Route der Industriekultur Rhein-Main

Rund 1.000 Orte von lokaler und überregionaler Bedeutung...

...bilden die Route der Industriekultur Rhein-Main. Von Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe, Klärwerke, Arbeitersiedlungen bis zum Technologiepark − das Projekt bringt die vielen lebendigen Zeugnisse des produzierenden Gewerbes der Region wieder in das öffentliche Bewusstsein. Die jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur sind eine feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender. Sie machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. Die Route der Industriekultur beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen, technischen, architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen der Industriekultur − in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Sommerfeeling bei den 16. Tagen der Industriekultur Rhein-Main

05.08.2018:

Industriekultur im Herzen Europas erleben stand im Fokus der diesjährigen 16. Tage der Industriekultur Rhein-Main. Vom 28. Juli bis 5. August nahmen rund 22.000 Menschen an 185 verschiedenen Programmpunkten teil, um das industriekulturelle Erbe Europas in der Rhein-Main-Region zu entdecken. Zusammen mit der Route der Industriekultur Junior, an der bereits vor den Sommerferien über 3.000 begeisterte Kinder und Jugendliche teilnahmen, erreichten die beiden beliebten Veranstaltungsformate der KulturRegion bei Rekordtemperaturen wieder rund 25.000 Teilnehmer. „Als Mitveranstalter des Europäischen Kulturerbejahres 2018 mit dem Motto ,Geteiltes Erbe‘ konnten wir bei den Tagen der Industriekultur gemeinsam mit 150 Veranstaltern und 47 Kommunen die europäische Dimension unserer Region in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erlebbar machen“, resümiert KulturRegions-Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg zufrieden. „Thema und Format haben derart großen Anklang bei den Besuchern und in den Medien gefunden, dass wir die Angebote zukünftig noch ausweiten möchten.“

Einem breiten Publikum von Jung bis Alt eröffneten sich an den Tagen der Industriekultur mit mehr als 400 Veranstaltungen viele industriekulturelle Orte in Rhein-Main, die sonst nicht zugänglich sind. „Das ist eine tolle Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen zu schauen und nicht nur daran vorbei zu fahren“, erklärte die Teilnehmerin einer Führung bei Asbach Uralt in Rüdesheim am Rhein. Neben vielen Erstbesuchern, davon die Mehrheit aus der Rhein-Main-Region, nahm eine große Zahl von Industriekultur-Begeisterten zum wiederholten Mal teil. Manch einer richtete seine Urlaubsplanung so aus, um gleich mehrere Veranstaltungen des vielseitigen Angebotes werktags nutzen zu können. Neben Besichtigungen beim Rolls-Royce-Turbinenwerk in Oberursel oder dem markanten Klärwerk Frankfurt-Niederrad, fanden vor allem Besichtigungen von Brauereien, Keltereien oder der Sektmanufaktur Schloss VAUX in Eltville am Rhein großen Anklang. Eine herausragende Veranstaltung war die Dampflokfahrt von Hanau zum Frankfurter Flughafen, bei der neben den Mitreisenden auch viele begeisterte Schaulustige am Hanauer Hauptbahnhof die Dampflok unter die Lupe und vor die Linse nahmen.

Pressekontakt:

Julia Wittwer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 069-2577-1780, presse@krfrm.de

Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion FrankfurtRheinMain,
Tel. 069-2577-1720, rdik@krfrm.de

Salvatore Granatella, Projektleiter Route der Industriekultur Rhein-Main
Tel. 069-2577-1762, rdik@krfrm.de

Bildmaterial zum Download unter http://www.krfrm.de/presse/fotos/

Dampflok 503552 Stadt Hanau im Hanauer Hauptbahnhof;
Foto: Salvatore Granatella