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Liebe Freund*innen der Museen & Sonderausstellungen,
wenn die Tage wieder heller werden, eröffnen die Museen der Region im Februar und März neue Perspektiven auf Natur, Zeit und Gesellschaft. Zwischen Malerei, Fotografie und Film entfalten sich Ausstellungen, die zum genauen Hinsehen und Weiterdenken einladen.
Das Stadtmuseum Hofheim am Taunus widmet sich dem visionären Werk von Friedensreich Hundertwasser und seinem leidenschaftlichen Einsatz für eine Kunst im Einklang mit der Umwelt, während in der Kunststiftung DZ Bank die Ausstellung „n+1. Mehr als ein Bild“ die Grenzen der Fotografie hinterfragt und der Nassauische Kunstverein Wiesbaden mit „Bewegte Ordnung“ Arbeiten von Barbara Proschak zeigt, die sich mit Körperlichkeit und Material auseinandersetzen.
Technik- und Spielbegeisterte kommen im Museum Schlosspark Bad Kreuznach auf ihre Kosten, wo den legendären Anker-Bausteinen eine Sonderausstellung gewidmet wird. In Aschaffenburg setzen gleich zwei Häuser Akzente: Das Kirchnerhaus Museum Aschaffenburg beleuchtet Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit, während der KunstLANDing zeitgenössische fotografische Positionen bündelt.
Mit „Porzellan-Laden“ im Museum Reinheim, „Der persönliche Blick“ im Kunsthaus Taunusstein sowie „W.I.M. Im Lauf der Zeit“ im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum spannt sich der Bogen von kunsthandwerklicher Tradition über individuelle Perspektiven bis zur Filmgeschichte.
Entdecken Sie die Ausstellungen im Februar und März und starten Sie mit inspirierenden Museumsbesuchen in den Frühling.
Ihr Team von
Museen & Sonderausstellungen
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Ausstellungen Februar & März 2026
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Hofheim am Taunus: 22. Februar bis 7. Juni 2026
Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) - Friedensvertrag mit der Natur
im Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Das Werk von Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt (1928–2000) ist bekannt für seine leuchtenden Farben, runden Bauformen, ungleichen Fenster, bunten Keramiksäulen und begrünten Dachflächen. In der charakteristischen Farb- und Formsprache des Künstlers zeigt sich seine Botschaft von einem Leben im Einklang mit der Natur. Zusammen mit dem Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche, bildet diese den Kernpunkt seiner Kunst. Im Fokus der Ausstellung steht Hundertwassers frühes ökologisches Engagement. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft Hamburg statt.
Ort: Stadtmuseum Hofheim am Taunus, Burgstraße 11, Hofheim am Taunus
Informationen: 06192 202540, stadtmuseum@hofheim.de, stadtmuseum.hofheim.de
Friedensreich Hundertwasser, Das Recht auf Schöpfung, 1987, japanischer Farbholzschnitt
© Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg e.V.
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David Hockney, Sunday Morning Nov 28th 1982, Mayflower Hotel N.Y. #5, 1982 © David Hockney
Frankfurt am Main: 25. Februar bis 23. Mai 2026
n+1. Mehr als ein Bild
in der Kunststiftung DZ Bank
Im Frühjahr 2026 wird Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste zusammen mit Christina Leber, künstlerische Leiterin der Kunststiftung DZ BANK im Rahmen eines Master-Seminars für Studierende des M. A. Photography Studies and Research eine Ausstellung entwickeln. Über den Verlauf des Winters beschäftigen sich die Studierenden mit dem einzelnen Bild „+1“ im Gegensatz zu einer unüberschaubaren und ungeordneten Fülle von Bildern. Dabei ergibt sich ein breites Spektrum unterschiedlicher Möglichkeiten, wie Kunstwerke in Beziehung zueinander gesetzt werden können. Ob formal als Bildpaar, Serie, Zyklus oder Cluster sowie inhaltlich in Form von verwandten Themen oder auch Gegensätzen.
Ort: Kunststiftung DZ Bank, Platz der Republik, Frankfurt am Main
Informationen: 069 768058800, info@kunststiftungdzbank.de, www.kunststiftungdzbank.de
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Wiesbaden: 27. Februar bis 28. Juni 2026
Barbara Proschak - Bewegte Ordnung. Vom Bedürfnis der Motive.
im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden
Barbara Proschaks fotografisch-performative Praxis basiert auf Methoden des Sammelns, Archivierens und Ordnens. In ihrer Arbeit setzt sie sich auf subtile Weise mit Themen wie Körperlichkeit und Materialität auseinander.
