Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Steh‘ dazu, was du denkst, was du sagst und was du liebst, ...

... rappten Teilnehmer eines Schülerworkshops. Dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind und wichtige Wurzeln in der Rhein-Main-Region haben, vermittelt das Projekt Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes. Zahlreiche Orte, Personen und Ereignisse sind Teil der Freiheitsgeschichte der Region: Von der Mainzer Republik, über die Vormärzrevolutionäre, das Paulskirchenparlament bis zu Bürgerbewegungen im 20. und 21. Jahrhundert. Die Geschichte hört nie auf und verbindet sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.

Newsletter Geist der Freiheit

08.08.2018:

Den aktuellen Newsletter zum Prpjekt "Geist der Freiheit" können Sie hier im Webbrowser betrachten.

Programmheft Meinungsfreiheit gestern und heute erschienen

31.07.2018:

Fokus auf Frauenrechten und Meilensteinen der Demokratiegeschichte

Das Projekt „Geist der Freiheit“, das sich seit vielen Jahren der Geschichte von Demokratie und Freiheit in der Region widmet, stellt historische und aktuelle Aspekte der Meinungsfreiheit in den Mittelpunkt. Das gerade erschienene Programmheft „Meinungsfreiheit gestern und heute“ bündelt zum dritten Mal in Folge rund 70 Veranstaltungen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Diese widmen sich von August bis Dezember 2018 unterschiedlichen Aspekten der Meinungsfreiheit.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Frauenrechten: Im November vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht im Reichswahlgesetz verankert. Zahlreiche Veranstalter in der KulturRegion, darunter Kommunen, Kreise, Museen, Archive, Volkshochschulen, Geschichts- und Kulturvereine, erinnern an weitere Meilensteine der Demokratiegeschichte: an die Mainzer Republik vor 225 Jahren, an die Revolutionen 1848, 1918 und an das Jahr 1968.

Das Programmheft finden Sie hier zum Download.

Offenbach präsentiert Plakate für die Meinungsfreiheit

19.06.2018: Videodokumentation zum Projekt

Noch bis 29. Juni sind im Hof des Bernardbaus/Bürgerbüro, Herrnstraße 61, in Offenbach die Ergebnisse des Schülerwettbewerbs „Plakate für die Meinungsfreiheit“ der KulturRegion zu sehen (Mo, Di, Mi, Fr 8–13, Do 15–20 Uhr). 350 Schüler*innen aus der ganzen Region haben ihre eigenen Ansichten zum Thema Meinungsfreiheit kritisch, humorvoll und kreativ in Form von Plakaten umgesetzt. Gleich zwei Beiträge der Offenbacher Rudolf-Koch-Schule wurden von einer Fachjury ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung vor der Frankfurter Paulskirche anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai erläuterten die Teilnehmer*innen ihre Arbeiten, wie hier in einer Videodokumentation zum Projekt zu sehen ist.

Foto: Stefanie Kösling

Newsletter Geist der Freiheit

14.06.2018:

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Plakate für die Meinungsfreiheit in Rüsselsheim

17.05.2018: Eröffnung im Festungshof

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Max-Planck-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Schule eröffneten KulturRegion und Stadt- und Industriemuseum die Schau "Plakate für die Meinungsfreiheit" im Hof der Festung Rüsselsheim. Auf 80 Plakaten haben sich mehrere hundert Schülerinnen und Schüler aus der Region, darunter auch der Rüsselsheimer Schulen, kreativ mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung beschäftigt. Museumsleiterin Dr. Bärbel Maul und Bürgermeister Dennis Grieser betonten, wie wichtig es ist, dass sich junge Menschen in Zeiten von Facebook und Fakenews mit der Thematik auseinandersetzen, aber sich auch der historischen Wurzeln der Freiheitsrechte bewusst sind. Projektleiterin Magdalena Zeller überreichte den Sonderpreis der Jury für das Plakat "Warum schweigst Du?" an Schülerinnen der Max-Planck-Schule. Die Präsentation kann noch bis einschließlich 24. Mai im Festungshof kostenfrei besichtigt werden.

