Frag nach! – Digitale interaktive Interviews mit Inge Auerbacher und Kurt S. Maier

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Zeitzeug*innenberichte sind unersetzliche Quellen. Sie schaffen einen besonderen Zugang zur Geschichte. Bald wird es keine Menschen mehr geben, die ihre Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus mit uns teilen können. Wird das unseren Blick auf Geschichte verändern? Wie können wir die Berichte von Holocaust-Überlebenden bewahren, die auch für die Gegenwart sensibilisieren? Gemeinsam mit der USC Shoah Foundation – The Institute for Visual History and Education hat das Exilarchiv zwei digitale interaktive Zeitzeug*innen-Interviews erstellt. Kurt S. Maier und Inge Auerbacher haben dafür ihre Erfahrungen geteilt. Die Interviews werden mit einer kontextualisierenden Ausstellung zur Lebensgeschichte der beiden Zeitzeug*innen präsentiert. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den interaktiven Interviews, die es den Besucher*innen ermöglichen, selbst Fragen zu stellen. Die Zeitzeugnisse sind in Lebensgröße im Raum zu sehen und schaffen so eine neue Form der Interaktion und der Begegnung. Die Ausstellung lädt ein, sich anhand der Biografien von Inge Auerbacher und Kurt S. Maier mit dem Nationalsozialismus zu befassen und den Bogen in unsere heutige Lebenswirklichkeit zu spannen, etwa zu Antisemitismus und Ausgrenzung heute und zu gegenwärtigen Erfahrungen von Migration und Neuanfang. Sie lädt ein zum Dialog mit den digitalen interaktiven Interviews und zur Beschäftigung mit dieser neuen Form der Erinnerung. Die interaktiven Zeitzeug*innen-Interviews sind moderiert zugänglich. Aktuelle Informationen und Terminbuchung unter: www.fragnach.org

02.01.2024 — 31.12.2024 in Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Mo–Fr, 9–21.30 Uhr; Sa, 10–17.30 Uhr

Veranstaltungstyp: Ausstellung

Kostenart: Kostenlos

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Adickesallee 1

60322 Frankfurt am Main

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Telefon: 069 15251987
E-Mail: exilarchiv@dnb.de
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