Klärwerk Sindlingen

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Ab 1976 begann der schrittweise Neubau der ARA (Abwasser-Reinigungs-Anlage) als Ersatz für das seit 1966 betriebene Klärwerk, der 1985 vorläufi g endete. Anschließend wurde die Anlage weiter dem Stand der Technik angepasst. Auf ihrem Weg durch die ARA durchfl ießen die Abwässer nach dem Rohwasserpumpwerk nacheinander die Rechenanlage, den Sandfang, die Vorklärung, eine 1. Biologische Stufe, die Zwischenklärung, eine 2. Biologische Stufe, die Nachklärung und schließlich die Filtration, bevor sie sauber in den Main geleitet werden. Das dazugehörige Betriebsgebäude wurde 1989 nach Planung von Rolf Schmidt fertiggestellt. Die bei der Abwasserreinigung anfallenden Schlammmengen, die in der Frühzeit der Klärwerke als Dünger in der Landwirtschaft dienten, werden heute umweltschonend und kostengünstig verbrannt. Nach gut zweijähriger Bauzeit ging die Schlamm-Entwässerungs- und Verbrennungs- Anlage (SEVA) 1981 mit drei Verbrennungslinien in Betrieb, die bis 1997 um eine vierte erweitert wurden. Die bei der Verbrennung des Schlamms entstehenden Rauchgase werden zur Stromerzeugung genutzt, die zu etwa 45 % den Eigenbedarf der Sindlinger Anlage deckt.

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