Route der Industriekultur Rhein-Main

Rund 1.000 Orte von lokaler und überregionaler Bedeutung...

...bilden die Route der Industriekultur Rhein-Main. Von Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe, Klärwerke, Arbeitersiedlungen bis zum Technologiepark − das Projekt bringt die vielen lebendigen Zeugnisse des produzierenden Gewerbes der Region wieder in das öffentliche Bewusstsein. Die jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur sind eine feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender. Sie machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. Die Route der Industriekultur beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen, technischen, architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen der Industriekultur − in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zum 20. Mal veranstaltet die KulturRegion die Tage der Industriekultur Rhein-Main vom 3. bis 11. September mit Fokus auf „Zukunft(s)formen“

19.07.2022:

Zum 20. Mal finden vom 3. bis 11. September 2022 die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ statt. 2003 mit einem Tag begonnen, 2005 auf vier Tage erhöht und seit 2014 an neun Tagen im Sommer veranstaltet, zeigt das beliebte Veranstaltungsformat der KulturRegion einem breiten Publikum industriekulturelle Orte in der Metropolregion FrankfurtRheinMain, die sonst nicht zugänglich sind. „Seit dem ersten Mal, am 24. August 2003, hat sich die Veranstaltungsreihe zeitlich, räumlich und thematisch enorm erweitert“, erläutert Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion. „Gleich geblieben ist das lebendige Interesse an dem, was unsere Region an produzierendem Gewerbe prägt und was es an Zeugnissen der Industrie-Epoche zu bewahren gilt“, so von Bebenburg weiter, die von Anbeginn maßgeblich an der Projektentwicklung der Route der Industriekultur Rhein-Main und ihrer Publikumsformate beteiligt war.

Das diesjährige Veranstaltungsprogramm beschäftigt sich mit dem Thema „Zukunft(s)formen“. Von der Digitalisierung bis zum Klimawandel – es geht um die Frage nach der Zukunft und wie tiefgreifende Transformationsprozesse in allen Lebensbereichen gestaltet und bewältigt werden können. Dabei lohnt der fragende Blick in die Vergangenheit: Wie haben sich Arbeitswelt und Alltag bereits durch Digitalisierung und Globalisierung verändert? Was leistet die technische Infrastruktur in Sachen nachhaltige Mobilität? Wie können Produktion und Konsum zukunftsweisend aufgestellt werden? Neben spannenden Einblicken in Industrie-Design, nachhaltiges Bauen oder Kunststoff-Kreisläufe, veranschaulichen Besichtigungen von Hafen- und Industrieanlagen, Technologieparks und Energiezentralen, wie der Weg in die Zukunft aussehen kann und was lebendige Industriekultur mit dem eigenen Alltag zu tun hat. „Dieses Jahr sind 128 Programmpunkte in 37 Kommunen in Rhein-Main zusammengekommen. Sie bieten über 200 Gelegenheiten, die Vielfalt der Industriekultur vor Ort zu entdecken,“ freut sich Charlotte Kleine, Projektleiterin der „Tage der Industriekultur“. „Da es meist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl gibt, sollten sich Interessierte frühzeitig beim jeweiligen Veranstalter*in anmelden“, empfiehlt sie.

Das Programmheft zu den „Tagen der Industriekultur“ liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus und ist in der Geschäftsstelle der KulturRegion am Frankfurter Hauptbahnhof (Poststr. 16) erhältlich. Auch steht es online auf der Website (mit Suchfunktion und aktuellen Hinweisen zu ausgebuchten Veranstaltungen) oder zum Herunterladen unter www.krfrm.de/tdik2022 bereit.

Pressekontakt
KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de

Julia Wittwer, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 069 2577-1780, presse@krfrm.de

Charlotte Kleine, Projektleitung „Tage der Industriekultur Rhein-Main“
Tel. 069 2577-1740, rdik@krfrm.de

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