Raunheim

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Raunheim liegt am Südufer des Mains und in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens sowie der Stadtregion Frankfurt. Das Heimatmuseum zeigt Exponate, die von Ausgrabungsfunden aus der Frühgeschichte bis in die Neuzeit reichen und ein lebendiges Bild der Stadtgeschichte und gesellschaftlichen Entwicklung bis heute zeichnen. Der Ausbau des Bahnnetzes sowie die Industrialisierung gaben Anstoß zur Ansiedlung von Fabriken, vor allem der chemischen Industrie und der Lederwarenproduktion. Historische Bauwerke dieser Zeiten prägen bis heute das Erscheinungsbild Raunheims. Der untere Teil einer 1882–1886 erbauten Staustufe wird heute als Yachthafen genutzt, an dessen Gelände der Mainuferweg vorbeiführt. Zwei bestehende, historische Gebäude der Lederwarenfabrik Resart-Ihm wurden als Teil des Gewerbegebiets Airport-Garden erhalten. Von 1964 bis 1984 wurde in Raunheim Öl gefördert. Die Raffinerie Caltex verdrängte das Klostergut Mönchhof, dessen einziger baulicher Überrest die Mönchhofkapelle von 1687 ist. Heute ist Mönchhof Stadtteil bzw. Logistik- und Bürostadt von Raunheim und Kelsterbach.

 

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