Berliner Platz in Rüsselsheim © Stadtarchiv RüsselsheimGeschichts- und Zukunftswerkstätten zu Gemeinschaftsbauten und öffentlichem Raum
Das heutige Rüsselsheim ist ein Produkt der Nachkriegszeit – in Architektur und Stadtplanung. Für drei unterschiedliche Bauphasen zwischen 1945 und 1970 stehen repräsentativ drei Plätze: Der Böllenseeplatz entstand während des Wiederaufbaus der zerstörten Stadt, der Berliner Platz ist das Herzstück des ersten Großwohnprojektes Ende der 1950er Jahre und der Landungsplatz entstand im Rahmen der Innenstadtgestaltung Anfang der 1970er Jahre.
Wie nahmen die Menschen diese gebauten Visionen war? Was ist heute daraus geworden? Und welche Wünsche haben die Bewohner*innen an ihr Quartier? An den drei Standorten finden jeweils eine Geschichts- und eine Zukunftswerkstatt statt. Bewohner*innen sind eingeladen, ihre Erinnerungen und Geschichten einzubringen, individuelle und kollektive Erfahrungen werden dokumentiert. Auf Grundlage der historischen Erkenntnisse werden aktuelle Herausforderungen diskutiert. Die Teilnehmenden entwickeln Visionen für die zukünftige Nutzung ihrer Quartiere und Räume. Dabei kommen Bewohne*rinnen, Gewerbetreibende, Verwaltung, Stadtplanung und Eigentümer in den Austausch.
Ein Projekt von: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
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