Wir sitzen wie wir wollen – Nachhaltige Möbelgestaltung mit Eco-Social-Design

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Wie sieht ein Möbelstück aus, das nicht nur ästhetisch und funktional ist, sondern auch demokratisch gedacht, sozial verantwortungsvoll und ökologisch nachhaltig gestaltet wurde?

In diesem Workshop entwickeln Jugendliche unter Anleitung eines/einer professionellen Designer*in eigene Entwürfe für nachhaltige Sitzmöbel – mit handwerklicher Umsetzung, künstlerischem Ausdruck und gesellschaftlichem Anspruch. Die Teilnehmenden arbeiten mit der Design-Thinking-Methode sowie nach den Prinzipien des Eco-Social-Design, die beide einen klaren Bezug zu den Themenfeldern der Industriekultur (Gestaltung, Technik, Handwerk) herstellen.

Design-Thinking ist ein kreativer und strukturierter Problemlösungsansatz, bei dem die Bedürfnisse der Nutzer*innen im Mittelpunkt stehen. In einem iterativen Prozess aus Verstehen, Beobachten, Ideenfinden, Prototypenbauen und Testen lernen die Jugendlichen, Herausforderungen sowohl individuell als auch im Team kreativ zu bewältigen.

Eco-Social-Design verbindet gestalterisches Denken mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis: Es stellt Fragen nach gerechter Ressourcennutzung, fairen Produktionsprozessen, ökologischer Verantwortung und der sozialen Wirkung von Produkten.

Die Teilnehmenden setzen sich dabei künstlerisch und konzeptionell mit Themen wie Demokratie, Mitbestimmung, gleichberechtigter Teilhabe und gemeinschaftlichem Gestalten auseinander – ganz im Sinne des Mottos der World Design Capital 2026: "Design for Democracy – Atmospheres for a better life".

Nach einer intensiven Ideen- und Konzeptphase werden einige der entworfenen Sitzmöbel – oder Interpretationen bekannter Designideen – in einer professionellen Holzwerkstatt von der ganzen Gruppe umgesetzt. Die Verbindung von kreativer Gestaltung und handwerklicher Praxis macht den Workshop zu einem praxisnahen und sinnstiftenden Erlebnis.

Neben technischen und gestalterischen Kompetenzen fördert die Arbeit im Team auch Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und das Verständnis für demokratische Prozesse. Die Jugendlichen erleben, wie kreative Zusammenarbeit und gemeinschaftliche Entscheidungen zu besseren, tragfähigen Lösungen führen – im Design wie in der Gesellschaft.

Am Ende entsteht mehr als ein Möbelstück: ein greifbares Beispiel dafür, wie Gestaltung zur positiven Veränderung beitragen kann – kreativ, reflektiert, zukunftsorientiert und gemeinschaftlich.


Das Angebot ist Teil des Projekts „Route der Industriekultur Junior“ der gemeinnützigen KulturRegion FrankfurtRheinMain. Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Bereich Kulturelle Bildung.

05.10.2026 — 17.10.2026 in

Veranstaltungstyp: Workshop

Veranstaltungsformat: Angebot nur für Kinder

Altersgruppe: 10+

Kostenlos

Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung ab August via E-mail bitte an: info@deutschesdesignmuseum.de sowie in Cc an: rdik-junior@krfrm.de

Teilnehmerbegrenzung: 15 Teilnehmer

Stiftung Deutsches Design Museum
E-Mail: info@deutschesdesignmuseum.de
Website: https://www.deutschesdesignmuseum.de/