Der Pfingstrosengarten in Lorsch ist ein seit 2013 bestehender Lehr- und Schaugarten im Kirchgarten der Evangelische Kirchengemeinde Lorsch. In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Kulturverein sowie der Stadt Lorsch widmet er sich der Pfingstrose als Heil- und Zierpflanze. Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Klosters „Wingertsberg“ vereint der Garten gärtnerische, kulturelle und spirituelle Aspekte: von der Bedeutung der Pfingstrose im Lorscher Arzneibuch bis hin zu modernen Züchtungen aus Europa und Asien. Heute umfasst die Sammlung rund 280 Arten und Sorten von Stauden- und Strauchpäonien und gilt als bedeutende europäische Sammlung, insbesondere durch die einzigartigen Züchtungen des griechischen Malers Nassos Daphnis. Der Garten verbindet damit Natur, Geschichte und Kultur in einem symmetrisch gestalteten Ensemble rund um Kirche, Weinberg und Sandsteinkirche aus dem Jahr 1896. Der Garten ist ganzjährig zugänglich und kostet keinen Eintritt. Die Hauptblütezeit ist Mai und Juni.