Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Steh‘ dazu, was du denkst, was du sagst und was du liebst, ...

... rappten Teilnehmer eines Schülerworkshops. Dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind und wichtige Wurzeln in der Rhein-Main-Region haben, vermittelt das Projekt Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes. Zahlreiche Orte, Personen und Ereignisse sind Teil der Freiheitsgeschichte der Region: Von der Mainzer Republik, über die Vormärzrevolutionäre, das Paulskirchenparlament bis zu Bürgerbewegungen im 20. und 21. Jahrhundert. Die Geschichte hört nie auf und verbindet sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.

Filmdokumentation zur Theateraktion "Marktrufer"

08.11.2017:

Zu unserer Theateraktion auf den Wochenmärkten zum Thema Meinungsfreiheit ist eine sehenswerte Filmdokumentation über die Auftritte im Herbst 2017 entstanden. In Aschaffenburg, Hattersheim, Darmstadt, Flörsheim, Bad Homburg und Offenbach erteilten Schauspieler der BüchnerBühne inmitten von Gemüse, Kräutern, Blumen und Käse der Freiheit das Wort. Veranstalter waren KulturRegion FrankfurtRheinMain und BüchnerBühne e. V. in Kooperation mit den teilnehmenden Kommunen. Hier gehts zum Film: https://vimeo.com/240962807

Marktrufer auf dem Offenbacher Wochenmarkt. Foto: KulturRegion

Podiumsgespräch Grenzen der Meinungsfreiheit am 14. November 2017

03.11.2017:

Mit Expertinnen und Experten aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in der Evangelischen Akademie Frankfurt

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die Karl-Hermann-Flach-Stiftung, die KulturRegion FrankfurtRheinMain und die Evangelische Akademie Frankfurt laden am 14. November um 19 Uhr zum Podiumsgespräch „Grenzen der Meinungsfreiheit“ ein. Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Leiterin John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung, Achim Frenz, Leiter Caricatura Museum Frankfurt und Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer Börsenverein des Deutschen Buchhandels, moderiert von Isabel Reifenrath, hr-info, erörtern in der Evangelischen Akademie Frankfurt wie es gegenwärtig um die Debattenkultur und die Meinungsfreiheit steht. Das Gespräch findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meinungsfreiheit gestern und heute“ des Projekts „Geist der Freiheit“ der KulturRegion statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter service@freiheit.org.

Foto: Kayla Velasquez (CCO)

Newsletter Geist der Freiheit November 2017

02.11.2017:

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Newsletter Geist der Freiheit Oktober 2017

28.09.2017:

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„Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ – 1834 und heute

12.09.2017: Podiumsgespräch im Büchnerhaus Riedstadt

Passend zum Denkmalstag 2017 am vergangenen Sonntag, der unter dem Motto „Macht und Pracht“ stand, griff das Büchnerhaus die berühmte Parole von Georg Büchner aus dem „Hessischen Landboten“ auf. In einem Podiumsgespräch, das in Kooperation mit der KulturRegion stattfand und von hr-2 Kultur aufgezeichnet wurde, diskutierten Nachfahren der Protagonisten von 1834 darüber, wie Abstammung das Denken beeinflusst, welche Relevanz die Parole für die Gegenwart hat und inwiefern Presse- und Meinungsfreiheit auch heute Thema sind. Unter den Gästen waren Ur- und Ur-Ur-Enkel der Gebrüder Büchner, Rainer Christoph Friedrich von Hessen als Nachfahre Ludwig II. sowie Landrat Thomas Will als Vertreter der „Macht“ von heute. Banken und Daxkonzerne stünden für die Paläste von heute, soziale Ungleichheit müsse global gesehen werden, so etwa Manfred Büchner. Thomas Will, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion ist, betonte, dass auch in unserer freiheitlichen Demokratie die Grenzen der Meinungsfreiheit längst noch nicht erreicht seien und forderte zu mehr Pluralität auf.

Marktrufer in Aschaffenburg

05.09.2017: Auftakt des Schwerpunktes "Meinungsfreiheit gestern und heute"

Der Markt ist seit Jahrhunderten ein Ort, an dem Neuigkeiten, Sensationen und Meinungen ausgetauscht werden. Zum Auftakt des Themenschwerpunktes "Meinungsfreiheit gestern und heute" erteilten die Schauspieler Eric Haug, Melanie Linzer und Christian Suhr der BüchnerBühne Riedstadt am vergangenen Samstag auf dem Aschaffenburger Wochenmarkt der Freiheit das Wort. Zwischen Kürbissen und Federweißem brachten sie eindrucksvoll Ausschnitte aus berühmten Reden zu Gehör, in denen es um Freiheit, Gleichberechtigung und Befreiung geht. Weitere Auftritte der Marktrufer sind in Hattersheim, Darmstadt, Flörsheim, Bad Homburg und Offenbach geplant. Zu den Terminen

Foto: Angelina Dalinger

Newsletter Geist der Freiheit September 2017

31.08.2017:

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Presseinformation: Meinungsfreiheit gestern und heute im Fokus - Marktrufer zum Programmauftakt im September

23.08.2017:

Meinungsfreiheit gehört zu den grundlegenden Prinzipien einer demokratischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen in Europa und der Welt ist die Geschichte dieser Errungenschaft relevanter denn je. Der Kampf um das Recht auf freie Meinungsäußerung hat wichtige historische Wurzeln in der Rhein-Main-Region. Das Projekt „Geist der Freiheit“, das sich seit vielen Jahren der Geschichte von Demokratie und Freiheit in der Region widmet, stellt deshalb 2017/18 historische und aktuelle Aspekte der Meinungsfreiheit in den Mittelpunkt. Das umfangreiche Programm „Meinungsfreiheit gestern und heute“ bündelt rund 80 Veranstaltungen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain von September bis Dezember 2017 und wird 2018 fortgesetzt.

Der Veranstaltungskalender steht ab sofort hier online bereit. Das Printprogramm liegt ab dem 7. September kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus und ist in der Geschäftsstelle der KulturRegion am Frankfurter Hauptbahnhof erhältlich.

Newsletter Geist der Freiheit August 2017

28.07.2017:

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Lithographien zur Pressefreiheit

03.07.2017: Dauerausstellung in Gernsheim eröffnet

Der Künstler und Kulturpreisträger des Kreises Groß-Gerau, Mario Derra, hat über viele Jahre Lithographien zu Pressefreiheit und Zensur in der französischen Julimonarchie (1830-1848) gesammelt. Die politischen Karikaturen stammen unter anderem von bekannten Künstlern wie Honoré Daumier, Grandville und Charles Philipon. Der Journalist Charles Philipon leistete durch seine bissigen Zeichnungen und als Herausgeber der Satirezeitschriften „La Caricature“ und „Le Charivari“ erbitterten Widerstand, wenn es um die Einschränkung der freiheitlichen Grundwerte ging. Die Verbindung von Bildsatire, Politik und Kunst gelang ihm auf höchstem Niveau. Derra macht seine Sammlung im alten E-Werk in Gernsheim nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Zur Eröffnung letzte Woche betonten Landrat Thomas Will und der Gernsheimer Bürgermeister Peter Burger die aktuelle und wichtige Botschaft der Ausstellung. Im Kulturdenkmal und Atelier, zwischen historischen Druckpressen und zahlreichen originalen Lithographie-Steinen, sind die Lithographien ab sofort jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Atelier Mario Derra im alten E-Werk, Riedstraße 28, Schöfferstadt Gernsheim, Eintritt 5 €