Newsletter Geist der Freiheit

15.05.2018:

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Schreib Dich frei! 350 Schülerinnen und Schüler sagen ihre Meinung bei Wettbewerb Plakate für die Meinungsfreiheit

03.05.2018:

Vier starke Plakatentwürfe wurden heute am Internationalen Tag der Pressefreiheit um 11 Uhr auf dem Paulsplatz prämiert und zwei weitere Sonderpreise vergeben. Für den Wettbewerb kreierten 350 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts Geist der Freiheit mittels Drucktechnik und Bildcollagen kreative und kritische Plakate. Mit starken Botschaften fordern sie das Erheben der eigenen Stimme, politische Mitbestimmung, freie Meinungsäußerung, Gleichstellung der Geschlechter, freien Umgang mit dem Körper und verurteilen Zensur und Manipulation durch Fake News. Alle 80 eingereichten Plakate sind im Rahmen einer Ausstellung bis zum 15. Mai 2018 auf dem Paulsplatz in Frankfurt zu sehen, bevor sie dann an verschiedenen Stationen in der Region gezeigt werden.

Fotos Plakatausstellung Paulsplatz mit Preisträger*innen: Stefanie Kösling
darunter
Siegerplakate:
1. Preis, Klasse 11/12:
"Keine Meinung hat Folgen"
Plakatentwurf von: Batuhan, Torben, Samuel, Tayyab
Klasse: Kl. 11 (Lehrer: Herr Petrak)'
Schule: Rudolf-Koch-Schule Offenbach a. M.
1. Preis, Klasse 8-10:
"Schreib Dich frei"
Plakatentwurf von: Marija, Chiara
Klasse: Kl. 10 (Lehrerin: Frau Schendzielorz)
Schule: Taunusgymnasium Königstein i. Ts.

Gelungener Auftakt von "Frankfurt liest ein Buch" mit der KulturRegion

16.04.2018:

Literarische Schiffstour "Das siebte Kreuz - Vom Main aus gelesen" begeistert das Publikum

Literatur und Geschichte verdichteten sich während der zweieinhalbstündigen Schiffstour in einer Zeitblase. Nur der Main zu beiden Seiten der Nautilus war im beständigen Fließen. Im Inneren des Schiffes der Primus-Linie hielt am gestrigen Nachmittag beim Pre-Opening von "Frankfurt liest ein Buch" ein gebanntes Publikum den Atem an, lauschte den politischen Liedern von Hans-Willi Ohl (Vorsitzender Anna Seghers Gesellschaft) und hing an den Lippen von Maike Wetzel (Robert-Gerhhardt-Preisträgerin) und Dr. Michael Reckhard (Geschäftsleitung WIBank). Die Beiden lasen, moderiert von Magdalena Zeller (Projektleiterin KulturRegion), packende Passagen aus Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ über die spektakuläre Flucht des KZ-Häftlings Georg Heislers vor.

Rund 320 Hände applaudierten zum Schluss begeistert: Es war ein rundum gebührender Auftakt zum Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“, das heute Abend in der Deutschen Nationalbibliothek offiziell eröffnet wird.

Weitere Infos und Programm: www.frankfurt-liest-ein-buch.de
#frankfurtliestwieder

Fotos: KulturRegion FrankfurtRheinMain

Presseinformation: KulturRegion beteiligt sich mit literarischen Schiffstour bei Frankfurt liest ein Buch

04.04.2018:

Schiffstour als Pre-Opening von „Frankfurt liest ein Buch“ am 15. April 2018, 15.30‒18 Uhr

Tickets sind bereits ausverkauft!

Das Projekt „Geist der Freiheit“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain lädt am 15. April, einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“, zur literarischen Schiffstour „Das siebte Kreuz – vom Main aus gelesen“ ein. Im Mittelpunkt steht Anna Seghers weltberühmter Roman „Das siebte Kreuz“ und mit ihm die Landschaft zwischen Rhein und Main, der im Roman eine besondere Bedeutung zukommt. Mit der Primus-Linie geht die Schiffsrundfahrt vom Eisernen Steg in Richtung Höchst, und zurück. An Bord lesen Maike Wetzel, Robert-Gernhardt-Preisträgerin, und Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank. Erläuterungen zum zeithistorischen Hintergrund und historische wie aktuelle politische Lieder, vorgetragen vom Vorsitzenden der Anna-Seghers-Gesellschaft, Hans Willi Ohl, ergänzen die Lesung. Moderiert wird die Tour von Magdalena Zeller, Projektleiterin „Geist der Freiheit“ der KulturRegion.

Motiv: Illustration von William Sharp (Detail); Copyright Aufbau Verlag

Newsletter Geist der Freiheit

27.03.2018:

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