenberger
© Ingmar Kurth, G.F. Heim Söhne
© Georg Wittenberger
© Achim Keiper
© Evonik
© Präzise Spritzgießproduktion mit modernster Technologie, Wirthwein Medical
© Evonik
© Frank Elschner
© Gerd Proll, Museum Reinheim
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