KulturRegion FrankfurtRheinMain

Kultur in der Region - Kultur für die Region

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich 53 Städte, Landkreise und der Regionalverband zur KulturRegion zusammengeschlossen. Über die Ländergrenzen hinweg vernetzt die gemeinnützige Gesellschaft seit 2005 die vielfältige lokale und regionale Kultur und fördert die interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern präsentiert sie Projekte und setzt Impulse zu wechselnden Themen. Dazu gehören auch die Garten- und die Industriekultur – denn Kultur ist das, was die Region und ihre Bewohner prägt.

Leitbild

Die KulturRegion ist das Kompetenzzentrum für nachhaltiges Vernetzen und Gestalten, qualitative Weiterentwicklung und attraktive Präsentation von Kultur in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Übersichtsflyer der KulturRegion

Presseinformation: Macht sich stark für Kulturvielfalt in Rhein-Main: KulturRegion präsentiert Themen, Projekte und Programme 2022

19.01.2022:

13. Ausgabe des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen“ druckfrisch erhältlich

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 Städten, Kreisen und dem Regionalverband in der Metropolregion Frankfurt RheinMain. Mit ihren Programmen, Projekten und Themen bringt sie vielfältige kulturelle Angebote zu den Menschen in der Region. Die Corona-Krise ist für die Kultur mit großen Herausforderungen verbunden, gleichzeitig liegt in ihr auch die Chance für Veränderung, gerade durch den Zuwachs an neuem Wissen. So hat die KulturRegion 2022 „Grünes Wissen wächst“ als Schwerpunktthema von „GartenRheinMain“ gewählt und die 20. „Tage der Industriekultur“ 2022 stehen unter dem Motto „Zukunft(s)formen“. Das Projekt „Geist der Freiheit“ widmet sich der gesellschaftlichen Bedeutung von Vereinen in Geschichte und Gegenwart und beleuchtet dabei auch ihre Rolle als Orte kollektiven und demokratischen Lernens.

„Die KulturRegion hält die Fahne für die Kultur in der Region hoch, fördert die Zusammenarbeit von Kommunen und Kulturakteur*innen und ist wichtiger Impulsgeber für Kulturelle Bildung und Aktionen in der Rhein-Main-Region. Allem voran mit dem für März geplanten internationalen Theaterfestival ‚Starke Stücke‘ mit begleitenden Workshops der Kulturellen Bildung, macht sie die so wichtigen Theatererlebnisse für ein junges Publikum möglich,“ so Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion FrankfurtRheinMain und Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, anlässlich der digitalen Jahresauftakt-Pressekonferenz der KulturRegion.

Die KulturRegion freut sich 2022 über den Beitritt von Michelstadt. „Trotz Krise wächst das Netzwerk der KulturRegion und erreicht ab 2022 mit ihren Programmen ein Gebiet mit über 3,4 Millionen Einwohnern“, erklärt Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion und Landrat des Kreises Groß-Gerau. „Mit ihren starken Kulturmarken wie dem regional einzigartigen Jahresplaner ‚Museen & Sonderausstellungen‘, ‚GartenRheinMain‘ oder der ‚Route der Industriekultur‘, steht sie für die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit der nun 53 Mitglieder.”

„Begeistert vom hochprofessionellen Konzept des internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestivals ‚Starke Stücke‘, hat uns die Möglichkeit des Mitwirkens an den spannenden Projekten der KulturRegion und die Vorteile des Austauschs in einem starken regionalen Kulturnetzwerk gerade für kleinere ländliche Kommunen überzeugt“, resümiert Dr. Tobias Robischon, Bürgermeister von Michelstadt, die Gründe zum Beitritt in die KulturRegion.

Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion, ergänzt: „Unsere Mitglieder profitieren auch von der attraktiven Präsentation ihrer Kulturangebote wie beim Museums-Jahresprogramm oder unserem Parkführer zu mehr als 100 Gärten und Parks in der Region. Mit den hohen Auflagen unserer Publikationen erreichen die Angebote von kleineren Orten eine enorme Außenwirkung. Durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen und zahlreichen Veranstaltern vor Ort können wir so die große Kulturvielfalt in der Region sichtbar und zugänglich machen.“

13. Ausgabe des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen“

Druckfrisch erschienen ist die 13. Ausgabe der „Museen & Sonderausstellungen“. Sie versammelt über 170 abwechslungsreiche Ausstellungen in den 96 beteiligten Ausstellungshäusern. Diese bieten 2022 wieder interessante neue Einblicke in Sammlungen und eröffnen spannende Themen und Diskurse. Der Jahresplaner bündelt die beeindruckende museale Vielfalt der Rhein-Main-Region, von Geschichts- und Heimatmuseen, Archiven und Besucherzentren bis hin zu international bekannten Kunstmuseen sowie naturkundliche, thematische und technische Sammlungen. Mit dabei ist das neue Christian Schad Museum in Aschaffenburg und – nach einer Pause – das Römerkastell Saalburg sowie das Museum der Stadt Butzbach.