Ort: Nassauischer Kunstverein, Wilhelmstraße 15, Wiesbaden
Informationen: 0611 301136, info@kunstverein-wiesbaden.de, www.kunstverein-wiesbaden.de
Barbara Proschak, In_let#2, 2025 (Detail)
© Barbara Proschak
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Set von Anker-Bausteinen © Museum Schlosspark / Walter P. Lhotzky
Bad Kreuznach: 1. März bis 9. August 2026
Steine, die Geschichte schreiben - Die Welt der Anker-Bausteine
im Museum Schlosspark Bad Kreuznach
Die Sonderausstellung lädt ein in die faszinierende Welt der Anker-Steinbaukästen — ein Spielzeugklassiker, der seit über 140 Jahren Menschen begeistert. Erzählt wird die faszinierende Geschichte der Spielsteine und Baukästen. Das außergewöhnlichen Marketingtalent von Friedrich Adolf Richter (1846 – 1910) machte sie weltberühmt. Gezeigt werden seltene Originalbausätze, historische Werbematerialien und detailreiche Modellbauten. Die Schau beleuchtet die Verbindung von Spiel, Technik und Architektur und erzählt gleichzeitig von einer frühen Form moderner Markenbildung, die bis heute wirkt.
Ort: Museum Schlosspark Bad Kreuznach, Dessauerstraße 51, Bad Kreuznach
Informationen: 0671 8880910041, museum-schlosspark-kasse@bad-kreuznach.de, www.bad-kreuznach.de/museum-schlosspark
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Neu Welt in 360°, Fotografie, Drohnenaufnahme, 2025 © Hans-Walter Schewe
Neu-Isenburg: 5. März bis 31. Mai 2026
Draufsichten
im Stadtmuseum „Haus zum Löwen“
Stadtfotograf Hans-Walter Schewe präsentiert seine eigene Sicht auf die Dinge: Draufsichten, auch als „Vogelperspektive“ bekannt, sind Ansichten von oben, die oft in Architektur und Stadtplanung verwendet werden, um einen umfassenden Überblick über ein Gebiet oder ein Gebäude zu erhalten. Ein Jahr lang dokumentierte der Stadtfotograf mit seiner Drohne das Geschehen seiner Heimatstadt. Eine Veranstaltung des FFK Neu-Isenburg in Kooperation mit dem Stadtmuseum Haus zum Löwen.
Ort: Stadtmuseum „Haus zum Löwen“, Löwengasse 24, Neu-Isenburg
Informationen: 06102 5609194, christian.kunz@stadt-neu-isenburg.de, www.haus-zum-loewen.de
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Aschaffenburg: 7. März bis 14. Juni 2026
BLICK.FANG.MODERNE Menschenbilder zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit
im Kirchnerhaus Museum Aschaffenburg
Von der Jahrhundertwende um 1900 bis in die späten 1920er-Jahre wandelte sich das Menschenbild in den Künsten grundlegend. Kunstschaffende wie Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel suchten nach existenzieller Wahrheit in expressiven Formen, während Christian Schad oder Otto Dix ihre Mitmenschen mit scharfer Nüchternheit „neusachlich“ porträtierten. Zwischen subjektivem Ausdruck und präziser Analyse entstand ein vielfältiges Spektrum an Bildnissen, das innere Spannungen wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar macht. Gezeigt werden Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken einer Privatsammlung.
Ort: Kirchnerhaus Museum Aschaffenburg, Ludwigstraße 19, Aschaffenburg
Informationen: 06021 5809250, info@kirchnerhaus.de, www.kirchnerhaus.de
Christian Schad, Clelia, 1921, Lithografie, Privatbesitz
© Privatsammlung Unterfranken / Foto: Jessica Eschenbach
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Aschaffenburg: 8. März bis 26. April 2026
HIER. FOTOGRAFIE.
im KunstLANDing
Franziska Lux, Thomas Göttemann, Stefan Gregor, Jürgen Spachmann, Michael Uecke, Rainer Wohlfahrt: Der neue Kunstverein Aschaffenburg präsentiert international oder national relevante Gegenwartskunst, richtet aber auch seinen Fokus auf Künstler*innen der Region. Die Reihe HIER wirft einen konzentrierten Blick auf sechs Fotograf*innen, die neben ihrer Qualität die Verortung im Rhein-Main-Gebiet eint. Die Ausstellung bildet ein Kunstforum für Kunst-Betrachtende und -Schaffende im lebendigen Diskurs.
Ort: Neuer Kunstverein Aschaffenburg im KunstLANDing, Landingstraße 18, Aschaffenburg
Informationen: 06021 299278, info@kunstlanding.de, www.kunstlanding.de
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Alles aus Porzellan... © Museum Reinheim
Reinheim: 8. März bis 28. Juni 2026
Porzellan-Laden
im Museum Reinheim
Eine Sammlung von Porzellan-Medaillen aus Meissen gab den Anstoß. Wir schauen im Haus auf das Porzellan, wollen wissen, wo es herkommt, wozu es benutzt wird. Fündig werden wir in Küche und Keller, in der guten Stube und im Kinderzimmer. Der Apotheker nutzt es, wie der Elektriker. Wir schauen auf die Zentren der Porzellanherstellung — in Deutschland und in China. Elefanten sind vom Besuch ausgeschlossen.
