Landmaschinenfabrik Bautz

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Die ersten Werkshallen auf dem Gelände entstanden zwischen 1906 und 1912 für die Hanauer Kunstseidefabrik, die bis 1913 produzierte. Das Hauptgebäude mit symmetrisch gestalteter Fassade und Dreieckgiebel barg u.a. Waschraum und Kantine. Ab 1922 firmierte die „Röhrenimprägnieranstalt Gebrüder Adt“ in den Fabrikhallen, die sich entlang der Mainuferstraße anschließen. 1936 nach dem Erwerb des fast zehn Hektar großen Areals durch die 1890 in Württemberg gegründete Erntemaschinenfabrik Josef Bautz entstanden der Großteil der weiteren Hallen sowie die mit großformatigen und runden Fenstern neugestaltete Schaufassade zum Main.

Bis 1954 wurden in Großauheim 5.000 Traktoren gebaut. Seit Einstellung der Produktion 1963 werden die ehemaligen Fabrikgebäude als Lagerhallen vermietet. Die „Halle 2“ wird derzeit vom Verein Kulturzentrum Pumpstation als Diskothek betrieben.

Stand: 2006

#Lokaler Routenführer Hanau

Josef-Bautz-Straße 6
63457 Hanau

Veranstaltungen in Landmaschinenfabrik Bautz