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Archiv 2011

Vortrag über Römischen Garten auf der Saalburg


Foto: Saalburgarchiv
(11.10.11) Dass es auf der Saalburg einst einen „römischen Garten“ gegeben hat, ist weitgehend unbekannt. Um die Geschichte des sogenannten „Pliniusgartens auf der Saalburg mit dem „römischen und italienischen Gartenstil“ geht es beim nächsten Vortrag in der Reihe „Pinien, Palmen, Pomeranzen“ am Mittwoch, 26.Oktober 2011, 19 Uhr im Weißen Saal des Landgrafenschlosses Bad Homburg v.d. Höhe. Referent ist der ehemalige Gartendirektor der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Dr. Bernd Modrow.

Die kaiserliche Familie hielt sich oft in Schloss Homburg auf und hatte größtes Interesse an den Ausgrabungen auf der Saalburg. Am 18.10.1897 leitete Kaiser Wilhelm II. persönlich den Wiederaufbau der Saalburg ein.

Die Anlage eines römischen Gartens auf der Saalburg ist in engem Zusammenhang mit der Begeisterung der kaiserlichen Familie für die römische antike Garten- und Baukunst zu sehen. Aufgrund der Ausgrabungen in Pompeji und den damit gewonnenen Erkenntnissen entstanden an vielen Orten historisierende Neuanlagen. In Potsdam waren mit dem Bau der „Römischen Bäder“ und dem Park Charlottenhof in Sanssouci ab 1835 durch Schinkel und Lenné neue formale Anlagen mit dem Hippodrom in dem Landschaftspark entstanden.

Die Planung und Bauleitung für den bereits 1888 vom Bad Homburger Taunusclub angelegten Pliniusgarten bei der Saalburg hatte der Hofgärtner Georg Karl Merle aus Homburg v.d. Höhe, der seine Ausbildung in Potsdam erhalten hatte.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der KulturRegion FrankfurtRheinMain, Projekt GartenRheinMain, des Hochtaunuskreises und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.

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