Newsletter Museen & Sonderausstellungen Januar & Februar 2026

Frankfurt am Main, 21. Januar 2026
www.krfrm.de
Liebe Freund*innen der Museen & Sonderausstellungen,

in frischem Design präsentieren wir Ihnen die Museen und Ausstellungshäuser der KulturRegion! Die 17. Ausgabe unseres Museumsmagazins erscheint in neuem Look: modern, kontrastreich, übersichtlich. Mit Texten, Bildern und Serviceteil informieren wir über die Ausstellungen der über 100 teilnehmenden Häuser im Jahr 2026. Nutzen Sie auch die Kalenderübersicht auf unserem Onlineauftritt www.krfrm.de. Dort finden Sie viele weitere Angebote, etwa aus dem Museum der Stadt Eschborn oder dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus Kelsterbach.

Die Vielfalt der Ausstellungen in der Rhein-Main-Region ist groß und reicht von Heimatmuseen über naturkundliche Sammlungen bis zu international renommierten Kunstorten. Neu im Magazin und im Onlineauftritt sind das Museum Jüdischer Geschichte & Kultur Aschaffenburg, der Jugendstilverein Bad Nauheim, das Museum Bischofsheim, das Büchnerhaus Riedstadt, die Museen Mörfelden und Walldorf, das Heimatmuseum Friedrichsdorf-Seulberg sowie der Open Space der Crespo Foundation in Frankfurt. Wieder dabei sind u.a. das Territorialmuseum Babenhausen, die Galerie Artlantis und das Römerkastell Saalburg in Bad Homburg v.d.H., das Dommuseum Frankfurt, das Philipp-Reis-Haus in Friedrichsdorf oder der Nassauische Kunstverein und das sam – Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden.

Freuen Sie sich auf die „Biennale am Main“, „50 Jahre Kunsthalle Jesuitenkirche“ und „50 Jahre Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim“! Ein Höhepunkt sind die Beiträge zur „World Design Capital 2026“ etwa im Jüdischen Museum und im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt oder im Stadtmuseum Haus zum Löwen in Neu-Isenburg. 

Ihre Entdeckungsreise durch unsere Museen im Jahr 2026 beginnt hier – wir freuen uns auf viele neugierige Besucher*innen!

Ihr Team von

Museen & Sonderausstellungen
Ausstellungen Januar & Februar 2026
Friedrichsdorf: 25. Januar bis 1. August 2026
Zucker - vom Luxusgut zum Alltagsgenuss
im Heimatmuseum Seulberg

Die Sonderausstellung zeigt die faszinierende Geschichte des Zuckers — von der Kostbarkeit für wenige bis zum täglichen Begleiter in jeder Küche. Sie beleuchtet seine koloniale Vergangenheit, den weltweiten Handel und die dunkle Seite der Sklavenarbeit, die den süßen Erfolg erst möglich machte. Anhand der einzigartigen Sammlung einer Zuckersammlerin werden Zuckerhut, Würfel, Verpackungen und Reklameobjekte lebendig. Sie erzählen von Geschmack, Arbeit, Mode und Technik. Eine Ausstellung mit Tiefgang — über ein Produkt, das süß schmeckt, aber bittere Wurzeln hat.
 

Ort: Heimatmuseum Seulberg, Alt Seulberg 46, Friedrichsdorf
Informationen: 06172 7313100, museen@friedrichsdorf.de, www.friedrichsdorf.de 
Wie werden aus Zuckerrohr und -rübe Hut und Würfel © Heimatmuseum Seulberg
 
Eschborn: 27. Januar bis 22. März 2026
#kaewwern100

im Museum der Stadt Eschborn 

Die Story seit 1926 – Ein Jahrhundert mit Gemeinschaft, Brauchtum und prägenden Momenten. Der Fastnachtsverein „Eschborner Käwwern“ wird hundert Jahre jung. Aus diesem Anlass wird eine große Ausstellung im Museum der Stadt Eschborn die traditionsreiche Geschichte dieses Vereins darstellen. Dazu wird mit Fotos, historischen Uniformen und Kostümen, Orden, Pokalen, Festschriften, Requisiten, Bühnendeko und vielem mehr gezeigt, was sich über die Zeit verändert und entwickelt hat.

