Staustufe Offenbach

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Im Zuge der Mainkanalisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurde 1901 die Offenbacher Schleuse als Nadelwehr errichtet. Dabei erfolgte die Regulierung und Stauung des Wasserpegels durch viele im Flussgrund eingesetzte parallele Einzelpfosten, sogenannte Nadeln. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Schleusenanlage 1949, nun als Walzenwerk mit vier Wehrpfeilern und einer Fußgängerbrücke wiederaufgebaut. Um dem, Anfang der 1990er-Jahre, auf dem dreifachen angewachsenen Schiffsverkehr gerecht zu werden, wurden die Schleusenkammern 1994 (Südkammer auf 12 m Breite und Nordkammer auf 13 m Breite) von 110 Meter auf 230 Meter sowie 340 Meter verlängert und die Becken auf 4 Meter vertieft. Jetzt benötigen Schiffe nur noch 20 Minuten, um durchgeschleust zu werden. In Richtung Frankfurt grüßt eine rote Windfigur als kinetisches Kunstwerk. Bemerkenswert ist die am „Neuen Bauen“ der 1920er-Jahre orientierte Architektur.

Stand: 2021

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