Industriekultur Junior

© Alexander Paul Englert

Industriekultur Junior

© Alexander Paul Englert

Zusammen mit unseren Workshopanbieter*innen konzipieren wir kreative, spannende und lehrreiche Bildungsangebote außerhalb des Schulkontextes für junge Menschen bis 27 Jahre und bündeln diese für alle Interessierten auf dieser Plattform. Hier kann sich über die Ferien- und Freizeitangebote des Projektes "Route der Industriekultur Junior" informiert und die Angebote gebucht werden. Durch die Förderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Bereich Kulturelle Bildung ist dieses Angebot für alle Teilnehmenden kostenfrei buch- und nutzbar.

Hier findest du alle Angebote und Informationen zum diesjährigen Programm. Unter "Aktuell buchbare Workshops" sind alle zur Zeit buchbaren Angebote und die Kontaktinformationen zu den Anbietenden aufgeführt. Die "Übersicht aller Veranstaltungen in 2026" listet alle Angebote aus diesem Jahr auf, auch die bereits gelaufenen. Die Übersicht soll zum Einen die Bandbreite der Angebote aufzeigen, zum Anderen aber auch Inspiration bieten. Vielleicht ist ja etwas dabei, das du verpasst hast und dir für das kommende Jahr wieder wünschst? Die zahlreichen Akteur*innen aus der Rhein-Main-Region sind jedenfalls voller Tatendrang, Kindern und Jugendlichen spannende Workshops und Einblicke zu ermöglichen und freuen sich auf die Nachfrage zu ihren Angeboten.

Das Juniorprogramm bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Industriekultur auf angewandte, spielerische und lehrreiche Weise zu erleben. Es umfasst kreative Workshops, Führungen an Orten der Industriekultur sowie mehrtägige Veranstaltungen, bei denen sich junge Menschen intensiv mit verschiedenen Themenschwerpunkten auseinandersetzen. Diese Schwerpunkte umfassen unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Künste und Gestaltung, Arbeitswelten sowie Produktion und Konsum. Die Route der Industriekultur Junior zeichnet sich durch interdisziplinäre Ansätze aus, die es ermöglichen, neue Perspektiven auf diese Themen zu entdecken und sie mit allen Sinnen zu erfassen. Begleitmaterialien unterstützen die Teilnehmer*innen dabei, die Inhalte zu vertiefen.

Wir danken den engagierten Veranstalter*innen vor Ort und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur herzlich für ihre Unterstützung. Kulturelle Bildung ist eine Querschnittsaufgabe, die bei allen Projekten und Veranstaltungen der KulturRegion FrankfurtRheinMain eine wichtige Rolle spielt. Wir bündeln diese Angebote unter dem Label „KulturLabor“. So finden sich auf dieser Seite auch Angebote, die gemeinsam mit den Schwesterprojekten „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit“, „Museen und Sonderausstellungen“ sowie „Starke Stücke“ umgesetzt werden.

Dr. Jennifer John
Geschäftsführerin KulturRegion FrankfurtRheinMain

- das Programm richtet sich an Gruppen aller Art, sofern diese nicht im Schulkontext anfragen
- durch die Förderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Bereich Kulturelle Bildung sind alle Programmpunkte kostenfrei nutzbar. Dieser Ansatz gilt dem Grundgedanken, dass alle jungen Menschen, die Lust auf gemeinsame Bildung haben, diese unabhängig vom familiären Finanzrahmen gleichberechtigt sollten nutzen können
- die Angebote sind nur begrenzt verfügbar
- die Anmeldung zu einem Angebot ist verbindlich. Vor allem vor dem Hintergrund der begrenzten Verfügbarkeit der Plätze und der Fairness gegenüber Anbietenden und anderen Interessierten wird ausdrücklich darum gebeten, bei Nicht-Teilnahme möglichst frühzeitig abzusagen
- bei der Konzipierung der Angebote ist uns das Thema "gleichberechtigte Nutzbarkeit" wichtig. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Gruppe oder Einzelpersonen besondere Anforderungen an die Teilnahme einer Veranstaltung haben. In diesem Fall möchten wir gemeinsam individuelle Lösungen erarbeiten
- die Teilnahme an den Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr. Jede Haftung von Seiten der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH wird und ist ausgeschlossen. Es gelten die örtlichen Sicherheitsbestimmungen. Änderungen vorbehalten.

