Route der Industriekultur Rhein-Main

Rund 1.000 Orte von lokaler und überregionaler Bedeutung...

...bilden die Route der Industriekultur Rhein-Main. Von Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe, Klärwerke, Arbeitersiedlungen bis zum Technologiepark − das Projekt bringt die vielen lebendigen Zeugnisse des produzierenden Gewerbes der Region wieder in das öffentliche Bewusstsein. Die jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur sind eine feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender. Sie machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. Die Route der Industriekultur beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen, technischen, architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen der Industriekultur − in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Vom 28. Juli bis 5. August 2018 Industriekultur im Herzen Europas erleben

21.06.2018: Presseinformation zu den 16. Tagen der Industriekultur

Angeregt durch das Europäische Kulturerbejahr 2018 mit dem Motto „Geteiltes Erbe“, bei dem die KulturRegion mit ihren Projekten Mitveranstalterin ist, widmen sich die „Tage der Industriekultur Rhein-Main 2018“ dem Thema „Europa – Verbindungen“. Vom 28. Juli bis 5. August 2018 laden sie dazu ein, zu entdecken, was die Metropolregion Frankfurt-RheinMain mit Europa verbindet und welche europäischen Einflüsse sich hier finden lassen: Ob beim Rolls-Royce-Turbinenwerk in Oberursel, ESOC und EUMETSAT in Darmstadt oder dem markanten Klärwerk Frankfurt-Niederrad, der ersten mechanischen Großkläranlage des europäischen Kontinents. „Die europäische Dimension und die Verbindungen in und nach ganz Europa prägen diese Region wie keine andere. Dies wird anschaulich erlebbar, z.B. mit einer Dampflokfahrt von Hanau zum Frankfurter Flughafen. Viele industriekulturelle Orte in der Region öffnen zu den Tagen der Industriekultur ihre Tore“, erläutert Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion.

47 Städte der Rhein-Main-Region, von Bingen am Rhein bis Miltenberg am Main, von Hirzenhain (Buderus) bis Darmstadt, und über 150 Veranstalter sind dieses Jahr am Programm beteiligt. An neun Tagen bietet es mit 185 verschiedenen Programmpunkten mehr als 400 Möglichkeiten, die Vielfalt der Industriekultur zu entdecken: Ob bei Besichtigungen sonst verschlossener Produktionsanlagen von Technologieparks, Unternehmen oder Depots, Führungen durch Verkehrsbauten, Hafenanlagen, bei Touren mit Schiff, Zug, Bus und Rad oder Open-Air-Filmvorführungen. Das 120-seitige Programmheft liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus. Es ist auch in der Geschäftsstelle der KulturRegion am Frankfurter Hauptbahnhof (Poststr. 16) erhältlich und steht online zum Herunterladen unter www.krfrm.de bereit.

Über 2.000 Kinder und Jugendliche konnten bereits vorab vom 11.-21. Juni 2018 bei der „Route der Industriekultur Junior“ mit Industriekultur auf Tuchfühlung gehen: „Auf lehrreiche, angewandte und spielerische Weise naturwissenschaftliche Themen kennenlernen – das ist unser Ansatz bei der Junior-Route“, so Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion. „Vor vier Jahren mit acht Veranstaltungen gestartet, hat sich das Vermittlungsprogramm der KulturRegion zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Dieses Jahr werden mehr als 65 verschiedene kostenfreie und vergünstigte Angebote für Schulen und Gruppen angeboten, um Industriekultur vor Ort zu erleben“, freut sich die Frankfurter Kulturdezernentin.

Pressekontakt:
KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de

Julia Wittwer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
KulturRegion FrankfurtRheinMain, Tel. 069 2577-1780, presse@krfrm.de

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