Der Bau der Ölmühle wurde durch das niederadelige Geschlecht der „Herren von Dorfelden“ im Zusammenhang mit der Wasserburg in der Zeit vor 1200 veranlasst, um die Versorgung der Burgmannschaft mit Getreideerzeugnissen zu sichern. Im Jahr 1266 wurde die Mühle erstmalig urkundlich erwähnt. In den nächsten Jahrhunderten finden sich keine weiteren Aufzeichnungen zu der Mühle. Erst im Jahr 1763 taucht die Mühle in der Geschichtsschreibung wieder auf, als Georg Andreas Sommerlad als neuer Pächter eingesetzt wird. Im Jahr 1799 wurde das heutige Gebäude der Ölmühle mit einem Getreide- und Ölmahlgang erbaut. Aufgrund der einsetzenden Industrialisierung wurde der Ölmahlgang bereits um 1860 wieder stillgelegt. Im Jahr 1956 wurde schließlich auch die Getreidemühle aufgegeben und die Mühle geriet in Vergessenheit. 1980 wurde das Wasserrad an einen Generator angeschlossen und der Strom ins Netz eingespeist. 1999 wurde die Mühle durch Mühlenfreunde wieder entdeckt und mit Gründung des Fördervereins Ölmühle Niederdorfelden 2001 wurde der Verfall gestoppt und das Gebäude in Stand gesetzt.
Stand: 2026, Förderverein Ölmühle Niederdorfelden
Junkergasse 3
61138 Niederdorfelden
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