Hinweis für Veranstalter*innen:
Wir bitten Sie, im Rahmen Ihrer Veranstaltungen auf die Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) sowie die Unterstützung durch die KulturRegion mittels Abbildung beider Logos und dieses Satzes hinzuweisen: „Das Angebot ist Teil des Projekts „Route der Industriekultur Junior“ der gemeinnützigen KulturRegion FrankfurtRheinMain. Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Bereich Kulturelle Bildung.“
Das Logo des Ministeriums können Sie hier herunterladen.
Und hier finden Sie das Logo der KulturRegion zum Download.
Falls Sie die Logos in einem anderen Format brauchen, wenden Sie sich bitte an uns.


Kontakt zur Projektleitung:
Karolin Mai
rdik-junior@krfrm.de, 069 2577-1710

Aktuell buchbare Workshops

Angebote am Wochenende/Weitere Termine

Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Bereich Kulturelle Bildung.

Inhalte, Zielgruppen und Formate

Die Vermittlung der Inhalte erfolgt durch kreative und interdisziplinäre Ansätze der Kulturellen Bildung, wobei die Alltagserfahrung der Kinder und Jugendlichen sowie ihr persönlicher Bezug zur eigenen Biographie im Mittelpunkt stehen sollen. Dabei wird das unmittelbar Erfahrbare in Beziehung zu gesellschaftlichen, technischen, wissenschaftlichen und anderen Hintergründen gesetzt. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, für die abwechslungsreiche Veranstaltungen in verschiedenen Formaten angeboten werden, sowohl als Tagesveranstaltungen als auch mehrtägige Angebote. Diese Bildungsmöglichkeiten sind kostenfrei oder kostengünstig, dank der Unterstützung des HMWK.

Bauten geben Auskunft über Baustile und Lebensweisen vorhergehender Generationen. Vermittelt wird der ständige Wandel der von Menschen gebauten und genutzten Umwelt: Die Architektur von Gebäuden und Ensembles, Städtebau und Ortsplanung sowie die Kunst am Bau. Der Erhalt und die nachhaltige Umnutzung von Zeugnissen der Industriekultur sind ebenso Thema wie die Frage nach ihrem Entstehungsprozess mitsamt den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen.

Gesellschaftlichen Transformationen, wie die Industrialisierung sind selbstverständlicher Gegenstand aller Künste - Theater, Bildende und Angewandte Kunst, Tanz, Musik, Literatur, Architektur, Film und Fotografie. Ferner beschäftigen sich zeitgenössische Künstler*innen aller Sparten mit arbeitsweltlichen Prozessen und reflektieren über industriekulturelle Themen, wie Nachhaltigkeit, Produktion und Konsum, Technik und Wissenschaft.

Nachhaltigkeit als wichtiger Aspekt des Wirtschaftens gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nicht nur werden Produktions- und Anbauprozesse hinterfragt, sondern auch das eigene Verhalten überdacht. Upcycling statt Wegwerfgesellschaft lautet daher ein Schwerpunkt vieler Workshops der Route der Industriekultur Junior.

Werksführungen bieten den Kindern und Jugendlichen einen authentischen Blick hinter die Kulissen produzierender Unternehmen. Produktionsprozesse und Produkte werden so ganz anschaulich erklärt. Zugleich werden auch Aspekte des Konsums erläutert und was all dies mit der eigenen Alltagswelt, dem eigenen Konsumverhalten zu tun hat.

Technik und Wissenschaften sind die Grundlage für viele gesellschaftliche Entwicklungen und spielen für die Industriekultur eine große Bedeutung. Die Angebote der Route der Industriekultur Junior fördern anwendungsnah das wissenschaftliche und technische Denken und Handeln.

Seit der Industrialisierung verändert sich die Arbeitswelt mit beschleunigtem Tempo. Heute vor allem durch den Einsatz neuer Technologien und die Globalisierung. So ist es absehbar, dass die Arbeitswelt der Zukunft anders sein wird als die der Gegenwart. Das der Wandel der Arbeitswelt allerdings nicht allein ein Merkmal moderner Gesellschaften ist, dass thematisieren viele Veranstaltungen der Route der Industriekultur Junior. Berufsbilder werden vorgestellt und ihr Wandel erläutert.

Mit dem Junior-Programm können Kinder und Jugendliche Industriekultur auf angewandte, spielerische und lehrreiche Art erleben. Kreative Workshops und Führungen an Orten der Industriekultur sind ebenso Teil der Angebote wie mehrtägige Veranstaltungen, in denen sich Kinder und Jugendliche intensiv mit den Themenschwerpunkten Baukultur, Nachhaltigkeit, Künste und Gestaltung, Arbeitswelten oder Produktion und Konsum auseinandersetzen.

© Alexander Paul Englert