Die Besatzer als Kuratoren?

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Selbst George Clooney hat sich bereits der „Monuments Men“ angenommen, jener amerikanischen Kunstschutzeinheit, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine abenteuerliche Schatzsuche startete, um europäische Kulturgüter zu retten. 700 000 Kunstwerke wurden ab 1945 im Wiesbadener Museum gelagert – Gemälde, Skulpturen, Münzen und Teppiche, die von US-Kunstschutzoffizieren aus Bergwerken geborgen worden waren.

Das Interesse am Central Collecting Point (CCP) Wiesbaden ist groß und was in der Hollywood-Verfilmung nicht zur Geltung kommt: Die Geschichte der Monuments Men hört nicht mit dem Auffinden der Kunstwerke in den Salzbergwerken und anderen Auslagerungsstätten auf. Im Gegenteil – das wahre Verdienst dieser Kunstschutzoffiziere fängt gegen Kriegsende erst an.

Der Vortrag beleuchtet, wie die Werke – darunter die „bunte Königin“ Nofretete – nach Wiesbaden kamen und welche Rolle die Kunstschutzoffiziere beim kulturellen Wiederaufbau Deutschlands gespielt haben.

Vortrag von Dr. Tanja Bernsau

Eine Verstanstaltung des Stadtarchivs Wiesbaden in Kooperation mit der Volkshochschule Wiesbaden.

20.10.2025, 18:30 Uhr in Wiesbaden

Veranstaltungstyp: Vortrag

Kostenlos

Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung via E-Mail: anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder Tel. 0611-9889-0

vhs Wiesbaden

Alcide-de-Gasperi-Str. 4

65197 Wiesbaden

Treffpunkt: Villa Schnitzler