Ort: Museum der Stadt Eschborn, Eschenplatz 1, Eschborn 
Informationen: 06196 490230, p.lingens@eschborn.de, www.eschborn.de 
© Museum der Stadt Eschborn
 
Anna Schimkat, @„ZiMMT, Leipzig“ © Nina Buttendorf
Wiesbaden: 29. Januar bis 23. März 2026
„Vater Rhein“
im Kunstverein Bellevue-Saal

Im Rahmen Ihres Stipendiums entwickelt Anna Schimkat eine Klanginstallation, die sich mit dem Rhein als kulturellem Erinnerungsort und mythisch aufgeladenem Symbolraum Europas auseinandersetzt. Im Bellevue-Saal soll ein Ort entstehen, der Klang, Raum und Erinnerung miteinander verwebt. Die Installation verknüpft historische und literarische Narrative mit aufgenommenen Klängen entlang des Flusses zu einer vielschichtigen akustischen und visuellen Topografie.

Ort: Kunstverein Bellevue-Saal, Wilhelmstraße 32, Wiesbaden
Informationen: 0611 313839, vorstand@kunstverein-belleue-saal.de, www.kunstverein-bellevue-saal.de
Ludwig Plaueln Bachstraße aus dem Fenster gesehen, Offenbach 1941, 100cm x 100cm, Öl auf Jute
© Haus der Stadtgeschichte
Offenbach am Main: 30. Januar bis 10. Mai 2026
100 Jahre BOK Bund Offenbacher Künstler e. V. „WAS WAR“
im Haus der Stadtgeschichte Offenbach 

Zur Feier dieses großen Jubiläums lädt die Stadt Offenbach zu drei Ausstellungen im Haus der Stadtgeschichte ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Stadtarchiv, private und interne Schriften und Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung den Fragen nach: Welche Orte waren wichtig? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte er sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium?

Ort: Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main, Herrnstraße 61, Offenbach am Main 
Informationen: 069 80652446, haus-der-stadtgeschichte@offenbach.de, www.haus-der-stadtgeschichte.de
 Abend in Balatonelle © Sylvia Czeskleba-Stürzenberger 
Maintal: 31. Januar bis 22. Februar 2026
Meine Erinnerungen an Ungarn und ...
im Historischen Rathaus Hochstadt

Die Ausstellung zeigt Gemälde von Sylvia Czeskleba-Stürzenberger in Aquarell und Acryl. Alle geben die Landschaft um den Balaton, das Leben der Menschen auf dem Land sowie Tierdarstellungen wieder. Die Bilder der Künstlerin beruhen auf Motiven, die sie mit eigenen Augen sah und die sie wegen ihrer friedlichen, einfachen und romantischen Stimmung faszinierten. Diese Atmosphäre, geprägt vom immer wechselnden Licht des Balaton-Sees, der weichen Landschaft und den kleinen, alten Bauernhäusern im Süden, möchte sie den Besucher*innen vermitteln. Eine kleine Bildauswahl präsentiert italienische und griechische Ansichten. Vernissage am 30. Januar.
 

Ort: Historisches Rathaus Hochstadt, Am Rathaus 1, Maintal
Informationen: 06181 400721, kultur@maintal.de, www.maintal.de/kultur 
On High Seas, 2022, Wolle, Seide auf Baumwolle, 394 x 307 cm © Jan Kath
Frankfurt am Main: 7. Februar bis 24. Mai 2026
Wolle. Seide. Widerstand.

im Museum Angewandte Kunst 

Der Teppich als Bodenbelag oder Wandbehang dient traditioneller Weise den Lebenswelten und Wohnbereichen unterschiedlicher Kulturen. Doch ist es gerade der im Alltäglichen verortete, textile Ausstattungsgegenstand, der internationale Künstler*innen in gestalterischer Freiheit heute veranlasst, den Teppich als ikonisches Ausdrucksmittel ihrer dezidierten Kritik im Kunstraum einzusetzen. (Angewandte) Kunst als Widerstandsform — in diesem Sinn versammelt die Sonderausstellung „Wolle. Seide. Widerstand.“ Teppiche zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit den unterschiedlichen Facetten von Widerstand auseinandersetzen.

Ort: Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main 
Informationen: 069 212-75339, info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de, www.museumangewandtekunst.de
Frankfurt am Main: 12. Februar bis 10. Mai 2026
Thomas Bayrle. Fröhlich Sein!
in der Schirn Kunsthalle Frankfurt Bockenheim

Die SCHIRN präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers. Das Zentrum der Ausstellung bilden Werke aus den letzten 15 Jahren, ergänzt durch Arbeiten aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die den innovativen Grundstein seiner charakteristischen „Superformen“ gelegt haben. Das umfassende Werk von Thomas Bayrle handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-) Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Die Ausstellung geht mit dem Industriegebäude der Dondorf Druckerei einen Dialog ein und gibt einen Rückblick auf 60 Jahre Thomas Bayrle.

Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt Bockenheim, Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main
Informationen: 069 2998820, welcome@schirn.de, www.schirn.de

Hofheim am Taunus: 15. Februar bis 12. Juni 2026
Jahreskunstausstellung 2026: Kinder, Kinder ... 
in der Kunstsammlung Landratsamt 

Über Kindheit und Jugend, diese hochaufgeladene Zeit. Die Ausstellung erzählt von Spiel, Sport, Gemeinschaft, Alleinsein, dem Charme des Andersseins. Kinder aus aller Welt, motivisch im Kontext einer Suche nach Identität und Zusammenspiel in Familie und Gesellschaft. Dem Werden und Wachsen der Jugend gebührt künstlerisch mehr Wahrnehmung, denn die Kindheit spielt eine gewichtige Rolle bei der Ausgestaltung des herausfordernden kosmopolitischen Zusammenlebens und dem Weltverständnis. Malerei, Plastik, Objekte, Zeichnung, Fotografie und Installation.
 

Ort: Kunstsammlung Landratsamt, Am Kreishaus 1-5, Hofheim am Taunus
Informationen: 06192 2012536, kultur@mtk.org, www.mtk.org/Kunstsammlung
Jörg Sein, Punk, Eiche Leder, 1989
© Andreas J. Etter
 
...nur noch kurz zu sehen:
Einblick in die Stadtlabor-Ausstellung „Alle Tage Wohnungsfrage“ © HMF, As Özdemir
Frankfurt am Main: bis 1. Februar 2026
Alle Tage Wohnungsfrage. Vom Privatisieren, Sanieren und Protestieren
im Historischen Museum Frankfurt

Das Bauen von Wohnungen soll der Allgemeinheit zu Gute kommen. Dieser Ansatz prägte Frankfurt lange Zeit. Seit der Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes 1990 verliert die Stadt jedoch preisgünstige Wohnungen und privatisiert vormals öffentliche Bestände. Die Ausstellung im Stadtlabor untersucht, wie sich Privatisierung und Sanierung auf Bewohner*innen auswirken und welche Rolle Proteste spielen. Expert*innen aus Wissenschaft, Stadtplanung und Politik erläutern stadtpolitische Veränderungen der letzten 40 Jahre.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, Frankfurt am Main

Informationen: 069 21235599, info@historisches-museum-frankfurt.de, www.historisches-museum-frankfurt.de 

Die Draisine bildet den Auftakt der Ausstellung © HMF, Stefanie Kösling
Frankfurt am Main: bis 1. Februar 2026
Bewegung! Frankfurt und die Mobilität
im Historischen Museum Frankfurt

Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Mobilität als Ausdruck von Beweglichkeit und setzt sie in Bezug zu Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und seine Verbindung zur Stadt und zur Gesellschaft. Ist Frankfurt auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen, sicheren, gesunden und zugleich lebendigen Stadt, die alle Bedürfnisse berücksichtigt? Die Besucher*innen werden eingeladen, subjektive Erfahrungen mit gesellschaftlichen Perspektiven zu verbinden.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, Frankfurt am Main

Informationen: 069 21235599, info@historisches-museum-frankfurt.de, www.historisches-museum-frankfurt.de 

Aschaffenburg: bis 22. Februar 2026
Der Menschenmaler. Bilder von Johannes Grützke
in der Kunsthalle Jesuitenkirche

Mit „Johannes Grützke. Der Menschenmaler“ präsentiert die Kunsthalle Jesuitenkirche erstmals in der Region eine umfassende Ausstellung zum Werk des Berliner Künstlers (1937 – 2017). Mehr als 50 Arbeiten bieten einen vielschichtigen Einblick in das Schaffen eines der eigenwilligsten Vertreter der figurativen Malerei in der deutschen Nachkriegskunst. Grützkes kraftvolle Bildsprache, geprägt von intellektueller Schärfe und subversivem Humor, stellt den Menschen konsequent ins Zentrum. Über ein halbes Jahrhundert hinweg entstand ein unverwechselbares OEuvre, das mit scharfem Blick Rollenbilder, Maskeraden und gesellschaftliche Absurditäten seziert.

Ort: Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 26, Aschaffenburg
Informationen: 06021 38674500,
 kasse.csm-kh@museen-aschaffenburg.dewww.museen-aschaffenburg.de

Aktuelles aus der KulturRegion
„Starke Stücke“-Festival
20. Februar bis 3. März 2026


Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. 23 internationale Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. 

Termine, Spielorte, Kartenverkauf: www.starke-stuecke.net
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