Ehemaliger Dyckerhoff Steinbruch, Foto: KulturRegion FrankfurtRheinMain

Ehemaliger Dyckerhoff Steinbruch

#Main-Taunus-Kreis

Route der Industriekultur Rhein-Main

In einer der wenigen Kalksteinadern des Rhein Main Gebietes, westlich von Flörsheim, wurde bereits seit der Römerzeit Kalkstein abgebaut, um Kalk herzustellen. Hiervon zeugen unter anderem historische, aus Bruchsteinen und Ziegeln gemauerte Kalkbrennöfen aus dem 18. Jahrhundert, die im Zuge der Verwirklichung des Regionalparks zugänglich gemacht wurden. Eine Dachkonstruktion aus Stahl und Glas schützt das Denkmal, ein Stahlsteg über den ehemaligen Öfen ermöglicht interessante Einblicke (Architekten Hytrek, Thomas, Weyell + Weyell). Weiter Richtung Norden führte eine nicht mehr erhaltene Gleistrasse zur Verladestation des Steinbruchs, wo der Kalkstein über ein Förderband nach oben transportiert, in Eisenbahnwaggons verladen und zur Zementherstellung ins Werk Dyckerhoff nach Wiesbaden-Amöneburg verschickt wurde. Der ehemalige Steinbruch hat sich mit Grundwasser zum so genannten „Dyckerhoff-See“ aufgefüllt, die ehemals karge Landschaft hat sich rekultiviert, so dass Flora, Fauna und die Farbe des klaren Wassers beim Besucher einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen.

Stand: 2015

#Lokaler Routenführer Hessischer Unterer Main

#Lokaler Routenführer Main-Taunus-Kreis

Adresse / Koordinaten
Westlich von Flörsheim am Main, nördlich der L 3028, 65439 Flörsheim am Main, Deutschland

(Lat: 50.000957 | Long: 8.403155)

Projektbezug
Route der Industriekultur Rhein-Main
Kategorie
Anlagen der Ver- und Entsorgung/technische Infrastruktur