Bildkünstlerische Werke von Patient*innen psychiatrischer Anstalten um 1900 sind immer wieder „unheimlich“ genannt worden. Als Entdecker ihrer ästhetischen Qualitäten gilt der Kunsthistoriker und Arzt Hans Prinzhorn (1886 – 1933). Die Studioausstellung konzentriert sich auf das Phänomen der Entfremdung, des „Unheimlich-Werdens“ der Umwelt, das Menschen am Anfang einer Psychose oftmals erleben. An fünf Werken der Sammlung Prinzhorn (Universitätsklinikum Heidelberg) wird erläutert, wie sich dieses Erleben bildkünstlerisch niederschlägt. Eine Ausstellung des Heidelberger Sonderforschungsbereichs 1671 in Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift.
06.11.2026 — 16.02.2027 in Frankfurt am Main
Öffnungszeiten:
Fr – Mi, Feiertage 10 – 18 Uhr
Do 10 – 21 Uhr
1.1., Karfreitag, 24., 25., 31.12. geschlossen
Veranstaltungstyp: Ausstellung
Kostenpflichtig
12 €, Studierende, Auszubildende 7 €, ermäßigt 3 €, Schüler*innen 3 €, unter 6 Jahren frei, 18 € Familienticket (max. 2 Erwachsene + Kinder bis einschl. 18 Jahre), 1 € für alle jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 – 21 Uhr (ausgenommen Feiertage)
Anmeldung ist nicht erforderlich.
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