Ort: Museum Reinheim, Kirchstraße 41, Reinheim
Informationen: 06162 2014, gerd.proll@museum-reinheim.de, toepelmann@museum-reinheim.de, www.museum-reinheim.de
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DANCE (day and night), 2019, Mischtechnik aufOrientteppic, 297 x 506 cm © Holger Schmidhuber
Taunusstein: 8. März bis 15. November 2026
Der persönliche Blick
im Kunsthaus Taunusstein
Unter dem Titel „Der persönliche Blick“ steht die Sammlung Haas van Gemmern 2026 im Zentrum der „Biennale am Main“. Ausgewählte Künstler*innen aus der Region treten in Dialog mit Arbeiten aus der Sammlung – so eröffnen sich völlig neue Perspektiven und Wahrnehmungsräume. „Schau“-Plätze sind neben dem KUNSTHAUS TAUNUSSTEIN, das die Ausstellung über das Jahr zeigt, das Kunstforum Mainturm in Flörsheim als Initiator der Biennale am Main und dieser Ausstellung sowie das Kunstforum Seligenstadt e. V. und die Ateliergemeinschaft Wäscherei in Offenbach. Aufgrund des räumlichen Zuschnitts werden in Taunusstein vor allem großformatige Werke der Sammlung mit kräftigen, farb-expressivem Charakter gezeigt, denen ebenso starke sowie auch eher zarte Arbeiten an der Wand und am Boden gegenüberstehen. Im Kunstforum Mainturm in Flörsheim gibt es einen Schwerpunkt mit Skulpturen verschiedener Materialien sowie abstrakten Papierarbeiten und hyperrealistischen Arcyl-Bildern. Im Kunstforum Seligenstadt e. V. ist die sammlungsbegründende Leinwand von Rolf Behm sowie ein repräsentativer malerischer und skulpturaler Querschnitt durch die Sammlung zu sehen, gepaart mit entweder den Duktus aufgreifenden oder auch sich entgegenstellenden Arbeiten. Die Ateliergemeinschaft Offenbach setzt sowohl installative als auch performative Höhepunkte über den Ausstellungszeitraum in allen beteiligten Häusern.
Ort: Kunsthaus Taunusstein, Hauptstraße 1, Taunusstein
Informationen: info@kunsthaus-taunusstein.de, www.kunsthaus-taunusstein.de
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Harry Dean Stanton, Claire Denis, Wim Wenders, Robby Müller und weitere Crew-Mitglieder bei den Dreh- arbeiten zu „Paris, Texas“ von Wim Wenders © 1984 Road Movies Filmproduktion – Argos Films. Foto: Robin Holland. Courtesy of Wim Wenders Stiftung – Argos Films
Frankfurt am Main: 11. März bis 18. Oktober 2026
W.I.M. Im Lauf der Zeit
im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Wim Wenders gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Weltkinos der Gegenwart. Seine Spielfilme „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“ gehören zum internationalen Film-Kanon, ebenso seine innovativen Dokumentarfilme „Pina“, „Buena Vista Social Club“ und „Das Salz der Erde“. Sein international erfolgreichster Film, „Perfect Days“, war 2024 für einen Oscar® nominiert. Die Ausstellung widmet sich seinem Leben und Werk und zeigt zahlreiche Exponate wie Drehbücher, Fotos, Requisiten und Kostüme. Als Highlights spricht Wenders den Audioguide ein und gestaltet eine immersive Installation, die in seine Bildwelten eintauchen lässt.
Eine Ausstellung des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle, Bonn, der Wim Wenders Stiftung und mit freundlicher Unterstützung von Wenders Images und Road Movies.
Ort: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main
Informationen: 069 9612200, info@dff.film, www.dff.film
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Frankfurt am Main: 13. März bis 31. Mai
After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize 2025
im Crespo Haus
Jährlich würdigt die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin mit dem „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“ zwei internationale Künstler*innen, die mit Fotografie und Lens-based-Media auf die veränderte Ökologie der Gegenwart reagieren. Die Doppelausstellung der Preisträgerinnen von 2025, Isadora Romero (Notes on How to Build a Forest) und Lisa Barnard (You Only Look Once), wird im Frühjahr 2026 in Frankfurt zu sehen sein.
Ort: Crespo Haus der Crespo Foundation, Weißfrauenstraße 1-3, Frankfurt am Main
Informationen: 069 27107950, info@crespo-foundation.de, www.crespo-foundation.de
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| ...nur noch kurz zu sehen: |
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Frankfurt am Main: bis 19. April 2026
Ivan Gantschev. Retrospektive zum 100. Geburtstag des Bilderbuchkünstlers
im Struwwelpeter-Museum
Die Ausstellung auf der Galerie präsentiert die magische Bilderwelt von Ivan Gantschev (1925–2014) mit vielen Originalen. Der bulgarisch-deutsche Künstler, der über 70 Bilderbücher illustriert hat, lebte seit 1967 in Frankfurt am Main. Die meisten Geschichten zu seinen Büchern hat er selbst geschrieben. Sie handeln immer von Tieren, aber auch von Menschen und Kindern, die mit ihnen zu tun haben. Sie erzählen von Gut und Böse, von der Natur und von Freundschaft.
Ort: Struwwelpeter-Museum, Schubertstraße 17, Frankfurt am Main
Informationen: 069 9494767400, info@struwwelpeter-museum.de, www.struwwelpeter-museum.de
I. Gantschev, Siri und Simi © Igna Gantschev
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