Dampfkraftwerk der RWE Power AG

Route der Industriekultur Rhein-Main

Ab 1904 wurde durch die „Gewerkschaft Gustav“ mit dem Abbau von Braunkohle begonnen. Ein Teil der Seen in Großwelzheim, Kahl und Großkrotzenburg zeugen bis heute von den ehemaligen Tagebauen. Ab 1908 wurde Strom für den Eigenbedarf erzeugt. Ab 1909 wurde die Fernleitung erbaut und die Papierfabrik in Aschaffenburg (heute SCA), ab 1913 auch die Stadt Aschaffenburg mit Strom versorgt. Nach Ausbeutung der Braunkohle erfolgte 1932 die Stilllegung der Anlage. 1938 wurde das Braunkohlewerk von RWE zunächst in ein Steinkohlekraftwerk mit Kohleentladungsanlage am Main, um 1963 in ein 10 MW-Ölversuchskraftwerk mit 150 m hohem Schlot umgebaut. Das Kraftwerk wurde 2000 stillgelegt. Abbruch und Umnutzung des Geländes sind geplant.

Stand: 2017

#Lokaler Routenführer Bayerischer Untermain

Adresse / Koordinaten
Zeche Gustav 8, 63791 Karlstein am Main, Deutschland

(Lat: 50.058296 | Long: 8.987730)

Projektbezug
Route der Industriekultur Rhein-Main
Kategorie