KulturRegion FrankfurtRheinMain

Kultur in der Region - Kultur für die Region

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich 53 Städte, Landkreise und der Regionalverband zur KulturRegion zusammengeschlossen. Über die Ländergrenzen hinweg vernetzt die gemeinnützige Gesellschaft seit 2005 die vielfältige lokale und regionale Kultur und fördert die interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern präsentiert sie Projekte und setzt Impulse zu wechselnden Themen. Dazu gehören auch die Garten- und die Industriekultur – denn Kultur ist das, was die Region und ihre Bewohner prägt.

Leitbild

Die KulturRegion ist das Kompetenzzentrum für nachhaltiges Vernetzen und Gestalten, qualitative Weiterentwicklung und attraktive Präsentation von Kultur in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Übersichtsflyer der KulturRegion

26. "Starke Stücke"-Festival wegen Corona-Virus abgesagt

13.03.2020:

Nach langem Abwägen und in enger Abstimmung mit allen beteiligten Veranstaltern, Kommunen und Landkreisen in der KulturRegion, muss das 26. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ wegen des Corona-Virus‘ abgesagt werden. Sämtliche Veranstaltungen müssen leider ausfallen. Das nächste Festival findet vom 4.-15. März 2021 statt.

"Starke Stücke"-Eröffnung heute in Friedrichsdorf entfällt. Einschränkungen im Festival-Programm

13.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit dem Corona-Virus müssen die für heute geplante Eröffnungsfeier des Starke Stücke-Festivals in Friedrichsdorf und die damit verbundene Aufführung von "The Superhero Piece" leider entfallen.

Wegen Vorsichtsmaßnahmen der Behörden fallen zudem alle Vorstellungen in Aschaffenburg, Bad Homburg, Friedberg, Eschborn, Flörsheim, Hattersheim, Hofheim a. Ts., Kronberg i. Ts. und Obertshausen sowie alle Vorstellungen des Space Maze Game im Zoo Gesellschaftshaus aus. Einzelne Kompanien können zudem wegen Reisebeschränkungen nicht auftreten.

Welche Stücke erfahren Sie aktuell auf der "Starke Stücke"-Website und direkt beim jeweiligen Veranstalter.

Regionalverband öffnet Internetportal über Streuobst

13.03.2020:

Viele Menschen in der Region engagieren sich für den Erhalt von Streuobstwiesen. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain will die zahlreichen Streuobst-Aktivitäten in der Region bündeln, vernetzen und verbessern, um diese für das Rhein-Main-Gebiet typische Kulturlandschaft besser zu schützen und zu erhalten. Wird Hilfe zum Beispiel bei der Pflege der Streuobstwiese oder ein Kelterer gesucht, bietet ein neues Internetportal alle nötigen Informationen. Unter streuobstfrm.de hat der Regionalverband zahlreiche Informationen gebündelt sowie Nachrichten und Ansprechpartner rund um diese Form des Obstanbaus zusammengestellt.

Weitere Informationen

Museen und Ausstellungen geschlossen

13.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Situation sind die meisten Museen und Ausstellungsorte derzeit geschlossen. Weitere Infos dazu bei den Ausstellungsorten direkt.

Wehret den Anfängen

11.03.2020: Entfällt leider - Theateraktion vor dem Frankfurter Hauptbahnhof am 14. März

---Die Veranstaltung muss leider entfallen---

„Geist der Freiheit“ ist Partner einer öffentlichen Theateraktion des Vereins Weimarer Republik e. V., die an den Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und damit an die Verteidigung der Demokratie vor 100 Jahren erinnert. Die Aktion findet in mehreren deutschen Städten statt, in Frankfurt am Main am Samstag, 14. März 2020, von 10.30 bis 11 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes. Der Lüttwitz-Kapp-Putsch um General von Lüttwitz war der erste große Aufstand gegen die Weimarer Republik von rechts. Reaktionäre Armee-Teile und Freikorps-Anhänger versuchten am 13. März 1920, die Regierung zu stürzen und vertrieben sie aus Berlin. Die Republik regierte mit einem großangelegten Generalstreik, bei dem sich unter anderem Beamten- wie Arbeiterschaft und SPD gegen die Faschisten stellten. Der breite Widerstand und die fehlende Unterstützung durch die Reichswehr zwangen die Putschisten schließlich nach vier Tagen zur Aufgabe. Der Mut der Menschen damals, den nicht wenige mit ihrem Leben bezahlten, kann Vorbild sein, auch unsere heutige Demokratie gegen Bedrohungen aller Art zu verteidigen. Die Aktion ist kostenfrei, weitere Infos unter www.weimarer-republik.net.

Pressenewsletter: Veranstaltungsprogramm April 2020

11.03.2020:

Aufgrund der aktuellen Lage wegen des Corona-Virus fallen leider voraussichtlich bis auf weiteres alle kommenden Veranstaltungen aus. Bitte fragen Sie im Zweifel, z.B. bei Veranstaltungen in Gärten und Parks, beim jeweiligen Veranstalter*in nach. Unsere "Route der Industriekultur Junior" wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Gesprächslesung "Angezogen - Mode und Gesellschaft in Bewegung" mit Barbara Vinken am 1. April in der Deutschen Nationalbibliothek wird verschoben. Das "Blütenfest" im MainÄppelHaus am 19. April findet nicht statt.

