Aktuelles 2011
Fremde Welt in heimischen Gärten

Foto: Winfried Eberhardt
(06.09.11) „Pagoden, Teehäuser und chinesische Pavillons - Chinesische
Einflüsse auf die Gartenkunst - Der Garten als Spiegelbild des Universums“
heißt die Veranstaltung, die das Frankfurter Grünflächenamt
in Kooperation mit dem Projekt GartenRheinMain der KulturRegion FrankfurtRheinMain
am Sonntag, 11. September 2011, ab 14 Uhr im Chinesischen Garten in Frankfurt
veranstaltet.
Der Zauber und die Faszination des Fremden und Exotischen haben die europäische Kunst und Kultur seit jeher beeinflusst. Chinesische Architekturen und Pflanzen gehören deshalb auch zum festen Bestandteil des gartenkünstlerischen Erbes in Europa.
„Pinien, Palmen, Pomeranzen – Fremde Welt in heimischen Gärten“, Jahresthema 2012 bei GartenRheinMain - spürt in monatlichen Fokusveranstaltungen den unterschiedlichen Facetten des Themas nach.
Im September geht es um den chinesischen Einfluss auf die Gartenkunst. Anglo-chinoise Gärten mit eng gewundenen Wegen, chinesischen Teehäusern, Pagoden, Tempeln und Brücken markieren z.B. ab der Mitte des 18. Jahrhunderts den Übergang vom formalen Rokokogarten zum englischen Landschaftspark, ein Genre, das in der Geschichte der Gartenkunst bislang weitgehend unerforscht geblieben ist. Wie kommt es zu dem bemerkenswerten Einfluss, den China auf die europäische Gartenkultur, die hier stellvertretend für alle Künste steht, genommen hat? Wer hat hier wen kopiert? Was sind Wesensmerkmale, Symbole eines chinesischen Gartens? Fragen, denen bei der Veranstaltung im chinesischen Garten im Frankfurter Bethmannpark nachgegangen werden. Nach dem Vortrag von Dr. Bernd Modrow, ehemaliger Direktor der hessischen Schlösserverwaltung um 14 Uhr führt Ingo Bohl durch den Park. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Lin Ye (Violine).
Infos und Anmeldung: 069 – 2123 0208, gruenflaechenamt@stadt-frankfurt.de
Treffpunkt: Eingang Chinesischer Garten (Zwei Löwen) im Bethmannpark Frankfurt am Main
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