Haus der Stadtgeschichte, Bernardbau, Foto: KulturRegion FrankfurtRheinMain

Haus der Stadtgeschichte/Bernardbau

ÖPNV: S-Bahn S 1, S 2, S 8, S 9, Haltestelle Offenbach Marktplatz, Bus 103, 105, 120, Haltestelle Rathaus

Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung thematisiert unter anderem die Geschichte der hugenottischen Glaubensflüchtlinge, die in Offenbach Zuflucht fanden, sowie den Druck von Georg Büchners revolutionärer Flugschrift "Der Hessische Landbote" in Offenbach. Stadtgeschichtlich wichtige Fotografien, Filme und Dokumente werden zugänglich gemacht, wie zum Beispiel die Privilegien der Offenbacher Hugenotten (1705) oder „Der hessische Landbote“ (1834) sowie viele Werke von Sophie de la Roche (Folgen Sie diesem Link wenn Sie mehr über Sophie de la Roche erfahren wollen)

ÖPNV: S-Bahn-Haltestelle Offenbach (Main) Marktplatz

www.offenbach.de

Stand: 2016

Museen & Sonderausstellungen

Das Haus der Stadtgeschichte zeigt 10.000 Jahre Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Das Ausstellungsdesign, entworfen von der Hochschule für Gestaltung (HfG), ist eines der modernsten der Region. Mit einem anspruchsvollen Sonderausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat sich das Haus als kultureller Pfeiler im östlichen Rhein-Main-Gebiet etabliert.

Weitere Informationen unter www.museen-in-hessen.de

Stand: 2015

Route der Industriekultur Rhein-Main

Am Anfang der Industrialisierung Offenbachs - zunächst in den Gebäuden des heutigen Büsing- Palais – steht die 1733 gegründete Bernardsche Schnupftabakfabrik. 1896 entstand nach Plänen des Architekten Max Schroeder auf einem Teil des früheren Maingartens ein großzügiger neuer Verwaltungs- und Fabrikbau für die modernisierte Produktion von Schnupftabak. Zur Herrnstraße hin präsentierte sich die Firma mit einer zweifarbig verklinkerten Fassade im Stil des Historismus. Dekorative Werksteinelemente betonen die Eingänge und heben im Eckerker das frühere Direktorenzimmer hervor. Die repräsentative Wirkung wurde durch den vereinfachten Wiederaufbau der Dachzone nach der Kriegszerstörung etwas beeinträchtigt. Zu den beiden Innenhöfen hin sind die Fassaden wesentlich einfacher gegliedert. Hier fallen vor allem das niedere ehemalige Maschinenhaus samt hohem Schornstein und der Wasserturm ins Auge. Nach Kriegsende nahm die Firma Gebrüder Bernard trotz schneller Wiederherstellung des Gebäudes die Produktion in ihrem Offenbacher Stammwerk nicht wieder auf, sondern vermietete die Räume an gewerbliche Nutzer sowie die Stadt Offenbach, die hier schrittweise mit der Jugendbücherei der Stadtbibliothek, sowie dem Haus der Stadtgeschichte wichtige Einrichtungen ihres “Kulturquartiers” etablierte. Dadurch ist auch das Gebäudeinnere zugänglich geworden, “Glanzpunkte” sind der Büsingraum (Lesesaal) sowie die Industriehalle im Haus der Stadtgeschichte.

Stand: 2006

#Lokaler Routenführer Offenbach am Main

Adresse / Koordinaten
Herrnstraße 61, 63065 Offenbach am Main, Deutschland

(Lat: 50.108391 | Long: 8.761788)

Projektbezug
Route der Industriekultur Rhein-Main | Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes | Museen & Sonderausstellungen
Kategorie
Institution | Museen und Ausstellungen | Ort (über)regionaler Bedeutung | Orte der Meinungsfreiheit