Bringt Licht ins Dunkel: Goethe-Uni bei Luminale 2020 thematisiert Biodiversität

10.03.2020:

Auch in diesem Jahr lädt die Luminale mit zahlreichen Lichtinstallationen vom 12.-15.3. nicht nur zum Staunen ein: Mit dem IG-Farben-Haus stellt die Goethe-Universität der Luminale die größte Projektionsfläche zur Verfügung. Das Berliner Designbüro m box thematisiert hier das weltweite Artensterben mit der Lichtinstallation FACING EXTINCTION, bei der Materialien des Regisseurs Louie Psihoyos und des Fotografen Joel Sartore verwendet werden. Zur Premiere der Installation FACING EXTINCTION veranstalten die Goethe-Universität und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zwei Podiumsgespräche zum Thema.

Ginsheim-Gustavsburg – Die Idylle an der Mainspitze

09.03.2020:

Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ der KulturRegion

Im Rahmen ihrer Aktion „53 Wochen – 53 Mitglieder“ stellt die KulturRegion in jeder Kalenderwoche im Jahr 2020 eines ihrer Mitglieder (45 Städte, 7 Landkreise und der Regionalverband) vor.

11/53: Ginsheim-Gustavsburg – Die Idylle an der Mainspitze

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg liegt am Zusammenfluss von Rhein und Main. Ginsheim ist durch seine idyllische Lage am Altrhein und vorgelagerten Inseln ein beliebter Naherholungsort. Besonders sehenswert sind der historische Rheinkran und die Rekonstruktion einer Rheinschiffsmühle. In Gustavsburg befindet sich eine denkmalgeschützte Arbeitersiedlung (Cramer-Klett-Platz), das Fort Mainspitze, der Burgpark mit Nachbildungen der ehemaligen Schwedenfestung und die Mainschleuse. Ein Highlight stellen die beiden jährlichen Volksfeste dar. Das Burgfest mit großem Künstlermarkt findet an Pfingsten vom 29. Mai bis 1. Juni in Gustavsburg statt, das Altrheinfest in Ginsheim vom 12. bis zum 15. Juni 2020. Hinter der Organisation stecken die Dachverbände der Vereine, der Sport- und Kulturbund Gustavsburg und die Sport- und Kulturgemeinde Ginsheim.

Weitere Informationen unter www.gigu.de

Bilder: Marion Halft, CC BY-SA 3.0, Stadt Ginsheim-Gustavsburg und SKB Gustavsburg

Kinderbücher zur Gartenkunst

06.03.2020:

Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten (VSG) gibt zwei, speziell für Kinder gemachte Bücher zur Gartenkunst der Welt heraus. Die Überblickswerke zu Epochen und Erscheinungsformen von Gärten und Gartenkunst über Jahrtausende sind die ersten dieser Art auf dem deutschen Buchmarkt. Die Bücher von Dr. Inken Formann zielen auch darauf ab, Kindern und Jugendlichen als künftigen Gartenbesucher*innen die Augen für die Natur zu öffnen und für den Schutz von historisch gewachsenen Parks zu sensibilisieren. „Die Werke schließen im Zeichen des globalen Klimawandels auch die Diskussion von aktuellen Umweltproblemen und vorbildlichen Lösungen mit ein. Sie werben für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die bücher sind im Weimarer VDG-Verlag erschienen.

Felder und Kempke, die Illustratoren beider Bücher, hatten im Auftrag der VSG bereits mehrere Videos über die Eigenschaften von Barockgärten erstellt: Die animierten Comicstrips laufen im YouTube-Account schloesserundgaerten hessen.

Weitere Infos unter www.schloesser-hessen.de

Obdachlose als Manager

05.03.2020: Foto-Ausstellung im Haus St. Martin in Hattersheim

Wie wir und kleiden, wie wir andere in Kleidung wahrnehmen, ist stark von stereotypen Vorstellungen geprägt. Wie etwa stellen wir uns obdachlose Menschen vor? Wie sieht „der typische“ Manager aus? Die Foto-Ausstellung „Repicturing homeless“, die im Rahmen von „Kleidung, Freiheit, Identität“ im Haus St. Martin am Autoberg in Hattersheim zu sehen ist, packt die Betrachter*innen bei den eigenen Klischees und Vorurteilen. Für das Projekt der Agentur Havas und der Obdachlosen-Zeitschrift FiftyFifty posierten perfekt gestylte Obdachlose als Geschäftsleute, Köche, Barkeeper. „Die Ausstellung fördert, dass wir einmal gelernte Kategorisierungen hinterfragen“, freute sich Projektleiterin Magdalena Zeller anlässlich der Vernissage. Die Ausstellung, organisiert vom Kulturforum Hattersheim und dem Haus St. Martin, Facheinrichtung für Obdachlose, ist noch bis 21. April, Mo-Fr 8.30 bis 15 Uhr, Di nur bis 12.30 Uhr, zu sehen. Hier informiert ein kurzes Video über den Hintergrund des Fotoprojektes.