Lederwerke Spicharz

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1825 kaufte die Familie Spicharz die „Neuhütte“, eine am Mainufer gelegen Ziegelei, und richtete dort eine Gerberei ein.

Ab den 1830er Jahren von Philipp Jacob Spicharz geführt, stellte sie anfänglich handwerksmäßig besonders Lackleder her. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandelte die dritte Unternehmergeneration die Produktion zum Industriebetrieb um 1910 vernichtete ein Großbrand den älteren Teil der Fabrikanlage und das noch aus den Zeiten der Neuhütte stammende Wohnhaus, das durch einen modernen Verwaltungsbau ersetzt wurde.
Allerdings gelang es den Lederwerken, ehemals Spicharz AG, trotz neuer Produktionsanlagen nicht, wieder an die Prosperität der früheren Jahrzehnte anzuschließen. Ab 1925 entließ die Firma einen Großteil der Mitarbeiter und stellte die Produktion weitgehend ein. 1929 wurde der Betrieb geschlossen und bis auf den Verwaltungsbau abgerissen. 1953 kaufte die Bäckergenossenschaft und -innung das Gebäude und unterhielt dort bis in die 2000er Jahre Büro- und Lagerräume.

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