Deutschland durchlebt grundlegende Transformationen. Doch wie lassen sich neue Arbeitswelten, Mobilitätswende und Digitalisierung gesellschaftlich vermitteln und konstruktiv verhandeln? Der von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Bun-desverband Industriekultur Deutschland veranstaltete Zukunftsdialog rückt die In-dustriekultur als aktives, zukunftsorientiertes Handlungsfeld in den Fokus. Hochkarä-tige Gäste aus dem Bundesgebiet diskutieren zwei drängende Kernfragen:
• Wie entwickeln wir ehemalige Industrieareale nachhaltig, identitätsstiftend und zukunftsfähig weiter?
• Wie lässt sich gemeinsam mit der aktiven Industrie und Wirtschaft der Wandel von Arbeits- und Produktionswelten transparent vermitteln und in ei-nen gesellschaftlichen Diskurs bringen?
An einem traditionsreichen Industriestandort soll die Veranstaltung dazu beitragen, einen Zukunftsdialog Industriekultur anzustoßen und Impulse für neue Allianzen, branchenübergreifende Partnerschaften und kreative Synergien zwischen Kultur, Wirt-schaft und Politik stiften.
PROGRAMM
BEGRÜSSUNG
Dr. Jennifer John, Geschäftsführerin KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Dr. Julia Ackerschott, Geschäftsführerin Bundesverband Industriekultur Deutschland e.V.
GRUSSWORTE
Patrick Burghardt, Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Stadt Rüsselsheim a. M.
Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands FrankfurtRheinMain
SCHLAGLICHT
Auf den Weg machen: Die KUNSTSTOFFSTRASSE, Marcella Lüdicke, Wirtschafts- und Standortförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg
WORTKUNST
mit Stefan Dörsing, zweifacher Meister im deutschsprachigen Poetry-Slam
ROUND TABLE
Wandel braucht Herkunft. Industriekultur im Zukunftsdialog
GET TOGETHER
ab 20.30 Uhr Getränkeempfang im Showroom der Motorworld
Optional: Für Interessierte gibt es zuvor die Möglichkeit, um 17.45 Uhr das Opel-Altwerk bei einer Führung (60 Minuten) kennenzulernen.
Am Round Table sprechen miteinander:
GARRELT DUIN ist Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr (RVR) und ehemaliger nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister. Er bringt die strategische Erfahrung großflächiger Transformationsprozesse ein und beleuchtet das Spannungsfeld, wie Industriekultur als Motor für die Zukunft ganzer Ballungsräume wirken kann.
DR. ANDREA HOHMEYER leitet das Konzernarchiv der Evonik Industries AG und schlägt die Brücke zur aktiven Industrie. Sie bringt wertvolle Im-pulse aus der Perspektive eines weltweit führenden Chemieunternehmens mit und zeigt, wie die Verknüpfung von Herkunft und Gegenwart aktuelle Transformationsthemen gesellschaftlich vermittelbar macht.
CONSTANZE ROTH koordiniert das Innovationsbündnis „Vogtlandpioniere“, ein regionales Netzwerk in Thüringen, Sachsen und Nordbayern zur Erhaltung und Reaktivierung historischer Gebäude und Fabriken im ländlichen Raum. Als Vorstandsmitglied im Bundesverband Industriekultur steht sie für zivilgesell-schaftliche Perspektiven und branchenübergreifende Allianzen.
SIMON VALERIUS ist hauptamtlicher Stadtrat der Stadt Rüsselsheim a. M. Als Leiter des Dezernats Planen und Bauen spricht er aus der konkreten Praxis einer Industriestadt in Transformation und verknüpft kommunale Stadtplanung mit dem realen Wandel des städtischen Raums.
04.11.2026, 19:00 Uhr — 20:30 Uhr in Rüsselsheim am Main
Veranstaltungstyp: Diskussion
Kostenlos
Anmeldung ist erforderlich.
KulturRegion FrankfurtRheinMain
Telefon: 069 2577 1700
E-Mail: info@krfrm.de
Website: https://www.krfrm.de/
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