Weitere Projekte, Programme und Themen 2022

Das Internationale Theaterfestival für junges Publikum „Starke Stücke“ soll vom 17. bis 28. März wieder auf die Bühnen der Rhein-Main-Region zurückkehren. Geplant ist ein internationales Programm aus 9 Ländern mit 21 spannenden Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie an über 20 Spielorten. Mit dabei ist Tanz-, Objekt- und Erzähltheater bis hin zu akrobatischen Stücken und Soundperformances. Informationen und der Kartenvorverkauf sind auf www.starke-stuecke.net veröffentlicht, das Programmheft erscheint Anfang Februar.

Mit dem Fokusthema „Grünes Wissen wächst“ richtet sich GartenRheinMain 2022 an die Garteninteressierten in der Region. Thematisiert werden unterschiedliche Arten des „Wachsens“: das Pflanzenwachstum allgemein, die Wissenssteigerung rund ums Grün bis hin zur wachsenden Wertschätzung von Gärten, Parks und Grünräumen. Die „GartenRheinMain-Spezial“-Reihe vertieft das Thema in den Herbstmonaten. Das Programmheft bündelt über 600 Veranstaltungen von Mai bis Dezember 2022 und erscheint Anfang Mai.

Bereits zum 20. Mal veranstaltet die KulturRegion gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen aus Kultur, Tourismus, Wirtschaft und Industrie die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“. Das beliebte und überregional bekannte Industriekultur-Festival findet vom 3. bis 11. September statt und steht unter dem Motto „Zukunft(s)formen“. Das Programm macht die großen Transformationsprozesse in Vergangenheit und Gegenwart sichtbar und zeigt unter anderem auch den Wandlungsprozess ehemaliger Industriestätten, die zu modernen Orten des Lebens und der Arbeit umfunktioniert werden. Das Programm erscheint Ende Juli.

„Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ widmet sich ab der zweiten Jahreshälfte 2022 dem neuen Schwerpunktthema „Verein(t) gestern und heute“. Vereine und Vereinigungen sind eine wichtige Säule der demokratischen Gesellschaft und Träger der gesellschaftlichen Modernisierung. Vom Vormärz bis zu den neuen sozialen Bewegungen gibt es insbesondere in der Rhein-Main-Region dafür viele Beispiele. Im Rahmen einer Impulsreihe mit Partnervereinen in der Region − vom Turnverein bis zur Kleingartenkolonie − soll der Bedeutung der Vereine gestern und heute nachgegangen und nach Perspektiven für das 21. Jahrhundert gefragt werden.

Auslagen der Programmhefte und Publikationen

Das Museumsheft „Museen & Sonderausstellungen“ ist ab sofort in den beteiligten Museen, Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region erhältlich. Gemeinsam mit den Programmen (sobald erschienen) und allen Publikationen steht sie zum Download auf der Webseite der KulturRegion bereit und ist in der Geschäftsstelle der Kultur-Region (Poststraße 16, neben dem Frankfurter Hauptbahnhof) erhältlich. Weitere Informationen unter www.krfrm.de oder 069 2577-1700.

Pressekontakt:

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de

Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion FrankfurtRheinMain,
Tel.: 069 2577-1720, geschaeftsführung@krfrm.de

Julia Wittwer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 069 2577-1780, presse@krfrm.de

Bildmaterial zum Download unter www.krfrm.de und unter www.starkestuecke.net

Foto:
vlnr: Sabine von Bebenburg (Geschäftsführerin KulturRegion), Thomas Will (Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion, Landrat Kreis Groß-Gerau), Dr. Ina Hartwig (Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion, Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main), Dr. Tobias Robischon (Bürgermeister Stadt Michelstadt, Neumitglied KulturRegion 2022)
©: KulturRegion FrankfurtRheinMain; Foto: Alexander Englert