Der Landsitz Kammerburg bei Lorch am Rhein – oft als „Villa Hügel des Wispertals“ bezeichnet – ist ein herausragendes Zeugnis großbürgerlicher Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Erbaut im Jahr 1912 von Friedrich Eichwede, einem Nachfahren der einflussreichen Ruhrgebiets-Unternehmerdynastie Haniel, entstand das Anwesen als repräsentativer Rückzugsort abseits der Industriezentren. Das denkmalgeschützte, 6,5 Hektar große Ensemble umfasst die herrschaftliche Hauptvilla mit markantem Bruchsteinsockel, ein Verwalterwohnhaus, ein Landhaus mit historischer Kegelbahn von 1913 sowie einen weitläufigen Park. Schon zur Bauzeit war die Anlage mit visionärer Technik wie einer eigenen Automobil-Infrastruktur, Sprechanlagen und autarker Wasserversorgung ausgestattet. Heute wird das aufwendig sanierte Areal als exklusive Event- und Tagungsstätte genutzt.
Das vielfältige Programm lässt die Geschichte des Ortes hautnah erleben. Neben Denkmalführungen und einer Ausstellung zu Original-Bauunterlagen gibt es die Möglichkeit in der historischen Kegelbahn zu kegeln oder sich auf der Anlage im Bogenschießen zu versuchen. Vor Ort gibt es ein gastronomisches Angebot.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Tag des offenen Denkmal®
13.09.2026, 10:00 Uhr — 17:00 Uhr in Lorch am Rhein
Veranstaltungstyp: Tag der offenen Tür
Kostenlos
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Landsitz Kammerburg anno 1912 GmbH
Website: https://www.landsitz-kammerburg.de/
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