Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schüler*innen aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen.
30.01.2026 — 26.07.2026 in Frankfurt am Main
Öffnungszeiten:
Di und Do 9 – 17 Uhr
Mi 10 – 20 Uhr
Fr – So, Feiertage 10 – 18 Uhr
Veranstaltungstyp: Ausstellung
Kostenpflichtig
9 €, ermäßigt 5 € 6 bis 17 Jahre 3 €, unter 6 Jahren frei, Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen haben freitags freien Eintritt
Anmeldung ist nicht erforderlich.
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60596 Frankfurt am Main
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